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Beschreibung:
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Bei dem Ausflug zur Heringshöhle handelt es
sich um eine ziemlich kleine Runde, die sich aber ganz gut als ein kurzes
Intermezzo für Eltern mit Kindern anbietet. Zu der Wanderung gibt es aber
zwei Vorüberlegungen, die für den Erfolg der Runde ganz wesentlich sein
können. Zu allererst sollte man als Startpunkt nicht den großen Parkplatz
rechtselbisch in Wehlen wählen, denn wenn man diesen Parkplatz ausgewählt
hätte und der dann besetzt ist, dann hat man seine Kinder umsonst hinter dem
Ofen hervor gelockt oder die Runde verlängert sich um ein langweiliges
Stück.
Deshalb
sind die vielen Parkplätze auf der linken Elbeseite viel besser und eine
Bootsfahrt mit der kleinen Fähre ist für die Zwerge auch sehr unterhaltsam.
Als zweites sollte man selber nicht gerade die feinsten Sonntagsklamotten
anziehen, da der Weg durch den Teufelsgrund schon mal zu einem Kontakt mit
dem Felsen führt.
Zu
allererst geht es also mit der Fähre über die Elbe und dann steht man schon
vor der Fahrradfahrerkirche in Stadt Wehlen. Hier fällt sofort der
gespaltene Granitklotz mit dem Wasserhahn auf. Normalerweise steht
eigentlich immer auf den kleinen Tafeln, dass es sich um kein Trinkwasser
handelt, aber in diesem Fall ist es anders. Hier handelt es sich tatsächlich
um Leitungswasser. An der Kirchenwand hängt dann auch noch eine kleine
unscheinbare Informationstafel, die den edlen Spender und die passenden
Stellen in der Bibel erwähnt:
"´Gott
spaltete Felsen in der Wüste und tränkte die Menschen mit Wasser in Fülle.´
(Psalm 78,15
Gott kann Felsen spalten auch in uns, und es strömen Quellen des Heils und
der Heilung. Dann sind wir nicht mehr Wüste, und lebendige Wasser fließen
ins Land unseres Lebens.
Trinkbrunnen, 2004 gestiftet vom Lionsclub Frankfurt am Main - Flughafen
Entwurf: Rolf Roeder, Dresden
Ausführung: Löbau Granit GmbH, Löbau/Wassertechnik: E. Grundmann, Dresden"
Die Wanderung führt diagonal über den Marktplatz von Stadt Wehlen und
spätestens in der linken hinteren Ecke findet man die Wanderwegmarkierung
roter Punkt
bzw. Malerweg.
Diese
Markierung steigt rechts neben einem mächtigen Bachbett leicht an. Auch wenn
in diesem Bach normalerweise überhaupt kein Wasser läuft, so sind die Breite
und Tiefe des Grabens gut verständlich, wenn man sich eine Karte des
Uttewalder Grundes ansieht und sich vorstellt, dass sich in dem riesig
langen Grund z.B. ein Gewitter entlädt. Die Wanderung erreicht bald den
eigentlichen Uttewalder Grund und es geht sehr angenehm aufwärts. Nach
ungefähr der halben Strecke (also ½ Kilometer) biegt nach links ein
kleinerer Pfad ab, der ausgeschildert ist mit dem Malerweg und parallel zum
asphaltiertem Weg verläuft. Gleich zum Anfang befinden sich eine Sitzgruppe
und ein Gedenkstein an einen Sebastian (1978 - 1991). Wenn man hier mit
seinen Kindern unterwegs ist, dann hat der Name Gedenkstein eine ganz
besondere Wirkung und kann selbst die Zwerge zum Nachdenken bringen. Nach
einem weiteren ½ Kilometer erreicht man die nächste Brücke und eine
Gedenktafel links oben im Felsen. Der Inhalt der Tafel ist: "Dem gründlichen
Erforscher dieser Gegend. Friedrich Märkel. Cantor in St.-Wehlen. In seinem
Todesjahre 1860 errichtet von der ISIS in Dresden."
Genau an dieser Stelle verlässt die Wanderung den markierten Wanderweg, aber
nicht auf dem ersten verführerischen Weg nach links, sondern auf dem
zweiten, unscheinbareren Pfad durch die Senke. Gleich am Anfang stellt man
fest, dass es durch einen engeren Grund geht, der aber noch ohne Hindernisse
verläuft. Nach ungefähr 100 Metern erreicht man auf der linken Wegseite eine
größere Felsscheibe mit der Inschrift VIII. Komp. Danzig 1935 Klatt. Die
Wanderung geht noch mal 100 Meter weiter in den Teufelsgrund hinein, bis
nach links eine weitere Schlucht abbiegt.
Ausgeschildert
ist sie mit "Rundweg Teufelsschlucht". Ab hier wird es lustig. Um die
Schlucht zu passieren, muss man sich so einige Male mehr oder weniger klein
machen und in der Hocke weiter wandern.
Die
Kinder haben mit den Teilstücken weniger Probleme, aber einen riesigen Spaß,
wenn die Erwachsenen mit nicht ganz so eleganten Haltungen ihnen folgen.
Nach wieder mal 100 Metern (was man bei dem Gekrabbel wirklich schlecht
einschätzen kann) sieht man rechts einige Trampelspuren, die zur
Heringshöhle führen. Der Eingang ist durch zwei Felsinschriften, einmal
"Heringshöhle
1822" und außerdem "Eingang", gekennzeichnet und sollte ziemlich
unverfehlbar sein. Im Gegensatz zu fast
allen
anderen Höhlen der Sächsischen Schweiz kann man die Heringshöhle einmal
durchqueren und ein paar Meter links oberhalb des Eingangs wieder verlassen.
