Was ist eine Benjeshecke?
Hier entsteht eine nach ihrem Urheber, dem Ökologen
Hermann Benjes, benannte Benjeshecke.
Im Schutze des Gestrüpps lassen wir Sträucher
heranwachsen, die teils gepflanzt, teils aber auch von beerenfressenden
Vögeln hier "ganz von allein" eingebracht werden.
Beschattung, Windruhe, Tauniederschlag und
Bodenleben schaffen ein ideales Kleinklima - die Pflanzen wachsen prächtig,
auch im heißesten Sommer: Wässern ist überflüssig!
Das Gestrüpp schützt die Heckensträucher vor
Wildverbiss und Austrocknung. Man spart sich also einen teuren
Maschendrahtzaun und kann schon vom ersten Sommer an mit Vogelbruten
rechnen. Nebeneffekt: Eine große Insektenvielfalt und zahlreiche
Pflanzenarten lassen in wenigen Jahren ein Biotop entstehen, das uns
Menschen ganzjährig eine Augenweide und den Tieren der Landschaft
Kinderstube, Versteck, Windschutz und Nahrung bietet. Mit ihren Saumzonen
bilden Feldhecken Wanderwege für Tiere und Pflanzen, sie fördern die
Vernetzung von Lebensräumen der offenen Landschaft mit Wäldern unserer
Heimat.