Forstweg und asphaltiert
Wanderweg und Pfad
Treppen
Beschreibung:
Der Teil 3 des Malerwegs startet dort, wo
Teil
2 aufgehört hat, in Hohnstein. Vom Parkplatz bzw. der Bushaltestelle
Eiche geht es erstmal bis zum Hohnsteiner Rathaus. Das Rathaus findet man,
indem man die Rathausstraße an der Stirnseite des Parkplatzes nach rechts
verfolgt. Spätestens ab dort ist der Wanderweg mit dem blauen Strich
markiert. Es geht an der östlichen Seite der Hohnsteiner Burg ein kleines
Stück bergabwärts, bis zur unteren Mauer des ehemaligen Bärengeheges.
Ab
hier verläuft der Wanderweg ein riesiges Stück auf gleich bleibender Höhe
oberhalb des Polenztals entlang und ist auch wieder mit dem Malerwegsymbol
und dem grünen Strich
gekennzeichnet. Warum auch immer der Malerweg
nicht durch die Ortschaft gelegt worden ist, vermutlich hat es was damit zu
tun, wie die Definition für einen "Qualitätsweg mit Gütesiegel" ist:
Höchstens 3 % des Wanderweges dürfen über befahrene Straßen gehen, und wenn
der Malerweg 112 km lang ist , dann sind 3 % 3,4 Kilometer. Dann darf man
keinen unnötigen Schlenker durch eine Ortschaft, egal ob es Hohnstein oder
Lohmen ist, unternehmen. Auch wenn der offizielle Weg nicht dort entlang
läuft, so empfehlen wir die Abstecher in die Orte. Spätestens, wenn der
offiziell angegebene Start-
und Endpunkt mitten im Wald liegt, weiß man, dass hier irgendetwas schief
gelaufen ist. Jetzt aber verläuft die Wanderung über den genannten Waldweg.
Der Weg schlängelt sich am Hang entlang. Nach ungefähr einem ½ Kilometer
erreicht man eine unscheinbare Aussicht auf der rechten Seite. Hier kann man
sehr schön rüber zur Burg Hohnstein blicken, und das haben auch gleich
mehrere Maler festgestellt und in ihren Gemälden festgehalten. Heutzutage
stehen ein paar Bäume im Weg, aber es sind nur die Stämme, die den Ausblick
stören. Nach weiteren 100 Metern erreicht man den Zugang zur Gautschgrotte.
Auch diesen kleinen Abstecher nach links sollte man sich nicht entgehen
lassen. An der Gautschgrotte kann man sehr gut sehen, dass sich manchmal in
den Sandsteinfelsen weichere Schichten befinden, die mit der Zeit
rausgewaschen oder -gebrochen werden. So entstand diese ziemlich große
Grotte, die bei feuchterem Wetter einen Wasserfall beherbergt. Die Wanderung
geht weiter auf dem bequemen Waldweg. Nach weiteren 1,5 Kilometern erreicht
man auf der linken Wegseite einen alten Steinbruch. In diesem Steinbruch habe
sich die Steinbrecher die weichere Schicht des Sandsteinfelsens zu Hilfe genommen und
oberhalb der Schicht den Felsen abgebaut. Da der Wanderweg weiterhin auf der
grünen Wanderwegmarkierung entlang geht, hat man bis kurz vor der
Brandaussicht eine wirklich ruhige Wanderung. Erst ab der Brandstraße
verlässt man den grünen Wanderweg und es geht auf dem schon bekannten blauen
Strich
die letzten Meter bis vor zur Aussicht.
Der Weg über die
Brandstraße ist meistens schon etwas voller. Die Brandaussicht ist auch bei
Malern eine sehr beliebte Aussicht gewesen. Seltsamerweise ist aber eher die
Aussicht mit der Gaststätte gemalt worden, als der Blick in die Landschaft.
Seit kurzem (Herbst 2006) hat die Gaststätte einen neuen Betreiber und auch
eine eigene Internetseite (www.brand-baude.de).
Sehr erfreulich ist,
dass an dem gesamten Gebäudekomplex wieder ernsthaft renoviert und saniert
wird. Den ersten Schritt in diese Richtung hat der Nationalpark unternommen,
als im Herbst letzten Jahres (2006) die neue Informationsstelle des
Nationalparks Sächsische Schweiz eröffnet worden ist.
Von der Brandaussicht geht es (von der Aussicht gesehen) nach rechts die
Brandstufen herunter. Gekennzeichnet ist der Weg mit dem roten Strich
.
Auch wenn es nur der Abstieg ist, so sind die über 800 Stufen doch schon
ziemlich anstrengend und man merkt sie ganz gut in der Beinmuskulatur. Damit
aber auch alle Beinmuskeln gleich beansprucht werden, geht es auf der
gegenüber liegenden Talseite gleich wieder nach Waitzdorf hoch. Da die
Brandaussicht und die Ortschaft Waitzdorf sehr genau auf gleicher Höhe liegen, weiß
man, dass es jetzt wieder ca. 800 Stufen hoch geht. Die Wanderung führt
durch die kleine Ortschaft hindurch, um dann hinter dem Dorf weiterhin
auf der roten Markierung in Richtung Kohlmühle abzusteigen. Der Weg geht
zuerst über einen breiten Waldweg bis runter auf den Ochelweg. Danach
erreicht man den Kohlichtgraben, der ganz besonders schön im Winter
aussieht, da dann von den Felswänden links und rechts ziemlich mächtige
Eiszapfen hängen. Das liegt natürlich nur daran, dass die Felsen nah genug
zueinander stehen und dadurch die Sonne im Winter keine Chance hat, das Eis
zum Schmelzen zu bringen. Der weitere Weg führt nach Kohlmühle herunter.
Auch durch diese Ortschaft geht es nur einmal hindurch, um dann hinter der
Bahntrasse nach links im Sebnitztal weiter zu wandern. Der Weg entlang der
Bahntrasse bzw. dem Sebnitzbach ist ein sehr ruhiger Wanderweg. Das erste
Stückchen ist noch eingezwängt zwischen Bahntrasse und Hang, dann geht es
aber über eine große Wiese im Tal entlang. Der weitere Weg macht einmal
einen Bogen über die Bahntrasse und unter dem Viadukt der ehemaligen
Schmalspurbahn, um dann kurz vor der ehemaligen Buttermilchmühle den Berg
hoch nach Altendorf zu steigen. In Altendorf angekommen, ist auch diese
Etappe des Malerwegs beendet und es geht mit
Teil 4 weiter.
Anfahrtsbeschreibung:
Öffentlicher Nahverkehr:
Es gibt sehr gute Bahnverbindungen nach Pirna. Von Pirna mit
dem Bus R-236 oder
Bus R-237.
Auto:
Über die B172 Bad Schandau > Porschdorf > Hohnstein. Oder auch von Pirna die Elbe auf der alte Brücke überqueren und dann über Lohmen nach Hohnstein. In Hohnstein fährt man am Parkplatz Eiche bzw. an der großen Bushaltestelle in Richtung Brand. 350 Meter hinter dem Parkplatz Eiche befindet sich der Parkplatz Hohnsteiner Bahnhof auf der linken Seite.
Empfohlener Parkplatz:
Hohnstein Bahnhof
GPS Daten:
geplanter Track
aufgezeichneter Track
geplante Route
MapSource
Google Earth
Dateigröße:
2,88 kByte
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