Forstweg und asphaltiert
Wanderweg und Pfad
Treppen
Beschreibung:
Schon mal das Wichtigste vorneweg, die
Wanderung eignet sich ganz hervorragend, wenn die Sächsische/Böhmische
Schweiz mal wieder voller Wanderer ist und man am großen Prebischtor in der
dritten Reihe stehen würde. Diesen Zustand kann man sehr einfach am
Füllstand der Parkplätze in Herrnskretschen erkennen.
Die Wanderung startet in der Ortschaft Rainwiese (Mezní Louká). Für
ausreichende Parkplätze ist rund um das Hotel gesorgt. Leider sind alle drei
Parkplätze kostenpflichtig, aber überraschender Weise gleich teuer. Vom
Hotel geht es nach rechts ein paar Meter die Fahrstraße entlang, bis nach
links der rote Strich
über den Campingplatz startet. Die ersten paar Meter auf dem Campingplatz
sind sehr angenehm, aber knapp hinter dem Platz geht es das steilste Stück
der Wanderung erstmal auf den Bergkamm hoch.
Nachdem
man das Stückchen geschafft hat, verläuft der Weg fast horizontal in die
Richtung Kleines Prebischtor. Zwischendurch erreicht man überraschender
Weise einen asphaltierten Weg, den man aber nur überquert und dann auf der
gegenüberliegenden Seite dem markierten Fahrradweg in die Richtung kleines
Prebischtor weiter folgt. Dadurch, dass der Fahrradweg eine Sackgasse ist,
braucht man nicht mit besonders vielen Fahrradfahrern zu rechnen. Am Ende
des Fahrradweges, zumindest war bei meiner Wanderung am kleinen Prebischtor
eine Schranke auf dem Fahrradweg, geht es nach rechts noch die letzten paar
Höhenmeter hoch um zum kleinen Prebischtor zu gelangen.
Das
kleine Prebischtor sieht wirklich so aus, als ob es das Modell für seinen
großen Bruder gewesen ist. Auch in der Sächsischen Schweiz gibt es einen
Felsbogen, der kleines Prebischtor genannt wird, aber dieses Exemplar ist
wirklich besser gelungen.
Von hier geht es ein einige Höhenmeter auf dem markierten Weg den Berg
herunter, um sich dann auf halber Höhe am Felsen entlang zu schlängeln. Von
diesem Weg hat man schon mal einen sehr schönen Blick auf das nächste Ziel,
die Burg Schauenstein/Hohenleipaer Raubschloss (Šaunštejn). Zwischendurch
gibt es noch eine kleine Höhle, die ich irgendwie vollkommen übersehen
hatte. Der markierte Weg führt genau durch sie. Ich hatte mich aber an der
rechten Seite vorbeigezwängt, obwohl es viel einfacher gewesen wäre, durch
sie durchzugehen.
Der markierte Weg führt gleich an der Felsenburg Schauenstein/Hohenleipaer
Raubschloss (Šaunštejn) vorbei. Anscheinend wird der Zugang zu dem
Felsplateau von Zeit zu Zeit (vielleicht Nachts) abgesperrt, da sich gleich
im Eingang ein massives Eisentor befindet, dass auch benutzt aussieht.
Der
Aufstieg ist relativ eng und mit einem großen Rucksack nur sehr schwer zu
bewältigen. Oben auf dem Felsplateau angekommen, kann man noch sehr deutlich
die alten Spuren von der Burg erkennen. So sind mehrere alte Hohlräume, die
Zisterne und Gemäuer zu sehen.
Nachdem man sich hoffentlich lang genug überlegt hat, wie die alten Ritter
früher hier gelegt haben, geht es noch ein letztes Stück auf der roten
Wanderwegmarkierung den Hang hinunter. Am Ende des Weges erreicht man die
breite Forststraße. Hier informiert eine Tafel noch mal über die
Burg Šaunštejn/Hohenleipaer Raubschloss (Schauenstein).
