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Entdecken Sie die Welt des Widderbockkäfers im
großen Maßstab: Alles beginnt mit den Eiern, die er in abgestorbenes
Laubholz legt. Dort schlüpfen die Larven und fressen sich tief ins Holz
hinein. Die Gänge, die sie dabei aushöhlen, sind so gewunden wie in
unserer Beispiel-Kinderstube.
Der erwachsene Käfer sitzt oft an Blütendolden, wo
er mit seinen langen Fühlern auffällt. Fast seine gesamte Sippschaft hat
solche Fühler, deshalb trägt sie den Namen „Bockkäfer“.
Auch andere Käferarten haben Holz zum Fressen gern.
Am Steckspiel rechts verraten Fraßspuren zwei weitere Arten: Rüsselkäfer
verfügen über die größte Verwandtschaft der Welt. Fast 60.000 Arten gibt
es. Borkenkäfer sind auch artenreich – und angeblich fresslustig. Dabei
helfen sie im Wald, altes und geschwächtes Holz „auszusondern“. So haben
meist nur Bäume das Nachsehen, die auf für sie ungünstigen Standorten
kränkeln. Pflanzen, die dort eigentlich hingehören, bekommen damit ihre
Chance.
Nur wo die Käfer durch Monokulturen einseitiger
Forstwirtschaft massenhaft vorkommen, entsteht ihr schlechter Ruf.
Wenn Sie beim Zuordnen der Bilder richtig liegen,
passen die Hölzer leicht in die Vertiefungen! |