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Auch wenn ich die Wanderung in ähnlicher Form schon
einmal hier beschrieben habe, so entstand
diese Runde dadurch, dass Bekannte aus Saupsdorf meinten, sie wären noch nie
auf dem Tanzplan gewesen und das muss natürlich sofort geändert werden.
Daraus ist dann diese Wanderung entstanden, die tatsächlich noch ein
bisschen besser ist als der erste Versuch. Den Startpunkt haben wir auf den
großen Parkplatz von Saupsdorf gelegt. Von dort geht die Strecke erstmal ein
paar Meter den Wachberg hoch. Da es aber überhaupt nicht notwendig ist, am
Anfang schon bis ganz auf den Berg hinauf zu schnauben, verlässt die Wanderung nach
ca. 400 Metern die asphaltierte Straße und biegt nach links auf einen Feldweg
ab. Der Feldweg führt in einem Bogen auf gleichbleibender Höhe um den
Wachberg herum, bis man den Prof.-A.-Meiche-Weg erreicht.
Diesem Weg am
Waldrand folgt man nach links.
Markiert ist der Weg mit dem blauen Strich
und führt geradewegs auf die Fahrstraße unterhalb der Gaststätte Waldhaus.
Auf der Straße wandert man bis zum Waldhaus (ca. 400 Meter) und dann biegt
die Wanderung in Richtung tschechische Grenze nach rechts ab. Der
Weg geht geradewegs auf die Miniortschaft Tomášov (Thomasdorf) zu. Das
erste Gebäude der Ortschaft ist eine kleine Kapelle auf der rechten
Wegseite. Rechts dahinter befindet sich eine Ferienanlage, die in den
letzten Jahren wieder neu hergerichtet worden ist. Auf der
gegenüberliegenden Wegseite befinden sich mehrere Wohnhäuser, wobei eins mit
einem sehr nett hergerichteten Turm auffällt. Der Turm überragt das
eigentliche Wohnhaus zwar nur ein
kleines Stück, aber irgendwie sieht er
so wie der Turm von Rapunzel aus.
Die Wanderung verlässt die Fahrstraße nach links und es geht weiter in einem
großen Bogen um den westlichen Teil des Tanečnice (Tanzplanes). Der Forstweg
ist sehr angenehm zu wandern, da fast kein Höhenunterschied zu bewältigen
ist und außerdem ist auf dem Weg nie ein Mensch unterwegs. Nach einer
Strecke von 2,1 Kilometern erreicht man die erste gut sichtbare Wegkreuzung
mit einer Informationstafel. Hier kreuzt der gelb markierte Wanderweg
den Forstweg und dieser Markierung folgt man nach rechts den Hang zum Tanečnice (Tanzplan) hoch. Im Gegensatz zum Forstweg steigt der Waldweg
merklich an und auf den letzten paar Metern bis zum Gipfel werden noch ein
paar Höhenmeter überwunden.
Auf dem Gipfel angekommen, findet man eine äußerst beliebte Gaststätte und einen Aussichtsturm vor. Da der Tanečnice (Tanzplan) dicht bewachsen ist, hat man keinerlei Aussicht und so
empfiehlt es sich, den Aussichtsturm zu besteigen. Da der Tanečnice
(Tanzplan) ein ziemlich hoher Berg (597 Meter) der Sächsischen bzw.
Böhmischen Schweiz ist, hat man von hier eine erstklassige Aussicht. Im und
am Aussichtsturm informieren gleich mehrere
Tafeln über die Geschichte. Auch dieser Turm wird, wie so häufig bei
Aussichtstürmen, Bismarckturm genannt.
Vom Tanečnice (Tanzplan) geht es über die geschotterte Fahrstraße herunter.
Dieser Weg ist mit dem blauen Strich
markiert. Die Hälfte des
Abstieges auf der Straße vom Tanečnice (Tanzplan) ist für Lieferfahrzeuge
und Fahrradfahrer reserviert. Danach erreicht man einen Parkplatz, auf dem
eigentlich auch Besucher der Gaststätte parken könnten, aber irgendwie sind
hier nur sehr selten Autos abgestellt. Vielleicht ist es den Leuten einfach zu anstrengend,
noch den
Kilometer zu wandern, wo man es doch in einigen Ortschaften an der Grenze viel
einfacher haben kann, eine Gaststätte zu besuchen. Der Abstieg endet auf der Zufahrtsstraße von Tomášov
(Thomasdorf). Der Straße folgt man wenige Meter nach rechts, bis nach links
ein Waldweg abbiegt. Diesem Weg könnte man jetzt bis zur Rückseite des
Wachberges folgen, da aber unsere Mitwanderer noch einen Geocaching- Punkt hinter der Ortschaft Tomášov (Thomasdorf) suchen wollten, haben wir dorthin
einen kleinen Abstecher unternommen. Dazu ging es wieder nur wenige Meter auf
dem Waldweg entlang,
um dann nach rechts abzubiegen. Dieser Weg verläuft
parallel zur Zufahrtsstraße von Tomášov (Thomasdorf) und wir sind ca. ¼ Kilometer auf ihm geblieben, bis auf der linken Seite ein paar Meter in
den Wald hinein ein steinernes Kreuz auftauchte. Es steht so ungefähr 25
Meter neben dem Waldweg und soll angeblich von einem Mörder als Sühnekreuz
aufgestellt worden sein. Dafür, dass dieses Kreuz schon seit dem 21.Oktober 1753
hier im Wald stehen soll, ist es in einem sehr gut erhaltenen Zustand. Auf
jeden Fall hätten wir dieses Kreuz niemals entdeckt, würden sich unsere
Mitwanderer nicht mit dieser neumodischen Variante der Schatzsuche
beschäftigen.
Die Wanderung führt wieder auf den Waldweg zwischen Tomášov (Thomasdorf) und
Wachberg zurück, um dann nach rechts in Richtung Wachberg weiter zu
gehen. Dieser Weg verläuft zwischen einer Weide und dem Waldrand sehr
angenehm auf den Wachberg drauf zu. Nach etwas mehr als einem Kilometer
erreicht man einen Abzweig nach rechts mit einem neu aufgestellten
Hinweisschild zum Wachberg. Der Aufstieg auf den Wachberg ist von dieser
Seite überraschend einfach und schon hat man eine tolle Aussicht erreicht.
Früher ist die Aussicht bzw. der Berg auch die Schweizerkrone genannt worden
und das ist schon eine ganz nette Bezeichnung für diesen schönen Ort. Auch
hier könnte man sich noch mal in der Gaststätte stärken, um dann auf der
Zufahrtsstraße runter nach Saupsdorf abzusteigen. Normalerweise wäre ich
immer über den rot markierten Wanderweg abgestiegen, aber auch die
Zufahrtsstraße zum Wachberg bietet einen sehr schönen Ausblick auf Saupsdorf
und die Hintere Sächsische Schweiz. Damit ist eine sehr nette Wanderung zu
Ende gegangen, die mit besonders schönen Aussichten und einem sehr angenehmen
Höhenprofil aufwartete. Ganz besonders hat uns gefallen, dass der Aufstieg
auf den Wachberg von der Rückseite super leicht war und das versteckte
Sühnekreuz war auch sehr interessant.
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