Forstweg und asphaltiert
Wanderweg und Pfad
Treppen
Beschreibung:
Das Wandergebiet um den Schmilkaer Kessel ist
eine sehr schöne Region mit ganz besonderen Ausblicken, auf Felsen und
Felswände, aber natürlich auch weiter, und das wird mit dieser Wanderung zur Schneebergaussicht unter Beweis
gestellt. Der einfachste Startpunkt für diese Wanderung ist der Parkplatz in
Schmilka. Von hier geht es auf der gegenüberliegenden Seite der B172 auf der einzigen
Straße ziemlich steil bergaufwärts. Markiert ist die Wanderung hier
schon mit dem gelben Strich
.
Obwohl es sich noch um eine Fahrstraße handelt,
kommen nur
selten Fahrzeuge. Sehr nett sehen die beiden
Gebäude aus, mit denen die Straße überbaut ist. Ganz besonders fällt natürlich das
zweite Gebäude mit der angeschlossenen
Schmilkschen Mühle auf. Hier
freuen wir uns jedes Mal wieder, wie schön der gesamte Komplex hergerichtet worden ist.
Am Ortsende von Schmilka hat sich dann auch der größte Teil des Verkehrs
erledigt, nur noch die paar Fahrzeuge des Hotels auf dem Großen Winterberg
und ein paar Nationalparkranger sind hier unterwegs. Überraschenderweise
wird der Weg hinter dem Ortsrand auch wieder flacher und es geht recht
angenehm weiter aufwärts. Wenige Meter nachdem auch die letzten Fahrzeuge
abgebogen sind (auf der ersten Möglichkeit nach rechts), biegt auch
die Wanderung nach rechts ab und es geht auf dem Wurzelweg mit der grünen
Wanderwegmarkierung
weiter. Auch wenn dieser Weg an den unteren Rand des höchsten Berges der
Sächsischen Schweiz führt, so ist die Steigung des Wurzelweges noch sehr
angenehm. Ganz besonders überraschend ist, dass auf diesem Weg nur selten
andere Wanderer unterwegs sind. Wie kommen wohl die ganzen Leute auf den
Reitsteig, wenn nicht über diesen angenehmen Aufstieg? Vielleicht hatten
wir bis jetzt auch einfach nur Glück oder die passende Wanderzeit.
Nach dem Aufstieg durch den
Wurzelweg erreicht man den Reitsteig. Beim Reitsteig handelt es sich um
einen sehr angenehm zu wandernden Weg, der aber zu den Hauptwanderzeiten
auch schon mal etwas voller sein kann. Hier geht es nach links auf der
Wanderwegmarkierung blauer Strich
weiter. Schon nach wenigen Metern passiert man einen Gedenkstein auf der
rechten Wegseite. Seltsamerweise konnte ich bis heute überhaupt nichts zu
diesem Stein herausfinden, aber vielleicht hilft mir ja ein Leser dieser
Internetseite mit einer kleinen Aufklärung weiter. Insgesamt geht es ½
Kilometer auf dem Reitsteig entlang, bis es nach links zum Lehnsteig abgeht.
Hier konnte man im Jahre 2009/2010 etwas ziemlich hässliches beobachten. Auf
der linken Pfadseite hatte der Borkenkäfer im Sommer 2009 die Nadelbäume in
einen braunen Wald verwandelt. Da der Nationalpark diese Bäume stehen
gelassen hat, ist jetzt sehr gut zu erkennen, dass die Käfer weiter
gewandert sind und noch viele Bäume auf der rechten Seite vernichtet haben.
Sehr seltsam finde ich, dass am Hinteren Raubschloss die Borkenkäfernester,
selbst in der Kernzone, entfernt wurden und hier oben die Käfer ihr
zerstörerisches Werk einfach fortsetzen dürfen. So richtig konsequent ist
das Vorgehen des Nationalparks aus meiner Sicht nicht.
Den Zugang zum Lehnsteig geht es ca. 200 Meter entlang, bis der erste
deutliche Abstieg erreicht ist. Hier biegt man nach rechts auf einen Pfad ab, der auf
gleichbleibender Höhe verläuft. Nach 100 Metern stößt noch ein weiterer Pfad
von rechts dazu und auf der linken Seite befindet sich die
Schneeberg-Aussicht. Aussichten mit dem Namen gibt es gleich mehrere, was
aber auch nicht verwunderlich ist, da man den Berg von wirklich vielen
Stellen aus sehr gut sehen kann.
