Die Wanderung beginnt an dem Parkplatz 600
Meter hinter dem Ortsausgang von Rosenthal. Von dort führt ein gut
ausgebauter Weg direkt auf die Grenze nach Böhmen. Über den
Grenzübergang darf man als Wanderer mit einem gültigen Ausweis den
ganzen Tag. Es gibt zwar offizielle Öffnungszeiten, leider konnte ich sie
mir aber nicht merken. Die Öffnungszeiten entsprechen aber denen der
normalen Grenzübergänge für Wanderer. Zuerst geht die Grenze noch ein
paar Meter parallel zum Weg, bald kommt aber eine offizielle Straße von
recht und man geht nach links bzw. geradeaus weiter. Normalerweise mag ich
das Latschen über eine Fahrstraße nicht besonders. In diesem Fall ist es
aber leider nicht anders möglich. Insgesamt geht es 4 Kilometer über
diese Straße. Auffällig an den Autos, die einem auf dieser Straße
begegnen, ist das mindestens 2/3 mit deutschen Nummernschildern unterwegs
sind. Anscheinend kann man diese Straße als Schleichweg für den
Grenzübergang Schmilka benutzen. Man wandert die Straße bis zu einer
Kreuzung, an der es nach links zu einem Hotel geht und nach rechts geht
ein ausgeschilderter Wanderweg, wenn ich es noch richtig im Kopf habe,
dann ist es der grüne Strich. Aber das ist eigentlich auch egal, da es
der erste markierte Wanderweg nach rechts ist. Der Weg ist auch schon
wieder viel angenehmer als über die Straße, auch wenn er lang gezogen den
Schneeberg hoch geht. Oben angekommen kann man einem wunderschönen
Ausblick von der Tafelbergkante über die Sächsische Schweiz genießen.
Hier macht es besonders Spaß, das lustige Spiel zuspielen: Wie heißt der
Berg? Aus der Perspektive sieht man die Berge irgendwie anders. Auf dem
Berg wandert man jetzt wieder nach vorne und kommt an der südlichen
(linken) Felskante entlang. Von hieraus kann man das erste Mal auf Decin
herunter schauen. Das wird aber noch besser, da in der Mitte des
Felsplateaus ein Aussichtturm steht, von dem man sehr gut die ganze
Umgebung bestaunen kann. An dem Aussichtturm gibt es auch die sehr billige
Variante gut zu Essen. Vom Aussichtsturm geht es über geht es über den
Wanderweg zur Vorderkante des Schneeberges. Leider geht der Wanderweg
nicht bis ganz vorne, sondern biegt kurz vor der Vorderkante nach links
den Berg runter ab. Es geht über einen mit Felsen gepflasterten Weg
herunter. Bei der ersten Möglichkeit geht man nach rechts und verlässt
den markierten Wanderweg um auf die Fahrstraße vom Schneeberg zurück zu
kehren. Diese geht man jetzt den Rest vom Berg herunter. Unten angekommen,
geht es über die Kreuzung gerade aus und die nächsten 3,8 Kilometer
wieder über eine Fahrstraße. Diese ist nur mäßig befahren und an
einigen Stellen so breit ausgebaut, dass in Deutschland garantiert ein
Rad/Wanderweg vorhanden wäre. Aber halt nicht in Böhmen. An einer Stelle
erinnert die Straße eher an eine Straße in den USA. Sie ist Kilometer
lang gerade aus und schön breit. Nach fast 3,8 Kilometer auf der Straße
erreicht man eine Spitzkehre in der ein Haus der Tourismusbehörde steht.
Hier hätte man die Möglichkeit an einem der beiden Eingänge in Tisaer-
Wände zu kommen. Da ich es aber langweilig finde einen Weg hin und
zurück zu gehen, gehen wir noch ein paar Meter auf der Straße ins Tal,
bis auf der rechten Seite ein Schild auf das Naturschutzdenkmal hinweißt.
Diesen Weg geht man hinein und wandert unterhalb der Tisaer Wände
entlang. Leider hat uns an dieser Stelle ein lang anhaltender Regen
erwischt und wir dachten in irgendeine Kneipe oder Restaurant uns mal
wieder etwas zu essen oder zu trinken zu gönnen. Tja, leider nur gedacht.
Irgendwie hatte in Tisa aber auch wirklich alles zu. Sogar die Kirche war
verrammelt. Als dann doch irgendwann der Regen aufgehört hatte, haben wir
uns zum Eingang der Tisaer- Wände aufgemacht. Dort muss man, ähnlich wie
in USA- Nationalparks Eintritt bezahlen. Es ist eine ganz interessante
Felskette die über einen geführten Weg bewandert werden kann. Wir haben
uns bei dieser Wanderung sehr amüsiert, da man auf dieser Wanderung nach
kurzer Zeit wieder an dem Kassenhäuschen vorbeikommt und dann die Dame
schon Feierabend gemacht hatte. Na ja die 50 Cent haben wir auch noch
verkraftet. Wenn man den ganzen Weg über die Tisaer- Wände macht, dann
kommt man wieder an dem Touristenhaus auf die Straße. Nur diesmal geht es
nicht auf der Straße entlang, sonder über den markierten Wanderweg. Der
Weg ist wieder ein sehr angenehmer Wanderweg, der einen an den Grenzort
Ostrov führt. In der Ortschaft geht man an dem Campingplatz vorbei, biegt
vor dem Schwimmbad rechts ab und geht am Ende der Straße nach rechts. Auf
dieser Straße geht man bis zum Ortsausgang und hier geht ein Weg links
den Berg hoch. Diesen Weg folgt man, bis ein gut ausgebauter Forstweg nach
links abzweigt. Diesem Weg folgt bis man den Weg zum Grenzübergang wieder
ereicht. Diesen Weg geht man nach rechts und erreicht nach 2,7 Kilometern
den Parkplatz wieder.
Diese Wanderung ist keine von den typischen
Sächsische Schweiz Wanderungen. Es geht einige Kilometer auf mehreren
Straßen entlang und deshalb möchte ich diese Wanderung nicht so richtig
empfehlen. Ich werde in der Zukunft versuchen den Schneeberg und die Tisaer
Wände auf einer anderen Strecke besser zu erwandern.
Anfahrtsbeschreibung:
Öffentlicher Nahverkehr: Buslinie 242 (Königstein -
Rosenthal) oder 245 (Pirna -
Leupoldishain - Rosenthal)
Auto:
B172 - Köingstein - Bielatal - Rosenthal. Durch die Ortschaft Rosenthal noch komplett durchfahren und dann 600 Meter hinter der Ortschaft befindet sich der Parkplatz auf der rechten Seite.
Empfohlener Parkplatz:
Rosenthal Zollhäuser
GPS Daten:
geplanter Track
aufgezeichneter Track
geplante Route
MapSource
Google Earth
Dateigröße:
3,11 kByte
Dateigröße:
4,39 kByte
Dateigröße:
2,35 kByte
Dateigröße:
4,23 kByte
Dateigröße:
25,59 kByte
Bitte
benachrichtigen sie mich,
wenn sie Schwierigkeiten haben, die Datei in ihr Programm zu laden oder
sie irgendwie fehlerhaft ist.