Dieser idyllische Felsendom neben dem "Gedächtnis- Hain" wurde
1854 anlässlich eines Waldgottesdienstes für die Kurgäste der Wasserheilanstalt
Bad Schweizermühle zu einem "Tempel der Natur" geweiht.
1890/91 lässt ein Dr. phil. Linke aus Dresden diesen Platz, damals
Lieblingsaufenthalt seiner Mutter, zu einem Ehrengarten gestalten und nennt ihn
"Mariens Ruhe", 1912 "Linkes Zaubergarten". Auch der Name "Woddanshain" taucht
kurz auf.
Nach dem Krieg fanden in den fünfziger und sechziger Jahren Veranstaltungen im
jetzt "Rosen- und Märchengarten" genannten Felsenkessel statt, so Schulfeiern
und Konzerte von Bergsteigerchören. Auch nach der so genannten "Wende" 1989/90
erfolgten Veranstaltungen ähnlicher Art.
Die herrliche Kulisse der Felsdome und ihre hervorragende Akustik lassen
musikalische Auftritte im oberen Bielatal zum besonderen Erlebnis durch die
ideale Mischung "Natur pur und hohe Klangqualität" werden.