Forstweg und asphaltiert
Wanderweg und Pfad
Treppen
Leiter
Beschreibung:
Auch der vorletzte Teil des Malerwegs beginnt
ungefähr dort, wo der 6.Teil
aufgehört hat, in Gohrisch. Da wir diesen Teil des Malerweges in
Gohrisch starten und nicht irgendwo dort zwischen Wald und Feld, wo die 6.
und 7. Etappe offiziell aneinanderstoßen, muss erstmal ein Stückchen von Gohrisch bis zum
eigentlichen Malerweg gefunden werden. Hier schlagen wir vor, vom
Ortszentrum in Richtung Königstein und dann auf der Straße nach Pfaffendorf
zu wandern. Nach ungefähr 400 Metern auf der Pfaffendorfer Straße erreicht
man die Wanderwegmarkierung gelber Strich
und ihr folgt man nach links aus dem Dorf heraus.
Der
Weg sieht sehr schön aus, da links und rechts eine Reihe Bäume steht und
dadurch eine sehr schöne Allee entstanden ist. Kurz vor dem Waldrand
befindet sich auf der rechten Wegseite eine
Friedenslinde aus dem Jahre
1871. Am Waldrand erreicht man dann auch die Wanderwegmarkierung des
Malerwegs wieder. Außerdem ist der Weg mit dem gelben Punkt
markiert. Diesem Weg folgt man nach rechts am Waldrand entlang. Er verläuft in
einem Bogen wieder zur Ortschaft Gohrisch zurück. Man hätte also auch
einfach die Pfaffendorfer Straße ein Stück von 600 Metern weiter wandern
können, aber dann hätte man die schöne Aussicht auf die Festung Königstein
verpasst. So erreicht man die Straße wieder und wandert ein kleines Stück
(ca. 100 Meter) bergabwärts, bis nach rechts ein Weg abzweigt. Der Weg führt
auf der Rückseite von ein paar riesigen Gärten vorbei und erst auf den
letzten paar Metern geht es etwas steiler den Hang hinunter in die Ortschaft
Pfaffendorf. Kurz
vor der Ortschaft verlässt die gelbe Wanderwegmarkierung den Malerweg und es
geht nur noch mit dem Malerwegzeichen nach Pfaffendorf rein, um dann gleich
gegenüber wieder zum Pfaffenstein aufzusteigen. Hinter dem letzten Haus ist
der Wanderweg zusätzlich zum Malerwegzeichen mit dem grünen Punkt
markiert. Der Malerweg führt direkt über den Pfaffenstein hinweg. Der
Aufstieg geht über den steilen Einschnitt am Nadelöhr hoch und in der Mitte
des Felsens wieder herunter. Hier empfehlen wir aber unbedingt, oben noch zum
südlichen Ende des Pfaffensteins zu gehen, da dort die Barbarine steht.
Diese Felsnadel ist schon was wirklich Besonderes und auch auf einigen
Gemälden abgebildet.
Der Abstieg vom Pfaffenstein ist ganz angenehm und am Fuße des Felsens geht
es dann in die Richtung des Quirls weiter. Außer der Malerwegmarkierung ist
hier der Weg mit dem roten Punkt
markiert. Seltsamerweise wird der Malerweg um den Quirl im Uhrzeigersinn
herum geführt, aber vermutlich haben sich die Planer des Weges gedacht, dass
man sich die zusätzlichen 40 Höhenmeter über den Quirl drüber sparen kann, da sich von dem Felsen
keine sonderlich erwähnenswerte Aussicht bietet. Der Weg führt ¾ um den
Felsen immer am Felsfuß entlang, um dann ungefähr am Diebskeller in Richtung
Königstein abzubiegen. Der Malerweg geht noch ein Stückchen über den rot
markierten Wanderweg und dann ist er nur noch mit der Malerwegmarkierung
gekennzeichnet. Gleich am Sportplatz war uns irgendwie die Streckenführung
verloren gekommen. Auf
jeden Fall geht der Weg einmal um den Sportplatz drum herum,
um
dann nach links in die Ortschaft abzubiegen. Die Wanderung erreicht mal
wieder die Straße zwischen Königstein und Pfaffendorf. Auf dieser Straße
geht es nur 100 Meter bergab, bis nach rechts ein unauffälliges Sträßchen
abbiegt. Für eine Straße geht es schon ziemlich steil bergab, aber für
Wanderer ist sie sehr angenehm zu gehen. Autofahrer sind keine, bzw. nur Anwohner, anzutreffen. Links und rechts stehen
wirklich sehr schöne Häuser, die entweder gerade saniert werden oder mit Liebe zum Detail saniert worden sind. Auf der ganzen Straße sind nur noch
zwei Ruinen zu sehen, wobei ich selber auch keinem der Gebäude noch eine
Chance einräumen würde. Beide sind in einem üblen Zustand. Die Straße endet
an der historischen Postsäule in Königstein.
Der Malerweg führt durch die Stadt Königstein in Richtung der Kirche.
