Forstweg und aspaltiert
Wanderweg und Pfad
Treppen
Beschreibung:
Der Startpunkt dieser Wanderung ist der
Parkplatz in der Ortsmitte von Rathewalde. Dieser Parkplatz ist nicht gerade
riesig, aber bis jetzt habe ich hier immer ein Plätzchen gefunden.
Der
Wanderweg geht neben der Gaststätte den Berg hinunter.
Er ist
mit dem blauen Strich
markiert
und man wandert mit einem gleich bleibenden Gefälle bergabwärts. Gleich im
Anfangsbereich kommt man an der Rathewalder Mühle (auch Lochmühle genannt)
vorbei. Diese Mühle hat wieder eine Privatperson gekauft und dieser Inhaber ist jetzt
schwer damit beschäftigt, die Gebäude herzurichten. Für eine einzelne Person
bzw. Familie ist das ein wirklicher Gewaltakt und wenn außerdem noch eine
Gaststätte gleichzeitig betrieben werden soll, dann dauert eine solche
Sanierung halt ein bisschen länger. Das Wohn- und Gaststättenhaus sieht
inzwischen schon ganz gut aus, die alten Forellen- bzw. Mühlteiche sind zum
Teil schon wieder ausgegraben und das ehemalige Mühlenhaus ist von allem
Schutt befreit. Der Abstieg erfolgt am sogenannten Grünbach. Warum auch
immer der Bach diesen Namen erhalten hat, meiner Ansicht nach wäre der
logischere Name Amselbach gewesen, weil der Bach den Amselfall und den
Amselsee speist. Der Amselfall ist das nächste Ziel.
Hier gibt es schon wieder die Möglichkeit, sich zu erfrischen, was aber
nicht so wirklich interessant sein sollte, wenn man bis jetzt nur ein paar
Meter den Hang herunter gegangen ist. In der ersten Etage des Hauptgebäudes befindet sich eine Informationsstelle des Nationalparks
Sächsische Schweiz. Der anwesende Nationalparkranger ist sehr freundlich und
freut sich über jegliche Frage. An dem Ort befindet sich, wie der Name schon
sagt, natürlich auch der kleine Wasserfall. Er ist nicht gerade der
Niagarafall, aber ich habe schon Bilder von ihm im Winter gesehen, wo er zu
einer riesigen Eissäule gewachsen war.
Der Weg geht weiter in die erste Schlucht runter. Ungefähr 300 Meter
hinter dem Amselfall verlässt der blau markierte Wanderweg unsere Strecke.
Wenn man der Wegmarkierung folgen würde, dann würde man durch die
beeindruckenden Schwedenlöcher zur Bastei aufsteigen. Das ist aber für diese
Wanderung nicht vorgesehen, da der Aufstieg in den Schwedenlöchern ziemlich
anstrengend ist, sondern ist es geht weiter zum Amselsee. Auf diesem kleinen
Stausee kann man sich kleine Ruderboote mieten und eine romantische Runde
auf dem See drehen. Die Ruderrunde ist natürlich nur dann romantisch, wenn
nicht gerade mal wieder eine Schulklasse hier einfällt und ausprobiert, ob
man das Geschrei auf der Bastei hören könnte. Der Wanderweg war
zwischendurch tatsächlich ohne jegliche Markierung, aber ab dem
Amselsee ist der Weg durchs Tal mit dem grünen Strich
markiert. Der Weg führt hinter dem Amselsee an einigen Forellenteichen und
der Bergwacht des Deutschen Roten Kreuzes vorbei. Kurz vor der Ortschaft
Rathen
verlässt auch die grüne Wegmarkierung wieder unsere Strecke und es geht dann
hinein in den Ort. Rathen ist aus meiner Sicht die Ortschaft, die
sich am meisten in der Sächsischen Schweiz auf Touristen eingestellt
hat. Die Hauptstraße ist gepflastert mit typischen Touristenläden. Kurz
hinter dem Hotel und Restaurant "Amselgrundschlösschen" (www.amselgrundschloesschen.de)
geht es nach rechts bis zur Elbe runter. Auch das Elbetal ist passend zum
Namen der Wanderung eine Schlucht, nur dass diese Schlucht ein ganzes Stück
breiter ist. Trotzdem ist der Blick über die Elbe wunderbar und wenn man
besonderes Glück hat, sieht man einen von den alten Schaufelraddampfern, die
ganz besonders gut zu dieser Kulisse passen.
