Forstweg und asphaltiert
Wanderweg und Pfad
Treppen
Beschreibung:
Der Weg beginnt unterhalb der Gaststätte Waldhaus. Der
unangenehmste Teil dieser Wanderung sind die 300 Meter auf der asphaltierten
Straße Richtung Sebnitz. Am Waldhaus folgt man dem Waldweg nach rechts.
Ausgeschildert ist er mit den Worten: Thomasdorf und alte Nixdorfer
Straße. Nach ungefähr einem Kilometer erreicht man einen
Fußgängerüberweg über die Grenze. Falls nicht wieder irgendwelche
Idioten die Grenzanlage zerstört haben, dann ist der Übergang ein
unbewachter. Als ich den Grenzübergang passierte, waren Grenzer von
beiden Seiten in der Nähe, da die
Grenzanlage
ein wenig mitgenommen aussah. Auch nach den restlichen Spuren deutet es
drauf hin, dass es hier häufiger irgendwelche Leute versuchen, mit dem
Auto rüber zu kommen. So war zumindest mein Eindruck, weil was macht
sonst eine Hutablage oder eine Stoßstange im Wald.
Weiter geht es den Weg bis nach
Thomasdorf.
Dieses mini Dörfchen macht den Eindruck, als wenn es normalerweise ein Feriendorf
ist. Die Häuser sehen verschlafen aus. Man geht den einzigen ernst zu
nehmenden Weg nach links und wandert einen sehr gut ausgebauten Waldweg
entlang. Der Weg ist vermutlich für die tschechischen Grenzschützer
gebaut worden. Mir sind auf den 2 Kilometern 3 Grenzschutzpatrouillen
begegnet. Vielleicht war das die Ausnahme, aber ungewöhnlich sicher
fühlte ich mich trotzdem. In der Kölner Innenstadt begegnet mir am
ganzen Tag weniger Polizei. Irgendwann war ich den Weg leid, besonders,
wo er mich die ganze Zeit schon um den Berg "Tanzplan"
herumführte. Also habe ich mich quer durch
den Wald nach recht den Berg hoch geschlagen. Tja, wäre ich nicht so ungeduldig
gewesen, dann hätte ich festgestellt, dass ein paar Meter vor mir der
ausgebaute Weg von Sebnitz zum Tanzplan hochgeht. Na ja, so bin ich mal
wieder quer durch den Wald getapert. Oben angekommen hat man die
Möglichkeit, ungewöhnlich billig zu speisen (sagen zumindest meine
Schwiegereltern und einige Altendorfer). Einzig und alleine sollte
man sich dran erinnern, dass die
Gaststätte
Montags Ruhetag hat und im Winter nur von 10:00 - 18:00 Werktags geöffnet
hat. Raten Sie mal, wann ich auf den Berg gekrochen bin: Montags. Wenn denn
die Gaststätte geöffnet hat, dann kann man sich auch vom Aussichtsturm
einen Überblick machen. Ohne den Turm steht man in einem dicht gewachsenen
Wald ohne Aussicht da. Vom Tanzplan geht man die Fahrstrasse den Berg wieder
runter. Nach ein paar Metern stellt man fest, dass man auch bis fast zum
Gipfel mit dem Auto fahren könnte, da ein Parkplatz auftaucht. Aber wer
will schon mit dem Auto auf einen Gipfel fahren. Also weiter die Strasse
runter. Am Ende des Weges geht man nach links Richtung Nixdorf.
Auch wenn
die Strasse auf Wanderkarten nach einer echten Strasse aussieht, ist
es doch nur eine Schotterstrasse und deshalb nicht besonders befahren.
Nach 2 Kilometern erreicht man die Hauptstrasse von Nixdorf und wandert
diese nach rechts. Wenn man sich die Gebäude ansieht, dann kann man sehr
gut sehen, dass diese Stadt/Dorf irgendwann mal reich gewesen ist. So ist
die Kirche ein Augenschmaus und
einige Häuser werden auch
wieder schön hergerichtet. Auf der nächsten rechten Straße geht es schon
wieder aus Nixdorf raus. Man folgt der Beschilderung Hinterhermsdorf/ alte
Nixdorfer Straße. Einen Kilometer nach Verlassen der Hauptstraße kommt
man an das gepflegte Natur- Freibad
von Nixdorf. Hier ist es bestimmt im Sommer sehr gut auszuhalten.
An der Weggabelung folgt man dem Weg nach links. Man folgt der alten
Nixdorfer Straße, vorbei an einem
Grabstein,
der an ein Blitzschlagopfer erinnert bis an die Grenze. Auch dieser
Grenzübergang ist einer der unbewachten. Sehr interessant sind die
Erklärungstafeln über die Berge, die umliegenden Dörfer und die Wege.
Vom Grenzübergang geht es zum Weifberg. Von dem 32 Meter hohen Aussichtsturm
hat man eine wunderschöne Aussicht über die ganze hintere Sächsische
Schweiz. Der Ausblick ist beeindruckend und auch von nicht ganz so
geübten Wanderern gut zu erreichen. Das einzige kleine Hindernis könnte
die Windempfindlichkeit des Turm sein. Bei stärkerem Wind bewegt sich der
Turm in der Spitze schon ziemlich hin und her.
Vom Weifberg geht es ein paar Meter den Weg wieder zurück und vor dem
Wald nach links auf den Prof. Meiche- Weg. Auf diesem sehr ruhigen Weg
geht es so ziemlich über Stock und Stein die 5 Kilometer zum Parkplatz
zurück. Der Weg ist die ganz Zeit mit dem blauen Strich ausgeschildert.
Zwischendurch kann man noch eine Rast auf dem Wachberg machen. Der
Wachberg ist der Hausberg von Saupsdorf und mit einer Gaststätte auch
für das leibliche Wohl seiner Besucher zuständig. Auch auf diesem Berg
hat man einen schönen Blick über Saupsdorf und Teile der hinteren
Sächsischen Schweiz. In die Böhmische Schweiz kann man von diesem Berg
nicht sehen. Vom Wachberg wandert man die Reststrecke bis zum Parkplatz
immer am Wald entlang.
Anfahrtsbeschreibung:
Öffentlicher Nahverkehr:
Es gibt sehr gute Bahnverbindungen nach Bad Schandau. Von Bad Schandau mit
dem Bus R-241 bis Gasthaus Waldhaus.
Auto:
Bad Schandau, Sebnitz. Hinter dem Gasthof Waldhaus kommt erst links ein künstlicher Berg (alte Müllkippe) und dann auf der rechten Seite ein kostenloser Parkplatz. (bitte nicht durch das Kirnitzschtal fahren, da diese Straße durch den Nationalpark geht).
Empfohlener Parkplatz:
Waldhaus
GPS Daten:
geplanter Track
aufgezeichneter Track
geplante Route
MapSource
Google Earth
Dateigröße:
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