Sebnitz - Nixdorf - Weifberg

 
 

 

 

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Karte:

HH_Seb_Nixdorf.jpg (23616 Byte)

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Dauer: Entfernung: Höhenunterschied: beste Reisezeit:
ca. 5 Stunden ca. 18 Kilometer ca. 650 Meter eigentlich immer
       
Schwierigkeitsgrad: empfohlene Karte: Region: Untergrund:
leicht
lang
Große Karte der Sächsischen Schweiz; Rolf Böhm Kartographischer Verlag Hinterhermsdorf Forstweg und asphaltiert Wanderweg und Pfad Treppen

Beschreibung:

Der Weg beginnt unterhalb der Gaststätte Waldhaus. Der unangenehmste Teil dieser Wanderung sind die 300 Meter auf der asphaltierten Straße Richtung Sebnitz. Am Waldhaus folgt man dem Waldweg nach rechts. Ausgeschildert ist er mit den Worten: Thomasdorf und alte Nixdorfer Straße. Nach ungefähr einem Kilometer erreicht man einen Fußgängerüberweg über die Grenze. Falls nicht wieder irgendwelche Idioten die Grenzanlage zerstört haben, dann ist der Übergang ein unbewachter. Als ich den Grenzübergang passierte, waren Grenzer von beiden Seiten in der Nähe, da die Grenzanlage ein wenig mitgenommen aussah. Auch nach den restlichen Spuren deutet es drauf hin, dass es hier häufiger irgendwelche Leute versuchen, mit dem Auto rüber zu kommen. So war zumindest mein Eindruck, weil was macht sonst eine Hutablage oder eine Stoßstange im Wald.
Weiter geht es den Weg bis nach Thomasdorf. Dieses mini Dörfchen macht den Eindruck, als wenn es normalerweise ein Feriendorf ist. Die Häuser sehen verschlafen aus. Man geht den einzigen ernst zu nehmenden Weg nach links und wandert einen sehr gut ausgebauten Waldweg entlang. Der Weg ist vermutlich für die tschechischen Grenzschützer gebaut worden. Mir sind auf den 2 Kilometern 3 Grenzschutzpatrouillen begegnet. Vielleicht war das die Ausnahme, aber ungewöhnlich sicher fühlte ich mich trotzdem. In der Kölner Innenstadt begegnet mir am ganzen Tag weniger Polizei. Irgendwann war ich den Weg leid, besonders, wo er mich die ganze Zeit schon um den Berg "Tanzplan" herumführte. Also habe ich mich quer durch den Wald nach recht den Berg hoch geschlagen. Tja, wäre ich nicht so ungeduldig gewesen, dann hätte ich festgestellt, dass ein paar Meter vor mir der ausgebaute Weg von Sebnitz zum Tanzplan hochgeht. Na ja, so bin ich mal wieder quer durch den Wald getapert. Oben angekommen hat man die Möglichkeit, ungewöhnlich billig zu speisen (sagen zumindest meine Schwiegereltern und einige Altendorfer). Einzig und alleine  sollte man sich dran erinnern, dass die Gaststätte Montags Ruhetag hat und im Winter nur von 10:00 - 18:00 Werktags geöffnet hat. Raten Sie mal, wann ich auf den Berg gekrochen bin: Montags. Wenn denn die Gaststätte geöffnet hat, dann kann man sich auch vom Aussichtsturm einen Überblick machen. Ohne den Turm steht man in einem dicht gewachsenen Wald ohne Aussicht da. Vom Tanzplan geht man die Fahrstrasse den Berg wieder runter. Nach ein paar Metern stellt man fest, dass man auch bis fast zum Gipfel mit dem Auto fahren könnte, da ein Parkplatz auftaucht. Aber wer will schon mit dem Auto auf einen Gipfel fahren. Also weiter die Strasse runter. Am Ende des Weges geht man nach links Richtung Nixdorf. Auch wenn die Strasse auf Wanderkarten nach einer echten Strasse aussieht, ist es doch nur eine Schotterstrasse und deshalb nicht besonders befahren. Nach 2 Kilometern erreicht man die Hauptstrasse von Nixdorf und wandert diese nach rechts. Wenn man sich die Gebäude ansieht, dann kann man sehr gut sehen, dass diese Stadt/Dorf irgendwann mal reich gewesen ist. So ist die Kirche ein Augenschmaus und einige Häuser werden auch wieder schön hergerichtet. Auf der nächsten rechten Straße geht es schon wieder aus Nixdorf raus. Man folgt der Beschilderung Hinterhermsdorf/ alte Nixdorfer Straße. Einen Kilometer nach Verlassen der Hauptstraße kommt man an das gepflegte Natur- Freibad von Nixdorf. Hier ist es bestimmt im Sommer sehr gut auszuhalten.
An der Weggabelung folgt man dem Weg nach links. Man folgt der alten Nixdorfer Straße, vorbei an einem Grabstein, der an ein Blitzschlagopfer erinnert bis an die Grenze. Auch dieser Grenzübergang ist einer der unbewachten. Sehr interessant sind die Erklärungstafeln über die Berge, die umliegenden Dörfer und die Wege. Vom Grenzübergang geht es zum Weifberg. Von dem 32 Meter hohen Aussichtsturm hat man eine wunderschöne Aussicht über die ganze hintere Sächsische Schweiz. Der Ausblick ist beeindruckend und auch von nicht ganz so geübten Wanderern gut zu erreichen. Das einzige kleine Hindernis könnte die Windempfindlichkeit des Turm sein. Bei stärkerem Wind bewegt sich der Turm in der Spitze schon ziemlich hin und her.
Vom Weifberg geht es ein paar Meter den Weg wieder zurück und vor dem Wald nach links auf den Prof. Meiche- Weg. Auf diesem sehr ruhigen Weg geht es so ziemlich über Stock und Stein die 5 Kilometer zum Parkplatz zurück. Der Weg ist die ganz Zeit mit dem blauen Strich ausgeschildert. Zwischendurch kann man noch eine Rast auf dem Wachberg machen. Der Wachberg ist der Hausberg von Saupsdorf und mit einer Gaststätte auch für das leibliche Wohl seiner Besucher zuständig. Auch auf diesem Berg hat man einen schönen Blick über Saupsdorf und Teile der hinteren Sächsischen Schweiz. In die Böhmische Schweiz kann man von diesem Berg nicht sehen. Vom Wachberg wandert man die Reststrecke bis zum Parkplatz immer am Wald entlang.

Anfahrtsbeschreibung:

Öffentlicher Nahverkehr:
Es gibt sehr gute Bahnverbindungen nach Bad Schandau. Von Bad Schandau mit dem Bus R-241 bis Gasthaus Waldhaus.
Auto:
Bad Schandau, Sebnitz. Hinter dem Gasthof Waldhaus kommt erst links ein künstlicher Berg (alte Müllkippe) und dann auf der rechten Seite ein kostenloser Parkplatz. (bitte nicht durch das Kirnitzschtal fahren, da diese Straße durch den Nationalpark geht). Empfohlener Parkplatz: Waldhaus

GPS Daten:

geplanter Track aufgezeichneter Track geplante Route MapSource Google Earth

Dateigröße:
1,72 kByte

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4,15 kByte

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