An dieser Wegkreuzung geht es auf der neuen Wegmarkierung gelber Strich
nach rechts in die Ortschaft Hohenleipa (Vysoká Lipa). Nach dem Erreichen
der normalen Fahrstraße, muss man ungefähr 400 Meter auf dieser Straße den
Hang hoch gehen, bis nach halbrechts der markierte Weg steil den Berg
ansteigt. Man könnte zwar auch über die Fahrstraße weiterwandern, dann würde
man aber der schöne Ausblick verpassen, den man mit diesem kleinen Bogen
gewinnt. Der Weg führt wieder ein Stückchen den Berg herunter, bis man die
Hauptstraße erreicht. Hier geht es im spitzen Winkel um das neu sanierte
Haus, um dann auf der Wegmarkierung blauen Strich
in die Richtung Rainwiese (Mezní Louká) weiter zu wandern.
Der Wanderweg verläuft sehr angenehm in einer gleich bleibenden Höhe.
Vollkommen faszinierend finde ich, dass in jeder Wanderkarte der blau
markierte Weg hinter der Gaststätte/Hotel Jagdschloss eingezeichnet ist. Die
Realität sieht aber ganz anders aus, der Weg führt schon mehrere Jahre vor
der Gaststätte entlang und der alte Weg ist nirgendwo mehr zu sehen. Warum
auch immer die Gaststätte Jagdschloss heißt,
kann
ich mir nicht erklären, da es wirklich nichts mehr mit einem Schloss zu tun
hat. Es ist halt ein Gebäude, das inzwischen seine besten Zeiten als Hotel
hinter sich hat, aber immer noch zu einem relativ billigen Essen einlädt.
Hinter dieser Erfrischungsmöglichkeit geht es über ein sanftes Gefälle
runter ins Tal. Nachdem man den Eingang zum Wilden Klamm passiert hat,
steigt der Weg über eine humane Steigung bis nach Rainwiese (Mezní Louká)
hoch. Die Ortschaft Rainwiese (Mezní Louká) erreicht man neben dem Hotel und
damit ist die Wanderung beendet.
Auf meiner Nachhausfahrt habe ich mich dann über die Entscheidung zu dieser
Wanderung beglückwünscht. Ich habe die Wanderung an einem sonnigen
Sonntagnachmittag durchgeführt und irgendwie sind anscheinend noch so ein
paar Hundert andere Wanderer auf diese Idee gekommen. Nur haben sich diese
Menschenmassen auf das große Prebischtor gestürzt und wanderten jetzt alle
über die Straße wieder herunter nach Herrnskretschen. So viel Fußgänger habe
ich noch nie auf einer normalen Fahrstraße gesehen. Alle 50 Meter waren
Gruppen Wanderer unterwegs. Schön dass das kleine Prebischtor noch
einigermaßen unbekannt ist.
Anfahrtsbeschreibung:
Öffentlicher Nahverkehr:
Tja da fällt mir nur ein, dass ich mit der S-Bahn bis Schöna fahren würde
und dann mit der kleinen Fähre über die Elbe übersetzen wurde. Als nächstes
weiß ich, dass in Hřensko als auch in Mezní Louka eine Bushaltestelle ist.
Wie die Buslinie heißt, entzieht sich leider meinen Kenntnissen.
Auto:
Auf der B172 über den Grenzübergang Schmilka. Hinter dem Grenzübergang in Hrensko nach links in die Richtung Jetrichovice (Dittersdbach). In der nächsten Ortschaft namens Mezní Louka (Rainwiese) befindet sich rechts hinter dem Hotel ein kostenpflichtiger Parkplatz.
Empfohlener Parkplatz:
Rainwiese/Mezní Louka hinter dem Hotel I
; Parkplatzgebühr für die Wanderung:
4 €
GPS Daten:
geplanter Track
aufgezeichneter Track
geplante Route
MapSource
Google Earth
Dateigröße:
1,48 kByte
Dateigröße:
3,10 kByte
Dateigröße:
1,33 kByte
Dateigröße:
3,22 kByte
Dateigröße:
19,02 kByte
Bitte
benachrichtigen sie mich,
wenn sie Schwierigkeiten haben, die Datei in ihr Programm zu laden oder
sie irgendwie fehlerhaft ist.