Forstweg
Wanderweg und Pfad
Treppen
Klettern mit Klammern
Beschreibung:
Die Wanderung über die Rübezahlstiege ist eine
Wanderung, die nur in eine Richtung funktioniert. Ich habe es selber
versucht die Rübezahlstiege anders herum zugehen, aber über diese
Kletterstiege trauen sich anders herum, vermutlich nur Wahnsinnige. Aber
fangen wir doch mal mit dem Start an.
Es geht auf der Rückseite vom Schmilkaer Parkplatz über den Fußweg an der Elbe
flussabwärts (also nach rechts). Der schöne Weg kommt nach 700 Metern auf die
Hauptstraße. Diese muss überquert werden und dann geht es nach 50 Metern
rechts den Berg hoch. Der Weg ist mit dem grünen Strich
markiert. Es
geht 150 Höhenmeter den Berg hoch. Wenn man oben ankommt, macht der
markierte Weg einen scharfen Knick nach links, in die Richtung kleine
Bastei. Die
Aussicht kleine Bastei sollte man sich unbedingt ansehen. Von ihr hat man
einen fantastischen Blick in die beiden Richtungen der Elbe. Wunderschön.
Von der kleinen Bastei geht es wieder zurück auf dem gleichen Weg.
Dämlicherweise ist der Wegweise verloren gekommen. Vor einem Jahr war dieser
Wegweiser noch liegend da gewesen, aber jetzt ist er leider vollkommen
verloren gekommen. Der Wegweiser sollte einen darauf hinweisen, das der
markierte Weg 150 Meter hinter der Aussicht nach links abbiegt. (Hier eine
kleine nachträgliche Änderung: Laut einem netten anderem Wanderer, ist der
Wegweiser seit Juli 2005 wieder vorhanden und man läuft nicht mehr der
Gefahr, an dem Weg vorbei zu gehen. Danke für die Info.) Irgendwann
wird er bestimmt wieder aufgestellt. Nach einem kleinen bergab und bergauf
kommt man auf den breiten Forstweg Elbleitenweg. Auf dem Elbleitenweg geht
es nach rechts jetzt auf der Wegmarkierung grüner Punkt
. Bevor der Weg
steil nach unten abfällt, hat man noch einmal einen wunderbaren Blick in den
Schmilkaer Kessel. Wenn man den jetzt wüsste, wo die Schlucht der
Rübezahlstiege ist, man könnte sie von hieraus sehen. Wie schon gesagt, es
geht steil in den Kessel runter, bis man auf den Heringsgrund stößt. In
diesem geht es die nächsten 450 Meter auf der Wegmarkierung gelber Strich
entlang. Der
Weg geht gradlinig durch einen sandigen Grund, bis der markierte Weg nach
links abbiegt. An dieser Stelle geht es nach rechts den Hang hoch. Ab jetzt
wird die Wegbeschreibung schwieriger. Aber zunächst geht es einfach nur
geradeaus, bis knapp vor den Felsfuß. Hier wird man gebremst durch das
gesperrt Zeichen .
Es geht weiter nach links den Kletterzugangszeichen
hinterher.
Auf diesem Pfad geht es bis an die Felswand.
Wenn
man an der Felswand ankommt, sieht man, dass hier anscheinend häufiger
übernachtet wird. Ob der Platz ein offizieller Boofplatz ist, weiß ich
leider nicht. Auf jeden Fall ist er ein sehr gutes Erkennungszeichen. Genau
über ihm ist der Einstieg in die Rübenzahlstiege. Da die Felswand für Otto
normal unüberwindbar ist, geht der Weg rechts um die Felswand. Hier muss man
ein kleines bisschen den Weg suchen, aber wenn man immer dran denkt, dass
man oberhalb von der Felswand den Einstieg sucht, dann ist es überhaupt kein
Problem. Die
Rübezahlstiege geht auf der rechten Seite der Schlucht hoch. An und für sich
war der Einstieg einfach, bis die untersten Klammern aus dem Felsen entfernt
wurden. Jetzt heißt es die ersten 3 Höhenmeter richtig klettern. Zuerst muss
man etwas auf der rechten Seite hochklettern um dann um die Felsnase zu
greifen und die erste Klammer zu erreichen. Hört sich schlimmer an, als es
wirklich ist. Wenn man davor steht, dann weiß man relativ schnell wie man
hochkommt. Wenn man diese Hürde geschafft hat, dann ist der Rest relativ
einfach.
