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Beschreibung:
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Diese Strecke ist das Gegenstück zum
Spaziergang über die Brandstraße. Der Startpunkt ist der Wanderparkplatz am
Ende des Polenztals. Dieser Parkplatz soll den Namen Frinzthalmühle tragen.
Ich glaube mal, dass die Beschreibung Ende Polenztal besser passt. Der
Parkplatz befindet sich gleich an der Straße zwischen Bad Schandau/Porschdorf
und Hohnstein.
Die Wanderung geht durch das sehr ruhige untere Polenztal bachaufwärts.
Der
Wanderweg ist mit dem roten Punkt
markiert. Was mich immer wiederverwundert, ist dass auf diesem breiten
Forstweg und der wunderbaren Natur in dem Tal fast kein Wanderer unterwegs
ist. Ein paar Meter hinter der ehemaligen Mühle befindet sich ein neu
gebauter Flößerrechen. Zumindest nehme ich an, dass es ein Flößerrechen
darstellen soll. Vielleicht soll die Konstruktion aber auch nur das Treibholz
zurückhalten. (Hier eine nachträgliche Änderung: Der Flößrechen soll die
Ortsteile unterhalb des Polenztal, also Porschdorf und Rathmannsdorf, vor
allzu großen Treibholz schützen. Deshalb ist dieser Fangrechen im Jahr 2001
gebaut worden und hat im Frühjahrs Hochwasser 2005 gute Dienste geleistet.) Nach ca. 1,5 Kilometer verlässt man den markierten Wanderweg
an der Stelle, an der der markierte Weg auf die andere Bachseite rüber geht.
Wenn man vorher noch irgendjemanden auf dem Weg getroffen hat, dann ist es
auf dem kommenden Teilstück vollkommen unwahrscheinlich.
Zwischen
dem Weg und dem Polenzbach befinden sich noch alte Fundamente aus dem 2.
Weltkrieg. Was auch immer sie bedeuten, ich habe etwas von einem Tanklager
und andererseits von Raketen gehört. Noch eine weitere Vermutung ist ein
Hydrierwerk zur Erzeugung von Treibstoffen.
Auf
jeden Fall ist es irgendetwas sehr schweres gewesen, weil man sonst nicht
solche Fundamente gießen muss. Der breite Forstweg führt bis zum Gasthaus
Waltersdorfermühle, das aber heutzutage leider nicht mehr in Betrieb ist. Ab der
ehemaligen Mühle ist der Weg mit dem Wanderwegkennzeichen roter Strich
markiert. Dieser Wanderwegmarkierung folgt man jetzt nach rechts den Berg
hoch. Der Aufstieg erfolgt durch den Schulzengrund. Bei einigen anderen
Wanderwegbeschreibungen wird immer der Weg über die Brandstufen empfohlen.
Ich selber empfinde den Weg durch den Schulzengrund viel angenehmer, da man
die Höhenmeter bis auf den Brand, über eine längere Strecke erreicht und
damit die Steigung bei weitem nicht so anstrengend ist, wie auf den 850
Brandstufen. Außerdem ist auch der Schulzengrund eine sehr ruhige Schlucht,
die tatsächlich so aussieht, als wenn man hier die Natur sich selber
überlassen hat. In der Schlucht stehen einige uralte Buchen mit gewaltigen
Ausmaßen. Am Ende der Schlucht erreicht man die Brandstraße, wobei Straße
eigentlich falsch ist, da hier oben höchstens die Autos von den Gastwirten
des Brandes fahren. Auf der Brandstraße geht es nach rechts, weiterhin auf
der roten Wanderwegmarkierung, bis vor zur Brand Aussicht. Die Brandaussicht
ist ein wirklich schöner Platz der Sächsischen Schweiz. Irgendwann habe ich
mal zu der Aussicht den Ausdruck gehört "Balkon der Sächsischen Schweiz".
Treffender kann man den Platz kaum beschreiben. Vielleicht müsste man noch
mit in den Namen bringen, dass man auf dem Balkon auch noch sitzen kann und
sich mit einem kühlen Getränk erfrischen kann.
Nachdem
man sich satt gesehen hat, geht es weiter auf dem roten Strich. Der Weg
führt jetzt über die schon besagten 850 Stufen den Berg wieder herunter.
Bevor man sich aber die Stufen runter bewegt, sollte man erst noch einen
kleinen Abstecher nach links zur Aussicht Hafersäcke machen. Von der
Aussicht kann man sehr gut auf den Waitzdorfer Berg und die Waitzdorfer
Wände blicken.
Die
Aussicht ist normalerweise angenehm ruhig und liefert einen schönen Blick
auf die Felsen des Tiefen Grundes. Wie schon gesagt, jetzt geht es die Stufen
runter. Unten im Tal angekommen geht es nach rechts auf der
Wanderwegmarkierung blauer Strich
.
Seit Frühjahr 2005, zumindest habe ich es dann erst entdeckt, führt der
Wanderweg nicht mehr über die Straße, sondern an der rechten Seite des
Baches.
Die
Wegführung schlängelt sich am Hang entlang. Ganz besonders witzig ist, dass
der Bach mehrere Male durchquert werden muss. Für diesen Pfad sind nicht die
teuere Variante in Form von Brücken gebaut worden, sondern es sind einfach
ein paar größere Steine in den Bach gelegt worden. Damit macht der Weg
richtig viel Spaß und wenn man vorher über die Fahrstraße gehen musste, dann
ist der Weg so ein Wohlgenuss. Am Ende des Pfads erreicht man wieder den
Ausgangspunkt der Wanderung.
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Anfahrtsbeschreibung:
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Öffentlicher Nahverkehr:
Es gibt sehr gute Bahnverbindungen nach Bad Schandau und von dort kann man
alle zwei Stunden mit der Sebnitztalbahn bis zum Bahnhof Porschdorf.
Auto:
Bis Bad Schandau über die B172, hinter der großen Elbebrücke rechts abbiegen in die Richtung Rathmannsdorf. Die Straße weiterfahren in die Richtung Hohnstein. Wenn man nach rechts in die Richtung Kohlmühle abbiegen könnte, dann ist der Parkplatz auf der linken Straßenseite.
Empfohlener Parkplatz:
Polenztal Frinzthalmühle
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GPS Daten:
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| geplanter Track |
aufgezeichneter Track |
geplante Route |
MapSource |
Google Earth |
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Dateigröße:
1,19 kByte
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Dateigröße:
2,37 kByte
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Dateigröße:
1,03 kByte
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Dateigröße:
2,32 kByte
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Dateigröße:
13,92 kByte
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