Floesserbrücke

 

 

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Dauer: Entfernung: Höhenunterschied: beste Reisezeit:
ca. 4,5 Stunden ca. 14,5 Kilometer ca. 368 Meter eigentlich immer
       
Schwierigkeitsgrad: empfohlene Karte: Region: Untergrund:
lang
Große Karte der Sächsischen Schweiz; Rolf Böhm Kartographischer Verlag Bielatal Forstweg und aspaltiert Wanderweg und Pfad

Beschreibung:

Die Wanderung startet am Ortsausgang bzw. dem Parkplatz Zollhäuser von Rosenthal. Von hier geht es in die Richtung des Schneeberges auf der Wanderwegmarkierung blauer Strich . Nach 1,2 Kilometern erreicht man die Fuchsbachstraße mit der gelben Wanderwegmarkierung . Dieser folgt man jetzt nach links und damit betritt man ein vollkommen ruhiges Waldgebiet. Es ist immer wieder faszinierend, wie wunderbar ruhig es hier sein kann, während sich in der restlichen Sächsischen Schweiz die Besucher auf den Füßen herumtrampeln. An der Kreuzung stehen zwei Informationstafeln. Die eine weist darauf hin, dass hier bis kurz vor dem ersten Weltkrieg der letzte Meiler auf Rosenthaler Gebiet gestanden hat und die andere berichtet von der Wüstung Reichenau, die sich dort befunden haben soll. Diese Miniortschaft soll aber schon seit weit mehr als 600 Jahren verschwunden sein. Der Weg über die Fuchsbachstraße ist für einen Waldweg unwahrscheinlich luxuriös ausgebaut. Insgesamt geht es zwei Kilometer auf diesem Forstweg entlang, bis auf der rechten Wegseite der Fuchsteich auftaucht. Dieser uralte Flößerteich ist generalsaniert und bietet jetzt eine sehr schöne Rastmöglichkeit. Auf der Staumauer stehen zwei Bänke und ein überdachter Tisch mit einem freien Blick über den Fuchsteich. Damit die Wanderung nicht zu einer vollkommen langweiligen Tour durch den dichten Wald des Cunnersdorfer Forstreviers verkommt, geht es jetzt über die Staumauer und auf der gegenüberliegenden Seite über die Grenze nach Tschechien. Was ich äußerst witzig finde ist, dass hier ein unscheinbarer Pfad über die Grenze führt, der aber nach wenigen Metern in einen ordentlichen Waldweg übergeht. Eigentlich ist der Grenzübertritt an dieser Stelle erst seit ½ Jahr erlaubt, aber auch früher haben hier anscheinend ein paar Wanderer den Weg rüber zur Christianenburg gesucht und gefunden. Von der Grenze geht es ungefähr ½ Kilometer auf dem unübersehbaren Weg geradeaus und dann biegt man nach links auf einen breiteren Weg ab. Dieser Weg führt auf die südliche Seite der Christianenburg. Der Name täuscht ein wenig, es handelt sich nicht wirklich um eine Burg, sondern um einen sehr schön gepflegten Hotel/Gaststättenkomplex. Komischerweise ist seit mindestens einem Jahr (August 2007) das Hotel und die Gaststätte geschlossen und wird von einem Wachmann bzw. einer Wachfrau mit einem Schäferhund gesichert. Beide sehen nicht so aus, als ob sie zu Späßen aufgelegt wären.
Von hier geht es wieder rechts (also nördlich) in den böhmischen Wald. Hier befindet sich nur ein Weg und deshalb ist er auch sehr einfach zu finden. Der Weg verläuft das erste Stück ziemlich parallel zur Grenze, und zweimal biegt man nach rechts ab. Das erste Mal nach 350 Metern und dann noch mal nach 200 Metern. Beide Strecken würden sonst gleich wieder zur Grenze und damit zum Hühnerberg führen. Der Weg fällt leicht ab bis zum Bach Mlzny polok. Westlich des Bachs soll, laut mehreren