Forstweg und asphaltiert
Wanderweg und Pfad
Treppen
Beschreibung:
Die Wanderung startet am Rande der Ortschaft
Bynovec (Binsdorf). Wenn man aus Richtung Hřensko (Herrnskretschen) gefahren
kommt, sieht man auf der linken Straßenseite einen Sportplatz und hinter dem
dazugehörigen Gebäude befindet sich ein Parkplatz. Eigentlich scheinen es
zwei unterschiedliche Parkplätze zu sein, die aber beide kostenlos sind. An
dem einen steht ein Schild mit der Aufschrift:
BEZ DOPROVODU ČLENA LETECKÉHO KLUBU BYNOVEC
VSTUP ZAKÁZÁN! Wenn ich das richtig verstanden habe dann heißt VSTUP ZAKÁZÁN Eintritt
verboten für das Vereinsgelände. Ich habe es aber so gedeutet, dass man das
Flugfeld nicht betreten soll und deshalb haben wir unser Auto auf dem
vollkommen leeren Parkplatz abgestellt. Falls man sich nicht traut das
eigene Auto dort abzustellen, dann kann man den Wagen auf dem
Nachbarparkplatz des Fußballplatzes abstellen. Was das für ein seltsamer
Flugplatz ist, habe ich leider nicht begriffen.
Es gibt anscheinend eine
Start- und Landebahn, die sich nordöstlich der Ortschaft befindet. Dann
kommt die Verbindungsstraße nach Růžová (Rosendorf) und dann geht der
Flugplatz irgendwie weiter. An dem Parkplatz ist eine große rechteckige
Fläche, die mit Betonplatten ausgelegt ist. Es könnte ein
Hubschrauberlandeplatz sein. Von den beiden Parkplätzen sollte man als erstes
einen kurzen Abstecher zu einer gut erhaltenen Statue des Heiligen Nepomuk unternehmen. Ein paar
Hintergrundinformationen zu Nepomuk sind: Geboren um 1350 in Pomuk
(Tschechien), gestorben am 20. März 1393 in Prag. Johannes Nepomuk ist
Patron von Böhmen, der Beichtväter, Priester, Schiffer, Flößer, Müller,
Brücken, in Wassergefahren, für Verschwiegenheit und Schutz des Eigentums,
gegen Verleumdungen und Fehlurteile sowie zur Verteidigung des guten Rufs.
Nach ihm sind eine einige Brücken in Deutschland und Tschechien benannt. Die
Statue ist zu finden, indem man auf der gegenüberliegenden Straßenseite die
Straße ca. 100 Meter reingeht. Leider haben wir kein Weiterkommen gesehen
bzw. uns nicht getraut weiter zu gehen, denn es sah dort so nach
Privatgrundstück aus, und so muss man wieder auf die Hauptstraße
zurück und in Richtung Dorfmitte wandern. Am ganz neu eingerichteten
Spielplatz (Mitte 2006) verlässt man die Hauptstraße und es geht nach rechts aus dem Dorf
heraus. Der Weg ist mit großen Betonplatten ausgelegt und wird ca. 1,2
Kilometer bis zur Wanderwegmarkierung roter Strich
verfolgt. Dieser Wegmarkierung geht es nun nach links hinterher. Der Weg ist
einer der kleineren Waldwege in den Böhmischen Wäldern und sehr angenehm zu
gehen. Gleich zweimal bieten sich sehr schöne Aussichten ins Elbetal an.
Beide Male muss man den eigentlichen Hauptweg verlassen und einen kleinen
Abstecher nach rechts unternehmen. Die erste Aussicht ist die Namensgeberin
dieser Wanderung. Die
Aussicht mit dem Namen Rosenkamm bietet einen
überraschenden Ausblick in das Elbetal und auf die Felswand. Wenn man über
die Elbe hinaus blickt, kann man in die eine Richtung den Großen
Zschirnstein und in die andere Richtung
Děčín (Tetschen) sehen.
Die Wanderung geht weiter, bis der grüne Strich an einer großen
Wegkreuzung dazu stößt. An dieser Kreuzung treffen sich mindestens 5 Wege,
die aber alle durch einen Wegweiser gut erklärt sind. Die Wanderung geht
jetzt auf der grünen Wegmarkierung
nach links weiter.
Der Weg verläuft in einem wilden Zickzack durch den Wald, ist aber trotzdem
sehr einfach zu finden, da die Wegmarkierungen sehr gut sind. Ungefähr
300
Meter hinter einem Waldteich erreicht man einen unscheinbaren Aufstieg nach
rechts. Eigentlich sollte hier ein Hinweisschild auf das Sonnentor stehen,
aber irgendwie war es 2006 nicht mehr zu finden. Wenn man aber etwas
aufmerksam den Hang an der rechten Seite beobachtet, dann sieht man gleich
zwei Pfade den Berg hoch laufen. Der Aufstieg ist relativ einfach und sollte
unbedingt durchgeführt werden. Das Sonnentor ist ein kleines Felsentor, dass
noch nachgearbeitet worden ist und dadurch ist ein sehr schöner Ruheplatz
entstanden. Ganz besonders schön ist dieser Platz, wenn nachmittags die
Sonne in das Felsentor scheint. Nach dieser sehr erholsamen Rast geht es
weiterhin auf der grünen Wegmarkierung entlang. Der Pfad steigt aus dem Tal
heraus auf den Binsdorfer Hübel, an dessen Spitze man wieder auf den Pfad
mit dem roten Strich stößt. Die beiden Wegmarkierungen verlaufen ein kleines
Stück auf demselben Pfad und dann geht es aber für den Rückweg auf der
grünen Wegmarkierung weiter bis nach Bynovec (Binsdorf). In der Ortschaft
geht es auf der bekannten Hauptstraße wieder zurück zur Ausgangsbasis.
Damit ist eine sehr schöne Wanderung mit mindestens einer überraschenden
Aussicht und einem wunderschönen Platz beendet.
Nachtrag: Durch einen aufmerksamen Lesern meiner Wanderbeschreibungen, weiß
ich inzwischen, dass seit dem Winter 2006/2007 wieder eine Ausschilderung
des Sonnentor vorhanden ist. Der Zugang soll erstklassig ausgeschildert sein
und damit wird jeder diesen wirklich lohnenswerten Platz finden.
Anfahrtsbeschreibung:
Auto:
Zuerst über die B172 bis nach Herrnskretschen. In Herrnskretschen links abbiegen in die Richtung Prebischtor/Rainwiese. Am Ende des Ortes wieder nach rechts abbiegen in die Richtung Janov (Jonsdorf). Diese Ortschaft und auch die nächste (Arnoltice (Arnsdorf)) durchfahren. Danach kommt die Ortschaft Bynovec (Binsdorf). Gleich am Ortseingang befindet sich der Sportplatz. Hier kann man das Auto ganz gut abstellen.
Empfohlener Parkplatz:
Fußballplatz Binsdorf
GPS Daten:
geplanter Track
aufgezeichneter Track
geplante Route
MapSource
Google Earth
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