Forstweg und asphaltiert
Wanderweg und Pfad
Treppen
Beschreibung:
Eigentlich sollte die Wanderung in zwei Teile
unterteilt werden, aber dann war das Wetter so angenehm, dass ich die ganze
Runde gemacht habe. Der Start der Wanderung ist der Parkplatz an der
Ottomühle im Bielatal.
Von dort geht es erstmal über die asphaltierte Straße an den Häusern der
Ottomühle vorbei, bis kurz vor dem Dorfende der Wanderweg mit dem roten
Strich nach
rechts hoch geht.
Die
Stelle war für mich irgendwie nicht so einfach zu finden, da es im ersten
Augenblick mehr danach aussieht, als würde der Weg nach rechts zu einem Haus
führen. Der Weg führt hinter den Häusern aus dem Tal heraus auf einen
breiten Forstweg. Die Wanderung geht jetzt auf einem ziemlich geraden Weg
durch den Wald, bis die Wegmarkierung mit dem roten Strich nach 1,6
Kilometern nach rechts abbiegt. Hier folgt man weiterhin der Wegmarkierung
und der Ausschilderung Grenzplatte. Nach einem kurzen Zickzack kommt man an
die fantastische Aussicht mit dem Namen Grenzplatte. Von hier sieht man in
ein riesiges Tal, das umrundet ist mit Felsen und dem tschechischem Dorf
Ostrov (Eiland).
Noch ein paar Meter geht es weiter auf dem Weg mit der roten Markierung.
Dann steigt man auf der Wegmarkierung gelber Strich über
ein paar Serpentinen runter ins Tal. Die Wanderung geht ganz knapp an der
tschechischen Grenze entlang. An einer Stelle berührt man fast den
Grenzstein. Der Wanderweg erreicht die breit ausgebaute Forststraße. Wenn
man diese Straße nach rechts gehen würde, dann würde man über einen kleinen
Fußgänger- Grenzübergang nach Ostrov kommen. Unser Ziel ist aber ein anderes
und deshalb geht es nach links den Hammerbach hinunter. 700 Meter nachdem
man den Forstweg betreten hat, geht der
Wanderweg
mit der gelben Markierung nach rechts ab. Auf diesem breiten Weg steigt man
jetzt wieder aus dem Tal heraus.
Auf der rechten Seite des Weges scheinen einige Kletterfelsen zu sein. Auf
jeden Fall haben der Nationalpark und das Forstamt sich eine riesige Mühe
gegeben, die Kletterfelsen erreichbar zu machen, ohne dass eine große
Bodenerosion entstehen kann. Leicht seltsam sieht dabei aus, dass über
das Bächlein Dürre Biela mehrere wirklich stabile Brücke gebaut worden sind
und dann auf der anderen Seite das Betreten- Verboten- Schild steht. Dieses
Schild soll aber nur Wanderer davon abhalten, im Bereich der Felsen die
Bodenerosion weiter voran zu treiben.
Nachdem man wieder aus dem Tal heraus ist, geht es an der steinernen
Hinweissäule nach links. Die Wanderung verläuft weiterhin der Wegmarkierung
mit dem gelben Strich hinterher. Nach ein paar Minuten erreicht man den
Fußgängergrenzübergang zum Schneeberg. Über die asphaltierte Straße
wandert man in Richtung Rosenthal. Nach ein paar Metern geht es nach rechts
weiter auf dem gelben Strich. Ungefähr 150 Meter hinter der asphaltierten
Straße verlassen wir den gelben Strich und gehen nach links auf dem Weg mit
der Bezeichnung Sommerhübelweg weiter. Auf dem Weg geht es jetzt die
nächsten 1 1/2 Kilometer weiter, bis auf der linken Seite eine Schutzhütte
auftaucht und zu einer kleinen Rast einlädt. Von dem kleinen Rastplatz kann
man erstklassig über Rosenthal schauen.
Weiter geht es jetzt nach links ins Tal runter nach Rosenthal. Der Weg ist
mit dem grünen Strich markiert.
Diese Wegmarkierung biegt nach ein paar Metern nach links ab. Wir gehen aber
auf dem Friedensweg weiter geradeaus runter ins Dorf. Der Weg endet auf der
Hauptstraße in Rosenthal. Die Hauptstraße bzw. Königsteiner Straße geht es
nur 50 Meter weiter runter ins Tal, bis auf der linken Seite der Wanderweg
mit der Wegmarkierung grüner Punkt abbiegt.
Der Weg würde ins Bielatal zurückführen und an der Ottomühle wieder auf die
Straße im Bielatal treffen. Damit hätte man die Möglichkeit die Wanderung
vorzeitig abzubrechen. Es würde einem aber einiges entgehen und deshalb geht
man kurz vor dem Waldbeginn nach rechts auf dem breiten Weg weiter. Der Weg
schlängelt sich den Hang herunter, und bevor er steil nach unten geht (150
Meter nach dem Waldbeginn), biegt nach rechts ein Weg in den Wald. Auf
diesem Weg geht es jetzt über eine große Strecke (2 Kilometer) immer an der
Oberkante des Bielatals entlang. An einigen Stellen kann man ohne großen
Aufwand auf die Felsen klettern und die Aussicht
ins Bielatal genießen. Leider ist es kaum möglich zu beschreiben, wo die
besten Aussichten sind, aber die meisten kann man vom Weg aus gut erkennen.
