Forstweg und aspaltiert
Wanderweg und Pfad
Treppen
Beschreibung:
Auch wenn ich schon einige Male über den Großen
Winterberg gekrochen bin, so musste ich nochmal eine wirklich ordentliche
Runde zusammenstellen und folgendes ist dabei herausgekommen:
Wie bei sehr vielen Wanderungen im Bereich des Schmilkaer Kessel ist der
Startpunkt der große Parkplatz im Ortszentrum von Schmilka. Vom Parkplatz
begeht es auf der Dorfstraße die ersten 350 Meter den Berg hoch. Der Weg ist
mit dem gelben Strich
markiert. Am Dorfende
geht es nach rechts weiterhin auf dem markierten Weg mit einer ganz
angenehmen Steigung den Berg hoch. Zum Anfang hat man noch ein paar Mal die
Chance ins Elbtal herunter zublicken, bis der Weg die Richtung ändert und
knapp neben der deutsch - tschechische Grenze entlang läuft. Der Weg endet
auf der Fahrstraße zum Großen Winterberg.
Auf diese Straße steigt der Weg
weiterhin mit einer angenehmen Steigung an, da ja bekanntlich die meisten
Autos nur eine begrenzte Prozentzahl verkraften. Besonders die Fahrzeuge,
die in weit vergangener Zeit den Berg hochfahren sollten, als die Straße
angelegt wurde. Nach
einigen Zickzackschlenkern erreicht man eine kleine Abzweigung nach links
zur Kipphornaussicht. Von dieser Aussicht hat man einen sehr schönen
Ausblick ins Elbetal. Ganz besonders dadurch, dass die Elbe bei Schmilka
einen Bogen macht und man von dieser Aussicht einen nette Blick in beide
Richtungen der Elbe genießen kann. Nach ein paar weiteren Metern auf der
Fahrstraße erreicht man den Gipfel des Großen Winterbergs.
Hier oben hat man einerseits eine sehr nette Gaststätte (www.grosserwinterberg.de), in der man sich sehr gut erfrischen und
stärken kann, und andererseits eine kleinere Informationsstelle des
Nationalparks. Die Informationsstelle ist im alten, aber neu sanierten,
Eishaus untergebracht. In der oberen Etage des Hauses verbirgt sich eine
nette technische Spielerei. Von einer Bedientafel kann man die WebCam auf
dem Aussichtsturm fernsteuern. Das macht einigermaßen Spaß und gleicht aus,
dass es von dem höchsten Berg der rechtselbigen Sächsischen Schweiz keinerlei Aussicht
gibt.
Der Abstieg vom Großen Winterberg ist auf drei unterschiedlichen Wegen
möglich. Es gibt die schon bekannte Fahrstraße, den breiten Fremdenweg auf
der Rückseite neben der Gaststätte und den hier empfohlenen Fremdenweg neben
dem Eishaus (Nationalparkinformationsstelle). Auch dieser Weg heißt
Fremdenweg, da der alte Wanderweg schon seit Urzeiten über den
Großen Winterberg und dann zum Prebischtor führt. Leider darf man heute
nicht mehr bis zum Prebischtor durchwandern, da eine Grenze ohne Übergang
dazwischen liegt und im Nationalpark die Kernzone ohne markiertem Weg definiert wurde. Schade, weil der Weg ist wirklich sehr sehenswert. Die
Wanderung geht also über die Wanderwegmarkierung blauer Strich
vom Berg herunter. Da der Große Winterberg ein sehr angenehm kegeliger Berg
ist, ist der Abstieg sehr angenehm. Nach ein paar Metern (ca. 300 Metern)
kommt man an eine Weggabelung, auf der es weiterhin mit der blauen
Markierung nach links geht. Nach nur wenigen Metern kommt man an einem einzelnen Felsen vorbei. Dieser separater Felsen heißt Katzenstein und muss
umrundet werden. Dann geht es weiter auf der blauen Markierung über den Roßsteig. Der Weg hat ein sehr angenehmes Gefälle und führt in die Richtung
des Zeughauses. Nach einigen Meter kommt auf der rechten Seite eine
ausgeschilderte Aussicht, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Leider
habe ich mir nicht gemerkt, wie die Aussicht heißt. Es müsste irgendetwas in
die Richtung Goldstein-Aussicht sein. Von der Aussicht kann man sehr schon die
Felswände der Richterschlüchte/Thorwalderwände sehen.