Ich
schätze mal diese kleine Hürde ist dafür erzeugt worden, damit nicht wieder
die ganz schlimmen Wanderer im Felsen hängen und mit ihrem Handy die
Bergwacht/Feuerwehr beschäftigen. Oder vielleicht ist es auch nur irgendein
Liebhaber von einer ordentlichen Wanderroute gewesen, der die Schnauze
endgültig voll hatte, von Wanderern die dann auf einmal wieder kehrt um
machen und der nachfolgende Rest zum Rückzug zwingt. Es
geht weiter über ein paar Klammern bis man ein kleines Plateau erreicht und
man überhaupt keinen weiterführenden Weg sieht. Es geht in die Höhle genau
vor einem. Wenn man in die Höhle reinblickt, sieht man über sich den
Lichtschein für den Ausstieg. Auch das hört sich schlimmer an als es ist. In
die Höhle klettert man rein, dreht sich um 180° und muss dann mehr oder
weniger elegant oben aus dem Loch wieder rauskrabbeln. Diese Stelle dürfte
desto schwieriger werden, desto schwerer man ist. Ich denke die
Gewichtsklasse über 100 Kilogramm dürfte hier ein Problem bekommen.
Damit
man eine Vorstellung hat, wie eng das Loch ist, habe ich meinen hässlichen,
aber leichten Rücksack in dem Loch fotografiert. Der nächste Teil der
Rübezahlstiege ist dann nicht mehr so das Riesending. Es geht mit ein paar
Klammern und Naturstufen bis zum Ausgang. Von oben hat man dann einen
beeindruckenden Blick runter in die Schlucht. Am letzten Felsen, den man
überwinden muss, sieht man noch die Reste von zwei Klammern, die dort
entfernt worden sind. Ehrlich gesagt finde ich diese Maßnahme sehr
lobenswert, da von oben diese Kletterstiege wirklich (genauso wie die
Häntzschelstiege und
Zwillingsstiege) schon etwas sehr
schwieriges sein dürfte.
Oben
geht es erstmal geradeaus bis auf den Wanderweg mit der Wegmarkierung blauer
Strich . Auf
diesem Weg geht es nach rechts in die Richtung großer Winterberg.
Dieser Wegmarkierung folgt man die nächsten 750 Meter bis von rechts mal
wieder die Wegmarkierung grüner Punkt
kommt. Auf
dieser Wegmarkierung geht es jetzt den Wurzelweg den Berg wieder herunter.
Der Wurzelweg ist ein sehr angenehm abfallender Wanderweg, der in den
Schmilkaer Kessel runter führt. Unten angekommen, erreicht man die
asphaltierte Straße, die rauf zum großen Winterberg geht. An dieser Straße
geht es auf der Wegmarkierung gelber Strich
den restlichen
Teil runter ins Tal. Der Weg führt einen quer durch die kleine Ortschaft
Schmilka, direkt zum Ausganggangspunkt der Wanderung, den Schmilkaer
Wanderparkplatz.
Anfahrtsbeschreibung:
öffentliche Verkehrsmittel:
Es gibt sehr gute Bahnverbindungen nach Bad Schandau/Schmilka. Von dem
Bahnhof kann man mit der kleine Fähre auf die andere Seite übersetzen.
Auto:
Der Parkplatz liegt gleich an der B172 auf der rechten Straßenseite in Schmilka.
Empfohlener Parkplatz:
Schmilka Ortmitte
; Parkplatzgebühr für die Wanderung:
1,5 €
GPS Daten:
geplanter Track
aufgezeichneter Track
geplante Route
MapSource
Google Earth
Dateigröße:
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