Forstweg und asphaltiert
Wanderweg und Pfad
Treppen
Leiter
Beschreibung:
Die Wanderung Schauenstein ist dadurch
entstanden, dass mir ein netter Leser meiner Seiten den Hinweis gegeben
hat, dass die Wanderung Kleines
Prebischtor noch besser wird, wenn man sie andersherum läuft und es
außerdem noch die sehenswerte Aussicht Schlossberg neben der Strecke gibt.
Das musste natürlich gleich ausprobiert werden und hier kommt jetzt die
passende Beschreibung dazu: Startpunkt ist der Parkplatz gegenüber der Gaststätte/Hotel Lipa in Vysoká
Lípa (Hohenleipa). Gleich neben der Gaststätte steht ein Denkmal
für die Opfer des 1.Weltkriegs. Früher hat vor dem Denkmal noch eine große Statue
gestanden, die ist aber irgendwann verloren gekommen. Heutzutage befindet
sich eine neue Marmorplatte an der Vorderseite. Rechts neben dem Denkmal
geht es in die Straße hinein. Der Weg steigt ein paar Meter durch die
Ortschaft an. Nach ungefähr 200 Metern auf dieser Straße geht es nach rechts
den Hang des Schlossbergs hoch. Am Ortsrand biegt man gleich rechts neben dem
Zaun ab. Auf der Wiese ist es nur ein Pfad, der zum Waldrand führt, da
es aber nördlich der Ortschaft nur eine Erhebung gibt, ist es nicht
besonders schwer, den Zugang zum Berg zu finden. Knapp hinter dem Waldrand
befindet sich ein Kellergewölbe eines ehemaligen Lusthäuschens, das früher
zu einem Jagdschlösschen am Berghang gehörte. Wenn man bis vor zur Aussicht
wandert, dann stellt man fest, dass der Berg auf der Vorderseite eine
Steilwand hat und auf der Rückseite einen flachen Zugang. Die vorderste
Aussicht war im Frühjahr 2007 stark zugewuchert, aber die Aussicht
an der rechten Seite, an der ein großes Kreuz steht, bietet einen
schönen Ausblick in das böhmische Land.
Von hier geht es wieder ein Stück auf dem gleichen Weg zurück, bis der erste
Weg in der Ortschaft links abbiegt. Hier geht es parallel zur Hauptstraße
unterhalb des Schlossberges entlang. Dieses kleine Stück ist angenehmer als
auf der Hauptstraße entlang zu wandern. Diese erreicht man dann nach ca. 400
Metern aber doch wieder. Jetzt geht es nochmals ein Stück von 400 Metern auf
der Straße bis zum scharfen Knick der Straße entlang. Hier befindet sich der
größere, aber kostenpflichtige Parkplatz von zwei Gaststätten.
Die Wanderung
geht geradeaus am Waldrand entlang auf das Hohenleipaer Raubschloss drauf
zu. Am neu errichteten Sandsteinklotz des Nationalparks Böhmische Schweiz
biegt der Wanderweg nach links auf die rote Wanderwegmarkierung
ab. An der Wegkreuzung steht auch noch eine
Informationstafel zur Burg Saunstejn
(Schauenstein) bzw. manchmal wird die Burg auch Hohenleipaer Raubschloss
genannt. Der Weg steigt nach kurzer Strecke über einen Wurzelweg bis zum
Felsfuß der Burg an. Schon hier kann man ein paar Spuren der Burg, wie z.B.
eine in den Fels gemeißelte Grotte, erkennen. Um auf den Felsen hoch zu
kommen, muss man in der Felsspalte über ein paar unterschiedliche Stufen
hoch krabbeln. Aber dieser kleine Aufstieg lohnt sich ungemein.
Von der eigentlichen Burg bzw. dem späteren Raubschloss sieht man heute nur noch ein
paar Spuren am Felsen, einen rechteckigen Raum auf dem Felsen, eine Grotte
unter dem Felsplateau und eine
Zisterne. Was mir
aber hier oben viel besser gefällt, ist die erstklassige Aussicht und die Ruhe. Es ist wirklich verwunderlich, aber auf dem Felsen trifft
man sehr selten andere Wanderer an. Es geht wieder vom Felsen herunter und
dann nach rechts in Richtung des Kleinen Prebischtors. Die ersten paar
Meter wandert man noch ziemlich eben entlang und dann über ein paar Stufen
weiter hoch. Nach dem Miniaufstieg erreicht man einen asphaltierten Waldweg.
