Erosion ist die flächenhafte Abtragung der Erdoberfläche. Sie wird durch
Witterungseinflüsse wie Regen, Schnee, Eis und Wind hervorgerufen. dadurch kommt
es zur Abtragung und Zerstörung der Bodendecke. Dies hat zur Folge, dass die
fruchtbaren Bestandteile aus dem Boden getragen und mit unfruchtbarem Material
überschüttet werden. Somit kann sich keine Vegetation mehr ausbilden.
Waldzustand im Frühjahr 2000
Gegenmaßnahmen
Durch
massive Entnahme von totem Holz und dem damit verbundenem ständigen Begehen
der Flächen wurde die Bodenvegetation zerstört und deren Neubildung
verhindert. Als Folge der fehlenden Vegetation sind die Hänge ungeschützt
der Erosion ausgesetzt.
Um
der Erosion entgegenzuwirken, wurde in aufwändiger Arbeit ein künstlicher
Erosionsschutz angelegt. Durch das Anbringen von Reisig und Ästen soll die
Bodenstruktur möglichst naturnah wiederhergestellt werden, sodass durch
Witterungseinflüsse kein Schaden entstehen kann. Weiterhin wurden
Klettersteige angelegt, um das Betreten der Hänge auszuschließen.
Ohne Erosionsschutz
Mit Erosionsschutz
Durch fortwährende Entnahme von totem Holz werden dem Boden
keine Nährstoffe mehr zugeführt. Diese Nährstoffe wären für den Erhalt der
Kraut-, Strauch- und Baumschicht notwendig gewesen. Mit ihren Wurzeln hätten
die Pflanzen dem Boden Halt gegen und zusätzlich die Grundlage für
Jungpflanzen geschaffen. Ohne das ist der Hang der Erosion ausgesetzt.
Vegetation ist also unmöglich.
Auf Grund der Schutzmaßnahmen konnte die Erosion weitgehend
aufgehalten werden. Dadurch wuchsen allmählich Jungpflanzen heran, die dem
Boden zusätzlichen Halt verleihen. Weiterhin konnten durch das aufgebrachte
Holz Nährstoffe in den Boden eingebracht werden. Somit ist der natürliche
Kreislauf und das Bestehen des Bodenschutzwaldes gesichert.
Appell
Bitte gebt der Natur eine Chance, sich zu regenerieren. Nutzt die Einstiege
zu den Kletterfelsen ausschließlich zum Zwecke des Kletterns.