Jansloch

 
 

 

 

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Die Wanderung ist bei mir nicht gut angekommen und kann nicht weiterempfohlen werden. Die Wanderung ist bei mir nicht gut angekommen und kann nicht weiterempfohlen werden. Die Wanderung ist bei mir nicht gut angekommen und kann nicht weiterempfohlen werden. Die Wanderung ist bei mir nicht gut angekommen und kann nicht weiterempfohlen werden. Die Wanderung ist bei mir nicht gut angekommen und kann nicht weiterempfohlen werden.

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Dauer: Entfernung: Höhenunterschied: beste Reisezeit:
ca. 3 Stunden ca. 9,5 Kilometer ca. 277 Meter nicht an langen Wochenenden
       
Schwierigkeitsgrad: empfohlene Karte: Region: Untergrund:
leicht
Hinterhermsdorf und die Schleusen; Rolf Böhm Kartographischer Verlag Hinterhermsdorf Forstweg
Wanderweg und Pfad Treppen

Beschreibung:

Diese Wanderung ist dadurch entstanden, dass mich eine nette Leserin meiner Internetseiten per Mail gefragt hat, ob ich das Jansloch kennen würde und ob man heutzutage den Weg noch begehen kann. Sie hatte die Beschreibung dieses Aufstiegs aus Axel Mothes Stiegenbuch "Der Weg ist das Ziel" Band 2. In dem Buch wurde schon darauf hingewiesen, dass heutzutage der Weg nicht mehr erlaubt ist, da er durch die Kernzone geht. Da ich aber durch die Mail neugierig geworden war, musste gleich mal eine Erkundungstour in das wunderschöne Kirnitzschtal unternommen werden. Irgendwie hat mich der Wahnsinn geritten, als ich mir als Wandertermin einen sonnigen Samstagnachmittag in den Osterschulferien ausgesucht hatte. Der Parkplatz an der Buchenparkhalle in Hinterhermsdorf war gerappelt voll und die ersten paar Meter in Richtung der oberen Schleuse mit Menschenmassen gefüllt. Der Weg verläuft auf der roten Wanderwegmarkierung bis zum Königsplatz. Hier wurde es schon ruhiger, aber leider noch nicht so ruhig, wie ich es mir vorgestellt hatte. Das nächste Teilstück der Wanderung hatte ich auf der Wanderkarte Hinterhermsdorf von Hr. Böhm entdeckt. Es ist ein Pfad, der von der Vorderseite des Königsplatzes herunter geht. Dazu muss man aber über ein Geländer an der Aussicht klettern, und das sieht immer blöd aus, wenn sich noch ein paar andere Wanderer an dieser erstklassigen Stelle befinden. Also habe ich erstmal die schöne Aussicht genossen, bis kein anderer mehr da war. Tatsächlich saßen doch noch paar in der kleinen Hütte, aber die konnten meine Wegwahl nicht sehen. Zuerst führt der Pfad noch auf Höhe der Aussicht am Hang entlang, bis er deutlich sichtbar nach links absteigt. Es geht zuerst noch an einer Felszunge entlang, bis der Pfad über ein paar Stufen und einen schrägen Weg in die Senke absteigt. Unten angekommen erreicht man die Alte Böhmerstraße, die es nach links weiter den Berg hinunter geht. Da es sich eher um eine Forststraße als um einen Wanderweg handelt, ist hier keine Wegmarkierung zu finden. Kurz vor der nächsten Wegkreuzung (ca. 10 Meter) kann man auf der rechten Wegseite eine der alten Schwarzpulverkammern im Felsen entdecken. Heutzutage fehlt der Kammer die Türe, so dass man bis hinten zur eigentlichen Schwarzpulvernische durchblicken kann. Früher ist dieses Schwarzpulver zum Entfernen der Baumstümpfe aus dem Waldboden benutzt worden. An der schon erwähnten Kreuzung geht die Wanderung nach rechts weiter hinunter zur Kirnitzsch.
Nach ¼ Kilometer auf diesem Weg erreicht man den Wanderweg an der Kirnitzsch. Jetzt geht es auf dem blauen Strich den Bachlauf hinauf (also nach links). Die Kirnitzsch hat im ersten Teil noch ein breiteres Tal, so dass sie sich gemütlich hin und her schlängeln kann. Es ist immer wieder faszinierend, dass man innerhalb von wenigen Jahren zusehen kann, wie sich der Bach immer wieder ein neues Bachbett sucht und eine neue Schleife anlegt und wieder weglässt.
Nach ungefähr 1 ½ Kilometern wird das Kirnitzschtal enger und der Bach verläuft ziemlich geradlinig. Schon nach der nächsten Kurve um einen Felsen auf der linken Seite verleitet ein breiterer Weg, sich zu verlaufen. Der Weg ist eigentlich besser ausgebaut als der Pfad an der Kirnitzsch entlang. Da aber das Ziel das Jansloch sein sollte, geht es unten am Bach entlang. Ca. 350 Meter hinter dem abzweigenden Pfad soll der Aufstieg hoch durch das Jansloch sein. Da ich hier weit und breit nichts passendes gesehen habe, bin ich weiter gewandert, bis ich an den Stufen zur Bärenhöhle ankam. Laut der Karte von Hr. Böhm wusste ich jetzt, dass ich zu weit gelaufen war. Also ging es wieder zurück und die ganze Zeit mit einem aufmerksamen Blick den Hang hinauf. Kurz hinter dem Grenzstein mit der Nummer 27/2 befindet sich der Aufstieg ins Jansloch. Wenn man ganz aufmerksam schaut, dann sieht man auch in der ersten Felsmurmel am Aufstieg die Initialen "JL". Der Zugang zum Jansloch war aber so zugewuchert und es langen solche Mengen an umgestürzten Bäumen in dem Aufstieg, dass ich mein Vorhaben, durch das Jansloch hoch zu klettern, abbrach.