Der weitere Weg geht nach rechts, also der Elbe nach. Kurz hinter dem
letzten Haus von Rathen bieten sich zwei unterschiedliche Wege an. Der Weg
auf dem asphaltierten Rad/Fußweg oder an den Steinbrüchen auf dem Haldenweg.
Der Rad/Fußweg hat die beiden Vorteile, dass die Wandergeschwindigkeit höher
und die Aussicht auf die Elbe besser ist. Mein Favorit ist aber der
Haldenweg, auch wenn man ungefähr eine ½ Stunde länger braucht. Auf dem
Haldenweg herrscht immer eine sehr angenehme Ruhe, es gibt keine störenden
Radfahrer und außerdem kann man noch an einigen Stellen historische
Bearbeitungsspuren von den Steinbrüchen sehen. Beide Wege treffen im
vorderen Teil von Stadt Wehlen wieder aufeinander und es geht auf der
Promenade weiter in Richtung des Zentrums. Neben der Kirche verlässt der
Wanderweg das Elbeufer und es geht auf den Markplatz. Dieser Platz hat
irgendwie etwas Südländisches. Die Leute können in Cafes draußen sitzen, es
gibt mehrere Eisdielen, irgendwie stehen im Sommer immer eine ganze Horde Leute hier rum und wenn man Glück hat, dann finden sogar Veranstaltungen auf
der Bühne statt.
Der weitere Weg geht diagonal über den Markt und dann ungefähr 40 Meter
den Berg hoch auf der Lohmener Straße. Diese Straße ist die Zufahrtsstraße
von Stadt Wehlen. Nach den besagten 40 Metern biegt nach links eine Gasse
mit dem Namen Schreiberberg ab. Diese Gasse steigt relativ steil den Berg
hoch, aber durch sie zu wandern ist immer noch besser, als auf der Lohmener
Straße den Berg hoch zu kriechen. Nach ungefähr 140 Metern erreicht man die
Lohmener Straße wieder und man muss ca. 70 Meter auf der Straße bergauf
gehen, dann biegt nach rechts die Buschholzstraße ab. Nur auf den ersten
paar Metern stehen noch ein paar Häuser, nach kurzer Strecke geht der Weg
in einen Waldweg über. Dieser Aufstieg aus dem Elbetal ist das anstrengendste Stück auf
der ganzen Wandertour, aber bei weitem nicht
unangenehm anstrengend. 250 Meter hinter dem Waldrand verlässt man den
breiten Waldweg und geht nach rechts in die ausgeschilderte Richtung
Teufelsgrund/Heringshöhle. Der Weg verläuft auf ziemlich gleich bleibender
Höhe ein paar Meter und nach 100 Metern hält man sich links. Dadurch kommt
man automatisch zu den Treppen, die runter in den Teufelsgrund führen. Der
Teufelsgrund ist eine sehr ruhige Schlucht, die schon einen Vorgeschmack zu
den nächsten Kilometern liefert. Nachdem man ein paar Meter die
Teufelsschlucht runter gegangen ist, kann man nach rechts einen netten
Abstecher zur Heringshöhle unternehmen. Um zu der Höhle zu gelangen,
verläuft der Pfad zwischen ein paar Felsen und unter mindestens zwei
Felstoren hindurch. Die Strecke macht Kindern riesig viel Spaß, genauso wie
die Heringshöhle. Die Höhle ist einfach zu finden und hat einen Eingang und
einen Ausgang an anderer Stelle.