Erst kurz bevor man den Weg verlässt, führt der Weg von den Felsen runter
und das Gefälle nimmt kurzfristig zu. Nachdem man die Felsen verlassen hat,
geht es nach rechts auf einem unmarkiertem Weg weiter. Zuerst geht es am
einzelnen Felsen mit dem Namen Goldstein vorbei. Der Goldstein ist auch der
Namensgeber für den Pfad, den man jetzt beschreitet, es ist der Goldsteig.
Dieser Pfad ist ein netter Weg, der von Wanderern nur sehr selten gegangen
wird. Ich kann es kaum verstehen, da ich diesen Pfad genauso schön wie die
Thorwalderwände finde. Über
den Pfad gehen aber häufiger Kletterer, um zu den Felswänden am Goldsteig zu
kommen. Der Pfad schlängelt sich fast ohne Höhenunterschied an der Felswand
entlang und erreicht nach ca. 2,7 Kilometern den grün markierten Wanderweg
in der Richterschlüchte. Auf dieser Wegmarkierung geht es jetzt wieder nach
oben (also nach rechts). Nach ein paar Metern erreicht man die
Richtergrotte. Eigentlich ist sie nichts anderes als ein paar überhängende
Felsen. Im Frühjahr plätschert ein kleines Bächlein über die Felskante und
fällt dann ungefähr 15 Meter in die Tiefe. Auf dem weiteren Weg nach oben,
kommt man an dem Grabstein von
Gotthard
Krinitz vorbei. Der Grabstein steht rechts vom Weg und ist nur durch
aufmerksames Beobachten zu entdecken. Nach dem Aufstieg kommt man wieder an
dem schon bekannten Katzenstein vorbei, aber man überquert nur den schon
begangenen Weg, um dann weiterhin dem grünen Punkt zu folgen.
Ab dem Katzenstein verläuft die Wanderung einige Meter (ca. 1,2 Kilometer)
auf einem der gut ausgebauten Forstwege. Nach diesem Teilstück verlässt der
grüne Punkt den Roß-/Fremdensteig und es geht auf dem Wurzelweg den Berg
hinunter. Der Abstieg ist ganz angenehm und gut zu bewältigen. Sobald man
die Wanderwegmarkierung gelber Strich
erreicht, geht es auf dieser Markierung weiter nach links. Der Weg geht auf
der schon bekannten Fahrstraße zum Großen Winterberg jetzt bergab, bis
zum Ausgangspunkt an die Elbe. Damit geht eine sehr nette Wanderrunde
zu Ende, die mit dem Schlenker über den Goldsteig eine ganz besondere Note
bekommen hat und sehr empfehlenswert ist.
Anfahrtsbeschreibung:
Es gibt sehr gute Bahnverbindungen nach Bad
Schandau. Man kann von Dresden aus aber auch die S-Bahn nehmen, wenn man
anderswo Übernachten will.
Auto:
Der Parkplatz liegt gleich an der B172 auf der rechten Straßenseite in Schmilka.
Empfohlener Parkplatz:
Schmilka Ortmitte
; Parkplatzgebühr für die Wanderung:
2 €
GPS Daten:
geplanter Track
aufgezeichneter Track
geplante Route
MapSource
Google Earth
Dateigröße:
2,75 kByte
Dateigröße:
3,58 kByte
Dateigröße:
1,50 kByte
Dateigröße:
4,16 kByte
Dateigröße:
26,72 kByte
Bitte
benachrichtigen sie mich,
wenn sie Schwierigkeiten haben, die Datei in ihr Programm zu laden oder
sie irgendwie fehlerhaft ist.