Nachdem im Januar 2003 mir ein netter Mitmensch eine GPS- Wanderkarte mit allen
meinen Tracks zugeschickt hatte, hat mich die Neugierde gepackt und ich habe
mich selber auf die Suche gemacht, wie ich das wohl schaffen könnte. Hiermit
möchte ich Oliver dafür danken, weil ohne seine Initialzündung ich es ganz
sicher nicht versucht hätte. So hatte er aber den EDV- Menschen in mir geweckt
und ich habe mich ans ausprobieren gegeben. Zuerst habe ich auch alle meine
Tracks und Wegpunkte in eine Karte geladen und mich schon riesig gefreut, das
ich einen Weg gefunden hatte, wie man eine eigene Karte erstellen kann und die
dann in meinem GPS- Empfänger speichern kann. Wie das aber dann so ist, man
meint man muss natürlich noch alles Mögliche verfeinern und perfektionieren.
Also habe ich alle Tracks mit den passenden Wegnamen (z.B. roter Strich, grüner
Punkt usw.) versehen, die ganzen Wege neu sortiert und die Wegpunkte (Felsen,
Sehenswürdigkeiten usw.) mit langen Namen versehen. Auch wenn es noch nicht
perfekt ist, so kann man die Karte schon sehr gut gebrauchen. Leider lassen sich
die Karten nur in MapSource ansehen und auch nur aus der Software an das GPS-
Gerät übertragen. Wie sieht das Resultat aus:

In der MapSource- Karte werden nicht alle Wegpunkte dargestellt. Insgesamt
sind es viel mehr als im ersten Augenblick zu sehen sind. Vermutlich würde man
aber auch überhaupt nichts mehr sehen, wenn alle angezeigt würden. Ich schätze
die Gesamtanzahl aller eingetragenen Wegpunkte muss weit über 1.270 liegen.
Eigentlich müsste jeder Felsen und Berg eingezeichnet sein. Im Augenblick sind
1.495 Kilometer Wanderweg eingetragen. Hier ist
jetzt das Ergebnis meiner Fleißarbeit. Alle Wege sind noch einmal überarbeitet
und einige sind stichprobenartig in der Praxis kontrolliert worden. Bei dieser
Praxiserprobung war ich selber überrascht wie gut meine eigenen Karten sind.
Ich habe nur einen Weg entdeckt der nicht mit der Realität übereinstimmte.
Jetzt aber zu der Karte. Die eigenen Vorraussetzungen sind ein lauffähige
Version von der Software MapSource und ein Garmin GPS- Gerät, das Karten
unterstützt. Wenn ich das richtig weiß sind das heutzutage fast alle.
Vorsicht!
Damit die neue farbige Version ( > Version 5.0) mit MapSource zusammen funktioniert,
sollte unbedingt die aktuellste Version von MapSource ( > Version 6.13) benutzt
werden. Sonst gibt es einen erbärmlichen Absturz von MapSource und die
Installation muss mühselig repariert werden!
Wenn
man das Setup erfolgreich auf seinem Rechner installiert hat, dann kann man in
der Garmin Software MapSource eine Eintrag unter den Karten mit dem Namen
Sächsische Schweiz finden. In MapSource sieht die Karte noch nicht ganz so
perfekt aus, aber in dem GPS- Gerät ist die Darstellung vollkommen in Ordnung.
Die Karte wird in MapSource genauso behandelt, wie alle normalen Karten. Die
ganze Sächsische Schweiz ist als eine Kachel mit einer Größe von ca. 304 kB bzw.
für die farbige 917 kB
schnell auf das GPS übertragen.
Wer die alte Variante der Wegstrecken weiter benutzen möchte, der kann sie
weiterhin hier finden.
Eine neuere Spielerei ist die Wanderwege und die wichtigsten Punkte der
Sächsischen Schweiz in Google Earth darzustellen. Dazu gibt es die ersten
Versuche, die hier zu finden
sind.
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