Forstweg und asphaltiert
Wanderweg und Pfad
Treppen
Beschreibung:
Die Wanderung startet am Parkplatz vom
Lilienstein. Eigentlich könnte die Wanderung auch so ziemlich an jedem
anderen Parkplatz beginnen, aber dieser Parkplatz ist kostenlos und außerdem
ist damit das anstrengende Teilstück der Runde am Ende.
Zuerst muss man ein paar Meter auf dem Parkplatz bzw. der Straße wieder
zurück in die Richtung Walterdorf gehen. Am Waldrand verläuft ein sehr
ordentlicher Weg nach rechts. Warum auch immer dieser Weg so toll
gepflastert ist, es ist auf jeden Fall etwas Besonderes. Nach ungefähr 500
Meter auf diesem Weg, kreuzt der Wanderweg mit der blauen Strichmarkierung
.
Auf diesem so genannten Kirchweg geht es nach links. Im Wald auf der rechten
Wegseite befindet sich der
Waldfriedhof am Sellnitzgrund. Hier befindet sich mal wieder ein Stück
dunkle deutsche Geschichte. Es geht weiter auf dem markierten Wanderweg in
die Richtung Kurort Rathen. Zuerst muss man die Fahrstraße überqueren, auf
der man eben noch mit dem Auto gefahren ist, und dann geht es auch schon das
erste Mal runter ins Elbetal. Das Elbetal erreicht man an einer kleinen
Gaststätte/Pension mit dem passenden Namen Einsiedel. Was mich an der Stelle
immer wieder verwundert ist, dass von einem durchgängigen Elberadweg
gesprochen wird, aber an dieser Stelle richtige Stufen in den Radweg
eingebaut sind. Als Wanderer behindern mich ein paar Stufen nicht, aber als
Radfahrer würde mich das schon ziemlich stören. Ab dem Fahrradweg verläuft
die weitere Strecke sehr angenehm bis zum Fähranlegesteg in Rathen. Nach welchem
Prinzip die unterschiedlichen Fähren in Rathen eingesetzt werden, ist mir
bis heute noch nicht klar. Es gibt die zwei unterschiedlichen Fähren, die
eine kleine Motorfähre und die viel größere Gierseilfähre. Im Sommer 2005
war es so, das alle Fähren (Königstein und Wehlen) schon pro Überfahrt 80
Cent gekostet haben, nur die kleine Fähre in Rathen hat meiner Erinnerung
nach
noch 70 Cent gekostet. Vielleicht liegt es daran, dass bei der Gierseilfähre
keine Energiekostensteigerungen für eine Preiserhöhung verantwortlich
gemacht werden können. Aber auch genau dass könnte dann der
Grund sein, warum auf einmal die kleine Motorfähre fuhr.
Auf der anderen Elbeseite, also Oberrathen, geht es auf der Straße nach
rechts über den Bahnübergang und dann auf der Wanderwegmarkierung roter
Strich
nach rechts den Berg hoch. Der Weg gewinnt schnell an Höhenmeter und führt
zuerst zu einem kleinen Klettergipfel namens Laasenstein. Der Felsen ist
sehr gut als Übungsfelsen für die ersten Kletterversuche geeignet. Als ich
gerade dran vorbeikam, war ein Opa mit seiner Enkelin dort am Üben. Sie hat
einen riesigen Spaß und war nach der Gipfelbesteigung super stolz. Es machte
auch mir viel Freude dieses Strahlen in ihren Augen zu sehen. Vom
Laasenstein geht es weiterhin auf der roten Wanderwegmarkierung entlang. Bei der
Streckenführung muss man ein kleines bisschen die Augen auf halten,
da der
markierte Weg gleich am Laasenstein nach links von dem breiten Forstweg
abbiegt. Dieser kleinere Weg führt zum Fuße des Rauensteins. Am Rauenstein
geht es an dem östlichen Zugang und dem Lastenaufzug vorbei, bis nach links
die Wanderwegmarkierung gelber Strich
abbiegt. Diese Wegmarkierung führt über ein paar Felder in die Ortschaft
Weißig. In dieser Ortschaft sind irgendwie die Wanderwegkennzeichen verloren
gekommen, oder ich war einfach nur blind. Aber insgesamt ist die
Streckenführung sehr überschaubar. Es geht 50 Meter auf der Kreisstraße
zwischen Rathen und Thürmsdorf nach links und dann auf der Dorfstraße nach
rechts. Auf dieser Straße gibt es nur eine verfängliche Stelle, an der ein
Schild auf einen Abstieg zum Ortteil Strand, Königstein und Rathen hinweißt.