Im Gegensatz zu vielen anderen Aussichten
ist die Schneeberg-Aussicht oberhalb des Heringsgrundes ein sehr ruhiger
Platz. Eigentlich ist das ziemlich verwunderlich, da doch einige Wanderer
rund um die Aussicht unterwegs sind, aber der Platz ist nicht in Sichtweite
eines normalen Wanderweges und so bleibt die Aussicht ein Geheimtipp.
Das
Tal des Heringsgrundes bzw. des Schmilkaer Kessels ist ein toller Anblick.
Rund um das Tal stehen wild zerklüftete Felswände mit einer riesigen Anzahl
an Klettermöglichkeiten. Deshalb kommt es auch sehr häufig vor, dass man von
der Aussicht immer mal wieder bunte Farbtupfer an den Felsen hängen sieht.
Die Wanderung führt wieder zurück bis zum blau markierten Reitsteig
,
auf dem man nach links weiter wandert. Der größte Teil des Reitsteigs ist sehr
angenehm zu gehen und erst auf den letzten paar Metern muss man ein paar
Stufen absteigen, die aber auch nicht so besonders unangenehm sind. Noch
bevor es über den unruhigen Zurückesteig weiter gehen würde, biegt die
Wanderung nach links auf die Wanderwegmarkierung gelber Strich
ab. Ausgeschildert ist hier das nächste Ziel, die Heilige Stiege. Sehr
interessant finde ich, dass sich gleich am Zugang zur Heiligen Stiege, nur ein paar
Meter darüber, eine Boofe versteckt. Vermutlich sind um den Felsen schon
tausende Wanderer gezogen, nicht ahnend, dass sich darüber das Schlafzimmer von
ein paar Kletterern versteckt.
Die Heilige Steige ist heutzutage eine riesig lange Eisentreppe, die im
Abstieg ganz gut zu bewältigen ist. Im Ursprung handelt es sich bei diesem
Aufstieg um den Weg für die Kirchgänger von Schmilka hinüber in die
Lichtenhainer Kirche. In der heutigen Zeit kaum vorzustellen, was man damals für einen Kirchenbesuch
für eine Strecke auf sich genommen hat, und das zu Fuß. Und früher war der Weg ganz sicher nicht so toll ausgebaut wie
heute. Jetzt ist der Aufstieg mit über 900 Treppenstufen ausgestattet und
soll damit die längste Treppenanlage der Sächsischen Schweiz sein. Ich bin
diesen Aufstieg irgendwann mal mit so einem Kleinkindertrageding die Treppen
hoch geschnaubt. War das anstrengend! Diesmal geht es aber abwärts. Der
Abstieg hingegen ist überhaupt nicht anstrengend und kann nur dann etwas
nervig werden, wenn große Massen an Besuchern in der Sächsischen Schweiz
unterwegs sind.
Jetzt geht es an das letzte Stück der Wanderung. Nach dem Abstieg über die
Heilige Stiege folgt man weiter der gelben Wanderwegmarkierung durch den
Heringsgrund. Die ersten Meter hinter den Stufen haben noch etwas an
Gefälle, dann verläuft der Waldweg aber fast ohne Gefälle durch eine dicke
Schicht Sand. Am Ende des Heringsgrundes erreicht man dann wieder den
breiten Forstweg, dem man nach links weiter in Richtung Schmilka und
damit zum Ausgangspunkt folgt. Nach wenigen Metern auf dem Forstweg erreicht
man auch die vom Hinweg bekannte Zufahrtsstraße des Großen Winterbergs, auf
der es bis nach Schmilka hinunter geht. Damit ist dann der nette Bogen
beendet, der so einige schöne Aussichten in den Schmilkaer Kessel und die
weite Ebene der linken Elbeseite bietet.
Anfahrtsbeschreibung:
öffentliche Verkehrsmittel:
Es gibt sehr gute Bahnverbindungen nach Bad Schandau/Schmilka. Von dem
Bahnhof kann man mit der kleine Fähre auf die andere Seite übersetzen.
Auto:
Der Parkplatz liegt gleich an der B172 auf der rechten Straßenseite in Schmilka.
Empfohlener Parkplatz:
Schmilka Ortmitte
; Parkplatzgebühr für die Wanderung:
2 €
GPS Daten:
geplanter Track
aufgezeichneter Track
geplante Route
MapSource
Google Earth
Dateigröße:
1,45 kByte
Dateigröße:
3,89 kByte
Dateigröße:
0,54 kByte
Dateigröße:
4,73 kByte
Dateigröße:
25,78 kByte
Bitte
benachrichtigen sie mich,
wenn sie Schwierigkeiten haben, die Datei in ihr Programm zu laden oder
sie irgendwie fehlerhaft ist.