Nach einiger Wanderzeit stößt der Wanderweg mit der Wegmarkierung gelber
Punkt auf
unseren Weg. Es geht weiter über diese Wegmarkierung. Kurz bevor der Weg
über ein paar Stufen ins Tal runter geht, kann man auf der rechten Seite ein
Türmchen im Wald sehen. Ob das ein wirklich altes Ding ist, weiß ich nicht.
Vielleicht war er auch nur als eine kleine Attraktion von dem Ferienheim
gedacht, welches unterhalb der Felsen gewesen ist. Auf jeden Fall führen ein
paar zugewucherte Stufen zu dem alten Ferienheim. Diesem Weg kann man aber
nicht folgen, da man sonst an der Straße über einen Zaun klettern müsste.
Früher war dieses ganze Gelände ein Erholungsheim der Bahn. Im Moment
verfallen ein paar Gebäude. Schade. Damit man nicht über den Zaun klettern
muss, geht es über den Wanderweg mit der gelben Markierung weiter. Dieser
geht runter zur Schweizermühle und von dort über die asphaltierte Straße
wieder hoch. Jetzt kann man das Ferienheim von der Vorderseite sehen. Es ist
wirklich zu schade, dass es heutzutage zum Verfallen verurteilt ist.
Es geht die asphaltierte Straße noch ein paar Meter den Berg hoch, bis der
gelbe Punkt nach links abbiegt.
Jetzt
wandert man wieder an der oberen Felskante am Bielatal entlang. 600 Meter
nachdem man die Straße verlassen hat, ist auf der linken Seite ein Felsgrund
mit dem Namen Rosengarten. Warum auch immer das Ding so heißt, ich glaube,
in dem Loch kann eigentlich kaum eine Rose überleben. Das Interessante an
dieser Felsschlucht ist, dass es anscheinend auch als Rastplatz für größere
Gruppen in der Abgeschiedenheit ausgelegt ist. Ob es noch zu dem Ferienheim
gehörte, weiß ich nicht. Auf jeden Fall sieht es so aus, als wenn dort
häufiger größere Gruppen Pause machen.
Die Wanderung geht weiter oberhalb der Felskante. Der gelbe Punkt verlässt
nach ein paar Metern unsere Wanderroute. Wir gehen weiterhin oberhalb der
Felskante. Der Weg steigt nach 650 Metern runter nach Rosenthal. Wieder auf
der Hauptstraße angekommen, geht es schon wieder das Tal runter, bis zur
abknickenden Vorfahrtsstraße. Eigentlich geht die Wanderung nach rechts
weiter. Praktisch sollte man einen kleinen Abstecher von 50 Meter nach links
zum
ehemaliger Hochofen Brausenstein machen. Zurück geht es wieder auf die
Vorfahrtsstraße. Diese wandert man weiterhin herunter, bis nach 200 Metern
nach links eine Fahrstraße abbiegt. Diese Straße geht man die nächsten 200
Meter den Berg hoch, bis der Wanderweg mit der gelben Markierung nach
links in die Richtung Brausenstein hoch geht. Dem Weg folgt man durch
Brausenstein. Am Ende des Dorfes trifft der Weg wieder auf die größere
Straße. An dieser geht es entlang, bis in der scharfen Rechtskurve ein
Waldweg nach links abbiegt. Auf diesem Weg geht es weiter. Auf diesen
Wanderweg trifft bald der grüne Punkt und
wiederum ein paar Meter weiter wieder der gelbe Punkt .
Dem
gelben Punkt wandert man jetzt die letzten paar Meter hinterher. Urkomisch
ist dann noch zwischendurch das Hinweisschild auf einen Wanderweg vom
Verband der deutschen Gebirgs- und Wandervereine: Wanderweg der deutschen
Einheit. Strecke von Görlitz nach Aachen --> 1.080 Kilometer. Und ich dachte
schon immer 30 Kilometer sind lang. Der gelbe Punkt geht an der
Johanniswacht (sehr schöne Aussicht) vorbei. An dieser Felsgruppe geht dann
auch der Wanderweg wieder mal ins Tal runter. Der Abstieg ist noch eine der
letzten kleinen Besonderheiten, da er durch mehrere Felsspalten und unter
zwei Felsen drunter her führt. Auf der Straße geht es jetzt die letzten paar
Meter nach rechts entlang bis zum Parkplatz. kleiner Nachtrag 2006:
Zum Rosengarten gibt es heutzutage eine gute
Informationstafel.
Anfahrtsbeschreibung:
Öffentlicher Nahverkehr: Buslinie 242 (Königstein -
Rosenthal) oder 245 (Pirna -
Leupoldishain - Rosenthal) oder
247
(Schulbus Langenhennersdorf - Bahra - Rosenthal)
Auto:
B172 - Köingstein - Bielatal - Ottomühle.
Empfohlener Parkplatz:
Ottomühle
; Parkplatzgebühr für die Wanderung:
3 €
GPS Daten:
geplanter Track
aufgezeichneter Track
geplante Route
MapSource
Google Earth
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