Da es aber auf der gleichen Höhe weiter in Richtung Thürmsdorf gehen soll,
folgt man der Dorfstraße nach rechts.
Nach kurzer Strecke erreicht man die
andere Seite der Ortschaft Weißig und wandert jetzt über ein paar größere
Felder. Dabei hat man schon die ganze Zeit einen Ausblick auf die Festung
Königstein. Zwischendurch stehen auf der rechten Wegseite ein paar einsame
kleine Felsen in der Wiese. Sie werden Eulensteine genannt und der ganze
Bereich ist ein Naturschutzgebiet. Genau an der Ortgrenze zu Thürmsdorf
befindet sich noch ein lohnenswerter Abstecher nach links. Genau an der
Waldgrenze verläuft ein sehr unscheinbarer Weg nach links.
Er geht ca. 200
Meter bis an den Elbhang und schon einige Meter davor entdeckt man das
Gebäude mit dem Namen Mausoleum. Was es mit dem Namen und dem Gebäude auf
sich hat, konnte ich bis heute leider nicht in Erfahrung bringen.
Das
Einzige, das ich weiß ist, dass es immer in Verbindung mit Freiherrn von
Biedermann vom Rittergut Thürmsdorf genannt wird und eine Jahreszahl 1924
herumschwirrt. Ob sich dieser Herr dort ein überdimensionales Grabmal gebaut
hat? Wenn man durch die ganz kleinen Löcher in der Türe blinzelt, dann kann
man auf jeden Fall sehen, dass unterhalb des Bodens eine große rechteckige
Öffnung klafft und an der Stirnseite so etwas wie ein Altar zu sehen ist.
Die Wanderung geht wieder zurück auf den normalen Wanderweg, um dann nach
Thürmsdorf rein zu kommen. Auch in Thürmsdorf bittet sich noch ein weiterer
Abstecher an. Wenn man auf der ersten Fahrstraße nach links den Berg
herunter geht, dann erreicht man nach ungefähr 300 Metern und 30 Höhenmetern
den höchsten Wasserfall der Sächsischen Schweiz. Nicht das jetzt
irgendjemand mit den Niagarafällen rechnet, der Wasserfall soll 20 Meter
hoch sein (was mir ein wenig übertrieben vorkommt) und sieht bei Regenfällen
schon ganz nett aus. Vom Wasserfall muss man leider die Straße wieder hoch
wandern. An der ersten Kreuzung, die nach ungefähr 450 Meter kommt, geht die
Wanderung nach links auf dem roten Punkt
weiter durch die Ortschaft. Auch am Ende der Ortschaft muss man leider ein
paar Meter weiter auf der Fahrstraße wandern. Der Wanderweg überquert die
Fahrstraße zwischen Königstein und Struppen und geht gegenüber auf der
Straßenseite in den Wald. Zuerst führt der Weg auf die Bundesstraße zwischen
Königstein und Pirna zu und dann kann man toller Weise die Straße, in einem
extra für Fußgänger gebauten Tunnel, unterqueren. Irgendwie hatte es mir
schon vor dem Überqueren dieser Straße ein bisschen gegraut, aber dann hat
doch tatsächlich irgendein netter Stadtplaner diesen tollen Tunnel
gebaut. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet man sich gleich am
großen Parkplatz der Festung Königstein. Über die Zufahrtsstraße zur Festung
geht es auf den Berg hoch. Wer schon bis hier oben gekommen ist, sollte
unbedingt die Festung besichtigen. Sie ist super interessant und sehenswert.