Gegenüber der Kirchenpforte beginnt dann der kleine Pfad, der zur Festung
Königstein hochführt. Nach
wenigen Metern bietet sich ein schöner Platz an, um Rast zu machen und die
Aussicht über die Stadt zu genießen. Besonders schön ist der Blick über die
Stadt hinweg in das Elbetal. Der Aufstieg ist schon relativ anstrengend, da
doch einige Höhenmeter (ungefähr 170) absolviert werden müssen.
Aber zum Glück sind es nur wenige Stufen. Der Aufstieg ist mit dem blauen
Strich
markiert. Der Malerweg kommt von der Rückseite an die Festung Königstein und
erreicht die Festung am großen Busparkplatz. Hier bietet sich ein Ausflug
auf die Festung an. Um auf die Festung hoch zu kommen, gibt es zwei Wege. Der
erste Weg ist der Aufstieg durch die Dunkle Appareille. Das ist natürlich
der Weg für Malerwegwanderer. Der zweite Weg auf die Festung hoch ist mit
dem Panoramaaufzug. Das ist nur für Fußkranke und Touristen. Und jetzt
kommt’s: Die letzten zwei Male bin ich natürlich auch super faul gewesen und
einmal mit dem Panorama- und ein zweites Mal mit dem Lastenaufzug
hochgefahren. Soviel zum empfohlenen Aufstieg für Wanderer. Trotzdem sollte
man sich die Festung nicht entgehen lassen. Außer, dass sie eine ganze Menge
interessante geschichtliche Sachen bietet, ist sie für den Malerweg relativ
wichtig, da die Festung ziemlich häufig gemalt worden ist.
Nach der Festung Königstein kommt eine der seltsamsten Streckenführungen des
ganzen Malerwegs. Wobei ich diese seltsamen Schlenker wirklich nicht
unbedingt schlecht finde. Man kann deutlich sehen, dass sich die Wegplaner des
Malerwegs gleich eine ganze Ansammlung Gedanken gemacht und was ganz Ordentliches draus gemacht haben. Als erstes geht der Malerweg auf dem schon
bekannten roten Punkt
in die Richtung der Alten Festungsstraße. Nachdem man diesen uralten Weg
erreicht hat, verlässt man den rot markierten Weg und wandert nach links nur
dem Malerwegzeichen hinterher. Kurz vor der Bundesstraße zwischen Struppen
und Königstein biegt der Weg nach links ab und verläuft parallel zur
Bundesstraße. Kurz vor dem riesigen Parkplatz der Festung unterquert man die
Bundesstraße B172 durch einen Fußgängertunnel und drüben auf der anderen Seite geht es dann wieder parallel
zur
Straße zurück. Ab der Unterführung ist der Weg mal wieder mit dem roten
Punkt
markiert, dem man aber auch nur bis zur nächsten Straße folgt. Hier geht der
Malerweg sehr geschickt gegenüber auf einem Waldweg bis runter nach
Thürmsdorf. Der Weg ist hier mit dem gelben Strich
markiert. Der Malerweg führt einmal quer durch die ganze Ortschaft. Für mich
war vollkommen überraschend, das
Schloss
Thürmsdorf zu finden. Dass so eine Miniortschaft ein Schloss besitzt, das
aber dann in einem solchen Dornröschenschlaf
liegt, hat mich wirklich verwundert. Anscheinend werden hier
irgendwelche Ritterspiele aufgeführt, zumindest sahen einige Aufbauten und
Stände danach aus. Der Malerweg führt hinter dem Schloss aus Thürmsdorf
heraus und es geht über die Ebene oberhalb der Elbe in die Richtung der
Ortschaft Weißig. Am Ortsausgang von Thürmsdorf befindet sich noch
vollkommen versteckt am Elbehang das Mausoleum. Das Gebäude selber ist nicht
so richtig aufregend, da es vollkommen verschlossen ist und man keinerlei
Blick hineinwerfen kann, aber gleich daneben befindet sich eine sehr schöne
Aussicht runter ins Elbetal. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass mehrere
Bilder von der Festung Königstein hier entstanden sind. Es geht wieder
zurück auf den markierten Wanderweg und das letzte Teilstück der 7. Etappe
des Malerwegs geht bis nach Weißig. Zwischendurch kann man noch eine kleine
Rast an den Eulensteinen einlegen.
Mit dem Erreichen der Ortschaft Weißig ist die vorletzte Etappe des
Malerwegs geschafft und jetzt geht es natürlich noch zum letzten
Abschnitt weiter.
Anfahrtsbeschreibung:
Öffentlicher Nahverkehr: Buslinie 244a
(Königstein - Kurort Gohrisch) oder
Buslinie 244b (Bad
Schandau - Kurort Gohrisch)
Auto:
Über die B172 bis nach Königstein. Hinter der ganz schmalen Stelle in Königstein, geht nach recht die Straße in Richtung Gohrisch hoch. Im Zentrum von Gohrisch liegt der Parkplatz auf der linken Seite (gegenüber der Sparkasse).
Empfohlener Parkplatz:
Gohrisch Ortsmitte
GPS Daten:
geplanter Track
aufgezeichneter Track
geplante Route
MapSource
Google Earth
Dateigröße:
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