Um die Höhle zu durchqueren, empfiehlt sich eine Taschenlampe. Dabei sollte
es sich nicht um so ein riesiges Flutlicht wie eine große Maglite handeln,
da es sonst überhaupt nicht gruselig genug ist. Nach dem ersten Durchgang
kann es sehr gut sein, dass die Kinder noch mal durch die Höhle wollen. Der
nächste Durchgang wird dann bestimmt mit den Worten "Nur noch einmal"
beendet.
Nach dieser kleinen Abwechslung steigt die Wanderung noch ein kleines Stück
durch die Teufelsschlucht und dann geht es über ein paar Stufen hoch auf die
Ebene Buschholz. Nachdem man auf der Ebene angekommen ist, geht es geradeaus
auf einem angenehmen Waldweg bis zur nächsten Kreuzung. Hier biegt die
Wanderung nach links ab und folgt der Buschholzstraße. Gleich auf den ersten
paar Metern fallen einem auf der rechten Wegseite ein paar Bänke und Tische
im Wald auf. Wenn man dann die paar Meter von der Buschholzstraße zu diesem
Platz abbiegt, dann findet man eine sehr nette Erklärungstafel mit dem
Inhalt:
"Waldklassenzimmer
der Grundschule Stadt Wehlen. Kinder, Lehrer und Eltern der Grundschule
Stadt Wehlen erproben seit Frühjahr 2000 in jeder Klassenstufe an jeweils
einem Tag der Woche einen naturnahen, kindgemäßen und anschaulichen
Unterricht nach sächsischem Lehrplan im Nationalpark Sächsische Schweiz.
Dieses Projekt dient dem Ziel, die natürliche Lern- und Bewegungsfreude der
Grundschüler positiv aufzufangen, sinnlich konkret in den Erfahrungsbereich
Natur einzubinden und dabei ökologisches und naturverbundenes Denken und
Verhalten nachhaltig zu fördern.
Wenn Sie uns hier antreffen, dann ist also Unterricht (oder Pause); wenn Sie
uns nicht antreffen, dann achten Sie bitte darauf, dass unser ´grünes
Klassenzimmer´ erhalten bleibt und noch vielen Kindern freudvolles Lernen
mit wachen Sinnen ermöglicht.
Grundschule Stadt Wehlen; Nationalpark Sächsische Schweiz"
Als wir die Wanderung unternommen haben, waren die Bänke und Tische
verlassen und so konnten wir den Platz gleich mal zum Schulespielen und
einem kleinen Picknick benutzen.
Die weitere Wanderung führt jetzt über die bekannte Buschholzstraße in die
Richtung des Ausgangspunkts. Bei dem Namen Buschholzstraße sollte man sich
nicht in die Irre führen lassen, bei dieser Straße handelt es sich um eine
historische Straße, die heutzutage maximal noch von Forstfahrzeugen benutzt
wird. Diese Straße ist mit einem sehr schönen alten Pflaster ausgestattet,
das desto schöner wird, je länger man in die Richtung Wehlen runter wandert.
Am Ende der Buschholzstraße erreicht man die Zufahrtsstraße von Stadt
Wehlen.
Diese
muss aber auf der Wanderung nur überquert werden. 50 Meter nach links biegt
die steile Straße Schreiberberg ab. Hier hängt an der Stützmauer ein
ziemlich verständliches Schild mit der Aufschrift: "Rodeln auf dieser Straße
verboten. Der Stadtrat". Nicht nur, dass die Straße durch das Rodeln
spiegelglatt würde, man würde mit einem Schlitten bestimmt auch ordentlich
Geschwindigkeit bekommen und dann auf der Fahrstraße landen. An dieser
Straße befindet sich links die eben schon erwähnte Grundschule und es geht
weiter bergabwärts auf der Fahrstraße. Hinter der schön sanierten
Hausdurchfahrt biegt die Wanderung bei der ersten Möglichkeit nach links ab
und der Marktplatz von Stadt Wehlen ist wieder erreicht. Wer mit Kinder
diese kleine Runde unternommen hat, kann sich auf dem Markplatz noch mal so
richtig beliebt machen, denn gleich an mehreren Stellen gibt es Eis, um dann
noch einmal mit der Fähre die Elbe zu überqueren. Damit ist eine nette
kleine Runde zu Ende, die für Kinder sehr abwechslungsreich ist und den
Erwachsenen gut zeigt, dass die Zwerge manche Sachen viel besser und mit
größerer Unbekümmertheit absolvieren können.
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Anfahrtsbeschreibung:
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Öffentlicher Nahverkehr:
Die Stadt Wehlen hat einen eigenen Bahnhof, an dem die S-Bahnlinie von
Dresden nach Bad Schandau anhält.
Auto:
Mit dem Auto fährt man über B 172 bis knapp vor das Ende von Pirna um dann nach links die Straße nach Struppen abzubiegen. Auf dieser Straße fährt dann bis hinter Struppen um dann nach Wehlen runter zur Elbe zu kommen. Auf der gegenüberliegenden Seite von Wehlen parkt man dann an der Personenfähre.
Empfohlener Parkplatz:
Wehlen III Elbe/Pötzscha
; Parkplatzgebühr für die Wanderung:
1,5 €
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GPS Daten:
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| geplanter Track |
aufgezeichneter Track |
geplante Route |
MapSource |
Google Earth |
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Dateigröße:
0,96 kByte
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Dateigröße:
2,65 kByte
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Dateigröße:
1,49 kByte
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Dateigröße:
3,26 kByte
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Dateigröße:
15,83 kByte
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