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Informationstafel des Nationalparks zu einem Lebendigen Hochhaus: Dieser Baum hatte offensichtlich Besuch. Mit dem ovalen Loch hat der Schwarzspecht seine Handschrift hinterlassen. Der Grund für sein Interesse krabbelt tief im Stamminneren: Rossameisen. Die Fichte beherbergt ein Nest dieser großen Insekten, die etwa anderthalb Zentimeter messen. Vielleicht entdecken Sie einige schwarze Exemplare? Wenn nicht, verraten zumindest Holzspäne deren Anwesenheit. Die emsigen Tiere nagen gerne in Nadelhölzern, seltener in weichem Laubholz. Ihre Nester reichen im Stamm manchmal bis zu zehn Meter hoch. Damit der hohle Wohnbaum nicht über ihren Köpfen zusammenbricht, arbeiten sich die Ameisen hauptsächlich durchs Kernholz. So bleibt der Baum länger stabil. Sein Holz dient ihnen übrigens nur als Wohnung, nicht als Futter — Rossameisen ernähren sich meist von Blattlaushonig.
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