Wanderkarten, eigentlich ein Pfad wieder herüber zum Taubenteich führen. Entweder ich bin wirklich blind gewesen oder der Pfad ist so dicht zugewachsen, dass er nicht mehr gefunden werden kann. Aber eigentlich ist das auch nicht so besonders schlimm, da es von dem Bach bis zum Hühnerbergweg nur ca. 150 Meter Luftlinie sind. Auf diesem kleinen Stück liegen keine Felswände, sondern nur etwas höheres Gras und ein bisschen Wald. Der Hühnerbergweg ist mit dem gelben Strich markiert und dem folgt man nach rechts. Nach wenigen Metern erreicht man den Taubenteich und hier bietet sich wieder ein Rastplatz zum Verweilen an. Ganz komisch finde ich, dass auf der Staumauer eine richtige Feuerstelle eingerichtet ist. Ob man hier sein eigenes kleines Lagerfeuer machen darf, entzieht sich meinen Kenntnissen.
Jetzt geht es auf den Rückweg. Dazu wandert man auf dem breiten Forstweg vor dem Taubenteich nach links. Nach ungefähr 600 Metern biegt nach links ein gut sichtbarer Waldweg mit der Wanderwegmarkierung grüner Strich ab. Auf dem sogenannten Mittleren Hühnerbergweg verläuft die Wanderung äußerst angenehm auf ziemlich gleich bleibender Höhe durch den Nutzwald des Forstreviers Cunnersdorf. Nur an einer Stelle biegt der Weg überhaupt einmal nach links ab, aber das ist auch überhaupt nicht zu verfehlen, da der Weg nach rechts runter zum Fuchsbach und damit zum Cunnersdorfer Bach führen würde. In einem Schlenker von insgesamt 3 Kilometern führt der Waldweg um den Hühnerberg herum und endet am oberen Teil des Fuchsbaches. Rechts neben der neuen Brücke über den Fuchsbach befindet sich eine kleine unscheinbare Flößerbrücke, die ohne jeglichen Mörtel den Bach überspannt. Es ist wirklich faszinierend, dass sich die Sandsteinklötze nur durch ihr Eigengewicht so verkeilen, dass der Bogen stehen bleibt und sogar das Gewicht von Menschen trägt. Ich habe mich bis heute noch nie getraut, mich auf diese Brücke drauf zu stellen, da es einfach zu schade wäre, wenn dieses alte Bauwerk einstürzen würde. Die Wanderung geht ein kurzes Stück von ungefähr 200 Metern am Fuchsbach bachaufwärts, bis nach rechts die Alte Tetschener Straße abbiegt. Dieser breite Forstweg führt schräg den Hang hoch und dann auf der Höhe in Richtung Rosenthal. Der Weg ist immer noch mit dem grünen Strich markiert und führt bis zum Waldrand oberhalb von Rosenthal. Hier befindet sich ein Rastplatz mit einer sehr schönen Aussicht über Rosenthal und einen Blick bis runter nach Dresden. Die letzten paar Meter führen erst von der Aussicht nach Rosenthal und dann auf der Alten Schneeberger Straße zurück zum Ausgangspunkt. Die Wanderung ist eine nette Runde, die ganz besonders ruhig ist. Leider ist es äußerst schwierig, den passenden Weg im böhmischen Teil der Wanderung zu finden.
 

Anfahrtsbeschreibung:

Öffentlicher Nahverkehr:
Buslinie 242 (Königstein - Rosenthal) oder 245 (Pirna - Leupoldishain - Rosenthal)
Auto:
B172 - Köingstein - Bielatal - Rosenthal. Durch die Ortschaft Rosenthal noch komplett durchfahren und dann 600 Meter hinter der Ortschaft befindet sich der Parkplatz auf der rechten Seite. Empfohlener Parkplatz: Rosenthal Zollhäuser

GPS Daten:

geplanter Track aufgezeichneter Track geplante Route MapSource Google Earth

Dateigröße:
1,34 kByte

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24,28 kByte
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