Damit die Wanderung aber trotzdem noch etwas mit einer Erkundungstour zu tun hatte, bin ich bis zu dem eben schon erwähnten Pfad aus dem Kirnitzschtal gewandert. Dieser Pfad mit dem Namen Rotkehlweg führt eigentlich direkt aus dem Kirnitzschtal hoch auf die grüne Wanderwegmarkierung. Nach 250 Metern Aufstieg teilt sich der Weg, und damit die Wanderung nicht zu langweilig wird, geht es nach rechts. Man kann deutlich merken, dass hier oben vor gar nicht so langer Zeit größere Forstgeräte herumgefahren sind. Der Aufstieg bis hoch auf die Ebene oberhalb der Kirnitzsch ist nur breiter als normale Wege, aber oben angekommen, kann man deutlich sehen, was ein 5 Tonnen schweres Gerät an einem Waldweg anrichten kann. Irgendwie ist es für mich schwer zu verstehen, dass den Wanderern erklärt wird, dass man in der Kernzone die Wege nicht verlassen darf, aber dann diese Maschinen solche Furchen in den Wald ziehen. Dass Hr. Böhm den Zugang von oben zum Jansloch nicht eingezeichnet hat, liegt einfach nur daran, dass in dem lichten Nadelwald keine Spuren von Weg im Waldboden zu sehen sind. Auf der Ebene geht es den ersten Weg wieder nach links. Der Name des Weges ist Janslochweg. Diesen Weg geht man 130 Meter vom Kirnitzschtal weg. Dann zweigt man im spitzen Winkel nach rechts ab und wandert wieder 270 Meter in Richtung zum Kirnitzschtals bzw. auf der Karte kann man sogar gut sehen, dass es genau auf das Hermannseck zugeht. Nach den 270 Metern biegt man erneut im spitzen Winkel nach links ab.
Der Weg führt an einer Wildwiese mit dem passenden Namen Jansfang vorbei. Sehr unterhaltsam war mal wieder der Versuch, die Wanderkarte von Hr. Böhm richtig zu lesen. An der Wildwiese sind gekreuzte Linien mit Rechtecken an den Enden eingezeichnet. Ich hatte es irgendwie als Bergbauzeichen gedeutet und daraufhin den Wald an der Wildwiese untersucht. Aber ich fand leider nichts passendes, bis mir die zwei Grenzsteine unterhalb einer Fichte auffielen. Beide Steine sind mit einer Krone gekennzeichnet und damit sind es Königliche Forstgrenzsteine, die den königlichen Wald markierten.
Der letzte Teil der Wanderung führt auf der grünen Wandermarkierung entlang. Nach ein paar Metern auf dem gut ausgebauten Forstweg erreicht man den Wettinplatz. Hier erinnert ein Gedenkstein an die 800jährige Herrschaft der Wettiner. Hinter dem Wettinplatz folgt man der Ausschilderung Buchenparkhalle. Zwischendurch verlässt die Wanderung den breiten Forstweg und steigt auf einem alten Waldweg aufwärts. Es geht am Cupetiusstein vom 17. Juni 1834 vorbei. Die Inschrift auf der Vorderseite erinnert an den Tod von Johann Gottlieb Cupetius am 17.Juni1834 in Folge eines Blutschlag. Bei dem Gedenkstein ist es besonders interessant, dass es sogar auf der Rückseite eine Inschrift gibt. Ein paar Meter hinter dem Gedenkstein erreicht man die „Wanderautobahn“ zwischen dem Parkplatz und der Oberen Schleuse. Dieser letzte Weg ist mit dem blauen Strich markiert. Es geht nach links bis zum Ausgangspunkt zurück.
Damit ist eine Wanderung zu Ende gegangen, die eigentliche eine Erkundung war und anders laufen sollte. Auf jeden Fall habe ich zwei Dinge bei der Wanderung erfahren: Zuallererst werde ich nie wieder auf die blödsinnige Idee kommen, an einem sonnigen Wochenende im Bereich der Oberen Schleuse zu wandern, und zweitens ist das Jansloch heutzutage nicht mehr begehbar. Vielleicht wird das Jansloch irgendwann mal wieder passierbar, aber darauf mache ich mir bei den Wegekonzepten im Bereich der Kernzonen des Nationalparks sehr wenig Hoffnungen. Was ich noch als eine kleine Entschuldigung für die riesigen Besucherzahlen im Bereich der Buchenparkhalle und der Oberen Schleuse zu meinem Wandertermin im Nachhinein erfahren habe war, dass an dem Tag (14.04.2007) die neuen Kähne auf der Oberen Schleuse getauft wurden.
 

Anfahrtsbeschreibung:

Öffentlicher Nahverkehr:
Es gibt sehr gute Bahnverbindungen nach Bad Schandau. Von Bad Schandau mit dem Bus R-241.
Auto:
Über die B172 bis Bad Schandau. Bitte den Weg über Sebnitz wählen, da die Strecke durch Kirnitzschtal quer durch den Nationalpark führt. Von Bad Schandau weiter nach Sebnitz und dann über Saupsdorf nach Hinterhermsdorf. In Hinterhermsdorf den Schlidern "Obere Schleuse" folgen. Empfohlener Parkplatz: Hinterhermsdorf Buchenparkhalle ; Parkplatzgebühr für die Wanderung: 2,5 €

GPS Daten:

geplanter Track aufgezeichneter Track geplante Route MapSource Google Earth

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