Da
ich sie schon einmal auf einer Wanderrunde beschrieben habe, kommt hier
keine weitere Beschreibung. Meine Beschreibung ist
hier zu sehen. Wer es noch detailliert haben möchte, der sollte sich unbedingt die tolle Seite
www.festung-koenigstein.de ansehen. Falls man sich die Festung nicht nur
im Internet ansieht, sondern auch in der Realität, dann verlängert sich die
Wanderzeit um 1 - 2 Stunden, je nachdem wie ausführlich man seine Besichtung
durchführt.
Nachdem man sich hoffentlich die Festung ausreichend angesehen hat, geht es
auf dem Wanderweg neben dem großen Busparkplatz mit der Wanderwegmarkierung
blauer Strich
wieder den Berg hinunter. Zum Anfang fällt der Weg bis zur ehemaligen
Palmschänke
mit nur einem leichten Gefälle bergabwärts, danach geht es bis in die
Ortschaft Königstein über einige Treppe hinunter. Schon während des
Abstieges kann man einige Male die kleine Fähre sehen, die das nächste Ziel
der Wanderung ist. Nach Königstein herein kommt man an der großen Kirche. Ab
hier bis zum Fähranleger ist mir die blaue Wegmarkierung irgendwie verloren
gekommen. Aber Königstein ist auch nicht unüberschaubar, sodass man diese
kleine Ortsdurchquerung nicht auch ohne Wanderwegmarkierung oder
Navigationssystem schafft. Mit der kleinen Fähre geht es wieder auf die
andere Seite der Elbe. Der Fahrpreis war im Sommer 2005 80 Cent für einen
Erwachsenen. Auf der rechten Elbeseite angekommen, geht es ein paar Meter
auf dem asphaltierten Weg nach recht, um dann der blauen Wegmarkierung
weiter den Hang hoch zu folgen. Da es mal wieder aus dem Elbetal herausgeht,
ist es glaube ich jedem klar, dass man mal wieder einige Höhenmeter
absolvieren muss. Die Ebene zum Fuße des Liliensteins erreicht man am
Panormahotel Lilienstein (www.hotel-lilienstein.de).
Die Lage des Hotels ist wirklich fantastisch. Auf der einen Seite blickt man
auf die Festung Königstein und in die andere Richtung kann man den
Lilienstein hoch sehen. Von dem Hotel geht es quer über das Feld bis zum
Fuße des Liliensteins. Der Weg ist weiterhin mit der Wanderwegmarkierung
gekennzeichnet. Auch der letzte Aufstieg ist noch sehr lohnenswert.
Vom
Lilienstein hat man in alle vier Himmelsrichtungen einen unvorstellbaren
Ausblick. Eigentlich ist der Berg gar nicht mal so hoch, aber da er
vollkommen alleine aus der Ebene herausragt ist der Blick wirklich
unbehindert. Oben angekommen gibt es zu den üblichen Zeiten sogar in der
Gaststätte eine relativ billige Erfischungsmöglichkeit.
Der
Abstieg erfolgt auf der gegenüber liegenden Seite. Der Weg zu dem Abstieg
beginnt an der Terrasse der Gaststätte und geht über eine riesige Anzahl an
Stufen nach unten. Nachdem man unten angekommen ist, verlässt man
Franzosenborn (der sich links vom Weg
befindet, siehe extra Tafel neben dem Weg) den markierten Weg und geht nach
links weiter. Der Weg verläuft parallel vom schon
bekannten Waldrand bis knapp vor den Parkplatz.
Damit ist die Wanderung erfolgreich beendet und man hat eine schöne Runde
mit zwei Abstiegen zur Elbe und zwei Aufstiegen zu besonders
interessanten Plätzen der Sächsischen Schweiz geschafft.
Anfahrtsbeschreibung:
Öffentlicher Nahverkehr:
Es gibt sehr gute Bahnverbindungen nach Bad Schandau. Von Bad Schandau mit
dem Bus R-253.
Auto:
Über die B172 Bad Schandau > nach Porschdorf > Waltersdorf > weiter in die Richtung Ebenheit. Der Parkplatz liegt gleich am Fuße des Liliensteins.
Empfohlener Parkplatz:
Lilienstein
GPS Daten:
geplanter Track
aufgezeichneter Track
geplante Route
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