| Gleich etwas vorne weg, als ich die Wanderung
durchgeführt habe, war der Grenzübergang Rabenstein noch nicht geöffnet.
Seit dem 28.10.2003 ist der Grenzübergang Rabenstein für Wanderer und Radler
geöffnet. Die Wanderung startet wie fast alle Wanderungen im Bereich Hinterhermsdorf
auf dem großen Parkplatz von Hinterhermsdorf. Von dort geht es
ins Dorf und man folgt immer der Ausschilderung "Bootsstation"
oder "Obere Schleuse". Man folgt erst mal bis zur
Buchenparkhalle den Wegmarkierungen grüner Punkt
,
blauer Strich
oder roter
Strich
. An der
Buchenparkhalle kann man auch ganz hervorragend parken. Die
Parkplatzgebühren sind die gleichen wie im Ort, nur hier steht das
Auto ziemlich im Wald. An der Buchenparkhalle folgt man weiterhin dem
grünen Punkt. Die beiden anderen Wegmarkierungen gehen runter in
Richtung Schleusen. Ungefähr 400 Meter hinter der Buchenparkhalle biegt
der grüne Punkt nach rechts ab. Da man aber ins Kirnitzschtal hinunterkommen möchte, geht
es den Weg geradeaus ins Tal runter. Die Wanderung geht über
die alte Böhmerstraße immer weiter nach unten, durch mehrere
Hohlwege, bis ins Kirnitzschtal. Am Ende der alten Böhmerstraße geht
es nur noch links oder rechts. Auch wenn es nicht so aussieht (ich zumindest
hatte das Gefühl, auf dem falschen Weg zu sein) geht es hier nach rechts.
Nach 250 Metern erreicht man die Wegmarkierungen blauer
und grüner
Strich. Diesen
beiden Wegmarkierungen folgt man nach links. Beide Wanderwege biegen nach
kurzer Strecke wieder
nach links ab, man selber geht aber weiter geradeaus. 
Vor einem liegt jetzt die Brücke über die Kirnitzsch. Die Brücke
ist, aus welchem Grund auch immer, unpassierbar gemacht worden, indem man die Betonplatten entfernt und davor aufgestapelt hat.
Die Nationalparkverwaltung plant für dieses Jahr (2003) einen Neubau
dieser Brücke und ich schätze mal, dass es dann auch einen Grenzübergang
für Fußgänger an dieser Stelle geben wird. Leider ist dieser
Grenzübergang schon in mehreren Wanderkarten als offizieller
Grenzübergang eingetragen und ich hatte mir diese Wanderung in den Kopf
gesetzt. Also musste ich jetzt über diese seltsame Brücke.
An dieser Stelle befand sich bis 1945 der Ortsteil Hinter- Dittersbach.
1833 wurden 4 Häuser, um 1900 7 Häuser erwähnt. Die Böhmerstraße
bildete die Grenze zwischen der Binsdorfer und der Böhmisch-Kamnitzer
Herrschaft. Hier stand die alte Kirnitzschschänke und die beiden
herrschaftlichen Forsthäuser. Ab dem letzten Jahrhundert war hier ein
Knotenpunkt mehrerer Wanderwege. (Dies
stand so auf einer Informationstafel dort.)
Auf einem dieser Wanderwege geht es jetzt weiter. Man geht also über die
Brücke und dann gleich links den Berg hoch. Oben angekommen, geht
es einen sehr angenehmen Gratweg entlang. Ganz interessant ist, mit
was für einer Mühe die Böhmen versuchen, einen natürlichen Mischwald
wieder herzustellen. Es ist erfreulich und bewundernswert. Am
Wegesrand sind zig Schonungen zu sehen, die mit wirklich schicken Holzzäunen
umschlossen sind. Die Wanderung geht ab der Grenze über den böhmischen
Wanderweg mit der Markierung grüner Strich
.
Nach drei Kilometern kreuzt der böhmische blaue Wanderweg
.
Diesem Weg folgt man nach links. Jetzt wird es wirklich romantisch. Es geht mehrere Male durch Hohlwege den Berg hoch und
runter. Diese Schluchten sind so eng, dass mein Navigationssystem leider
keine Satelliten mehr gefunden hat. So gibt es keine aufgezeichneten
Höhendaten. Ich schätze, dass zu den aufgezeichneten Höhendaten 150 -
200 Meter dazukommen, da es in den Hohlwegen einige Male hoch und runter
ging.
Leider
waren die Wege für die Sonne so unerreichbar, dass es so 6 - 7 Kilometer auf
blankem Eis entlangging. Zum Teil waren die Wege unpassierbar, weil auch
noch Regenwasser (ich hatte ein bisschen Pech mit dem Wetter) über die Eisfläche lief und damit ein
Begehen fast unmöglich machte.
Irgendwann kommt dann der Wanderweg mit dem blauen Strich am
Fußgängergrenzübergang an. Hier kann man mal wieder feststellen, dass Hr. Böhm seine Wanderkarten die besten sind. Es gibt mehrere
andere Wanderkarten,
da ist der Grenzübergang an der falschen Stelle eingezeichnet. Die
Abweichung liegt im Bereich von einem halben Kilometer. Der Grenzübergang
ist nicht gleich an der Niedermühlen, sondern ein Stück weiter
nördlich.
Über den Grenzübergang geht es den Weg bis zu den nächsten zwei
Wegmarkierungen: gelber
und
roter Strich
. Diesen beiden
Wegmarkierungen folgt man aber nur die nächsten 150 Meter. Jetzt geht ein
direkter Forstweg nach links nach Hinterhermsdorf. Nach einem Kilometer
erreicht man die ersten Häuser von Hinterhermsdorf. Von hier aus geht es
wieder dem gelben Strich
über die asphaltierte Straße nach, bis man den Parkplatz wieder ereicht.
Fazit:
Die Wanderung ist eine sehr schöne Wanderung, aber im Winter leider
unbrauchbar. |
GPS Daten:
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| geplanter Track |
aufgezeichneter Track |
geplante Route |
MapSource |
Google Earth |
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Dateigröße:
1,60 kByte
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Dateigröße:
1,95 kByte
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Dateigröße:
2,03 kByte
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Dateigröße:
2,98 kByte
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Dateigröße:
13,75 kByte
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