Die Wanderung rund um die Bastei ist eigentlich
keine richtige Wanderung, sondern eher ein Ausflug zu einer besonderen
Sehenswürdigkeit der Sächsischen Schweiz. Aber auch hierbei liegt gleich
meine Empfehlung, dass man diese Stelle lieber besucht, wenn:
- Kein langes Wochenende/ selbst kein normales Wochenende ist.
- Nicht die Hauptbesuchszeit 10:00 – 16:00
- Und vielleicht nicht in der Hauptreisezeit Frühjahr
In
diesen Zeiten fahren sehr viele Bustouristen aus Dresden zur Bastei. Man
kann zwar auch zu diesen Zeiten zur Bastei fahren, aber dann sollte man sich
nicht wundern, dass mehr Betrieb als auf der Kölner Domplatte ist. Man kann
schon an der Zufahrt zur Bastei sehr gut am Parkleitsystem erkennen, wie die
Besucherzahlen sind.
Sobald
man auf dem vorderen Parkplatz parken soll und dann mit dem Shuttlebus
transportiert wird, dann ist ein romantischer Aufenthalt weit entfernt.
Es geht vom großen Parkplatz in die Richtung Bastei. Der Weg/ die Straße ist
auf den ersten paar Metern ohne Wanderwegmarkierung, das ändert sich aber
bald und dann ist der Weg mit fast allem markiert, was in der Sächsischen
Schweiz möglich ist, gelber
,
grüner
,
blauer Strich
und roter Punkt
.
Viel mehr gibt es nicht. Es geht an dem Hotel und den Restaurants vorbei.
Hinter der Terrasse erreicht man dann endlich die steinerne Basteibrücke.
Wenn man auf dieser Brücke steht, dann weiß man, was die ganzen
Touristenmassen hier oben wollen. Von hier hat man einen sehr schönen
Ausblick in den Talkessel der Felsenbühne und auf die andere Seite ins
Elbetal.
Dafür,
dass man diese Punkte ohne jeglichen Höhenunterschied erreichen kann, ist es
ein wirklich toller Ausblick. Es geht weiter bis zur Felsenburg Neurathen.
Zum Betreten der Ausgrabung bzw. Rekonstruktion muss man 1,50 € Eintritt
bezahlen. Alleine für den weiterhin interessanten Ausblick lohnt sich dieser
Eintrittspreis. Auch finde ich die
rekonstruierte Steinschleuder
beeindruckend. Dass man mit so einer Konstruktion überhaupt etwas treffen
kann, ist wirklich verwunderlich.
Im frühen 13. Jahrhundert wurde diese Höhenburg errichtet, die bis 1469
bestanden hat. In den Jahren 1982 bis 1984 konnte durch aktiven Einsatz
Sebnitzer Bergsteiger eine Rekonstruktion vorgenommen werden. Im gleichen
Zeitraum wurden archäologische Forschungen betrieben.

Von der Felsenburg Neurathen läuft man wieder zurück über die Bastei und
an dem Hotel vorbei. Knapp hinter dem Hotel geht rechts der markierte
Wanderweg blauer Strich
ab. Auf diesem geht es 900 Meter entlang,
bis
der Weg nach links über Treppen den Berg hinab führt. Es geht an dieser
Stelle nach rechts zur Aussicht auf die Bastei. Von hier aus hat man einen
sehr schönen/ruhigen Aussichtspunkt auf die Bastei von der anderen Seite des
Talkessels. Früher durfte man auf der Felszunge noch ein paar Meter nach
vorne gehen, aber heutzutage gilt dieser Bereich als Kernzone und damit ist
diese noch bessere Aussicht gestorben. Schade. Jetzt geht es wieder mal eine
Strecke zurück. Der Weg ist eben schon auf der Rückseite des Parkplatzes
entlang gegangen und genau bis zu diesem Ausgangspunkt geht es zurück.
Am Kassenautomaten ist mir dann noch das super dämliche Missgeschick
passiert, dass ich mein Navigationssystem auf den Automaten gelegt und dann
dort vergessen habe. Aber die Ehrlichkeit der Leute ist doch wirklich nicht
zu unterschätzen. Nach einer halben Stunde lag das Ding mit geänderten Menüs
immer noch auf dem Automaten. Danke, dass die Welt doch nicht so schlecht
ist, wie immer erzählt wird.
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GPS Daten:
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| geplanter Track |
aufgezeichneter Track |
geplante Route |
MapSource |
Google Earth |
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0,90 kByte
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Dateigröße:
1,18 kByte
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Dateigröße:
1,35 kByte
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Dateigröße:
1,67 kByte
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Dateigröße:
7,14 kByte
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