Nach diesem kleinen Ausflug, den man sich aber nicht entgehen lassen sollte,
gehen die letzten paar Meter den Teufelsgrund herunter, bis zum rot
markierten Wehlener Grund
. Diesem Grund folgt man die nächsten 300 Meter, bis auf der rechten
Seite ein sehr auffälliger Felsen liegt. Der Felsen hat einige
Inschriften und auch ein paar eingemeißelte Tafeln. Diese Felsmurmel wird Freundschaftsstein genannt und ist für diese Wanderung das Zeichen, nach links
in den wunderschönen Uttewalder Grund abzubiegen. Der Weg ist mit dem grünen
Strich
markiert und schlängelt sich durch eine wirklich sehenswerte
Felsenlandschaft. Nach ein paar Metern durch den Grund erreicht man die
Gaststätte Waldidylle, in der man sich in einer Art Biergarten erfrischen
kann. Dieser Biergarten ist ein herrlich ruhiger Ort und hat nicht mit dem
lauten Trubel eines normalen Biergartens zu tun. Da die Gaststätte noch mit
dem Lieferwagen zu erreichen ist, war der Weg bis hierhin noch relativ
breit, ab der Gaststätte ist der Weg durch die Schlucht nur noch ein breiterer Pfad.
Obwohl der Uttewalder Grund eine wirklich fantastische Schlucht ist, die an
allen möglichen und unmöglichen Stellen erwähnt wird, so ist die
Besucherzahl hier unten wirklich gering. Vermutlich, weil diese Schlucht
nicht ganz so einfach zu erreichen ist.
Im Uttewalder
Grund befindet sich
auch die Stelle, an der Caspar David Friedrich das bekannte Felsentor
gezeichnet hat.
Unter diesem Felsentor geht es durch und dann die Schlucht weiter. Hinter
dem Caspar-David-Friedrich-Felsentor kreuzt der gelb markierte Wanderweg und
spätestens ab hier trifft man in der Schlucht, die ab hier
Schleifgrund
heißt, niemanden mehr an. Der Weg ist weiterhin noch mit dem grünen Strich
markiert. Erst kurz vorm Ende des Grundes verlässt der markierte Weg die
Wanderstrecke. Es geht noch ein kleines Stück, ca. 90 Meter, weiter
geradeaus und dann steigt man nach rechts aus der Schlucht hinaus. Der
Weg hat eine sehr angenehme Steigung und kommt nach einer Spitzkehre auf den
Forstmeisterweg. Diesem Forstweg folgt man ein ein kleines Stück nach rechts, um
dann gleich wieder nach links abzubiegen. Hier steht einer der vielen
Wegweiser mit dem nächsten Ziel: Rathewalde. Nach einem Streifzug durch
einen ziemlich dichten Wald erreicht man den Bruno-Barthel-Weg. Der Name des
Weges stammt von einem Bruno Bartel (1885 - 1956), Mundarterzähler und
Heimatforscher, Sohn eines Uttewalder Steinbrechers, und führt von Uttewalde
durch den Nationalpark Vordere Sächsische Schweiz nach Rathewalde. Er ist
mit dem gelben Strich
markiert und führt die Wanderung zum Ausgangspunkt in Rathewalde zurück.
Anfahrtsbeschreibung:
Öffentlicher Nahverkehr:
Es gibt sehr gute Bahnverbindungen nach Pirna. Von Pirna mit
dem Bus R-237 bis
nach Rathewalde.
Auto:
Mit dem Auto fährt man über B 172 bis knapp vor das Ende von Pirna um dann nach links die Straße nach Struppen abzubiegen. Auf dieser Straße fährt dann bis hinter Struppen um dann nach Wehlen runter zur Elbe zu kommen. Auf der gegenüberliegenden Seite von Wehlen parkt man dann an der Personenfähre.
Empfohlener Parkplatz:
Wehlen III Elbe/Pötzscha
; Parkplatzgebühr für die Wanderung:
2,5 €
GPS Daten:
geplanter Track
aufgezeichneter Track
geplante Route
MapSource
Google Earth
Dateigröße:
3,09 kByte
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