An dieser Wegkreuzung ist gleich auf der linken Seite der Zugang zum Kleinen
Prebischtor. Da der Aufstieg von dem Waldweg bis hoch zum Torbogen wirklich
einfach ist, sollte man diesen Abstecher unbedingt unternehmen. Dieses
Kleine Prebischtor ist bei weitem nicht so groß wie das Original, aber dafür
auch nicht so voll. Es gibt sogar noch einen weiteren Vorteil beim Kleinen
Prebischtor, der ist, dass man auf den Torbogen hochklettern kann. Der
einzige Nachteil am Kleinen Prebischtor ist, dass die Aussicht vom und zum
Torbogen vollkommen zugewuchert ist. Die Wanderung geht vom Kleinen
Prebischtor nach links auf dem asphaltierten Weg weiter. Nach ungefähr ½ Kilometer biegt der rot markierte Wanderweg nach recht auf einen kleineren
Waldweg ab. Dieser Weg führt so ziemlich auf gleichbleibender Höhe um den Větrovec (Rauschenberg) herum und dann nach Mezní Louka (Rainwiese)
herunter. Hier herrscht meistens schon etwas mehr Trubel, aber das liegt
nur an der Gaststätte/Hotel. Die weitere Strecke führt noch vor der
Gaststätte
wieder in den Wald. Ab der überquerten Straße ist die weitere Wanderung mit
dem blauen Strich
markiert. Es geht den Hang runter ins Tal. An der ersten
Möglichkeit biegt die Wanderung nach links ab. Das nächste Teilstück bis
ganz kurz vor die Straße zwischen Mezní Louka (Rainwiese) und Vysoká Lípa (Hohenleipa)
verläuft auf einem vollkommen ebenen Weg. Ungefähr 50 Meter vor der Straße
biegt der markierte Weg nach rechts auf einen Pfad ab. Dieser Pfad führt den
Hang hoch und endet schon nach wenigen Metern auf der Zufahrtsstraße des
Zámeček (Jagdschlosses). Der markierte Weg muss vor gar nicht so langer Zeit
verlegt worden sein. In allen möglichen Karten ist der Wanderweg auf der
Rückseite des Zámeček (Jagdschlosses) eingezeichnet, aber in der Realität
verläuft die Markierung auf der Vorderseite entlang. Hinter dem heutigen
Gasthaus Zámeček (Jagdschloß) geht es wieder in den Wald und der Weg führt
sehr angenehm bis zum Ausgangspunkt in Vysoká Lípa (Hohenleipa) zurück.
Zwischendurch befindet sich auf der rechten Seite noch eine ausgeschilderte
Aussicht, von der man einen schönen Ausblick auf den Schneeberg hat.
Damit ist eine sehr nette Wanderung mit ein paar Attraktionen zu Ende
gegangen. Es ist immer wieder verwunderlich, wie wunderbar ruhig der
östliche Teil der Böhmischen Schweiz ist und das bei so schönen Plätzen wie
bei dieser Wanderung.
Anfahrtsbeschreibung:
Öffentlicher Nahverkehr:
Tja, da fällt mir nur ein, dass ich mit der S-Bahn bis Schöna fahren würde
und dann mit der kleinen Fähre über die Elbe übersetzen würde. Als nächstes
weiß ich, dass sowohl in Hrensko als auch in Srbská Kamenice (Windisch-Kamnitz)
eine Bushaltestelle ist. Wie die Buslinie heißt, entzieht sich leider meiner
Kenntnis.
Auto:
Auf der B172 über den Grenzübergang Schmilka. Hinter dem Grenzübergang in Hrensko nach links in die Richtung Jetrichovice (Dittersbach). Zuerst kommt die Ortschaft Mezní Louka (Rainwiese) und danach Vysoká Lípa (Hohenleipa). Der Parkplatz befindet sich ziemlich am Ende des Ortes, in einer Spitzkehre gegenüber dem Hotel Lipa.
Empfohlener Parkplatz:
Hotel Lipa
GPS Daten:
geplanter Track
aufgezeichneter Track
geplante Route
MapSource
Google Earth
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