Affensteinpromenade

 

 

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Diese Strecke gehört zu den ganz besonders empfehlenswerten Wanderungen. Diese Strecke gehört zu den ganz besonders empfehlenswerten Wanderungen. Diese Strecke gehört zu den ganz besonders empfehlenswerten Wanderungen. Diese Strecke gehört zu den ganz besonders empfehlenswerten Wanderungen. Diese Strecke gehört zu den ganz besonders empfehlenswerten Wanderungen.

       
Dauer: Entfernung: Höhenunterschied: beste Reisezeit:
ca. 5 Stunden ca. 22 Kilometer ca. 750 Meter eigentlich immer
       
Schwierigkeitsgrad: empfohlene Karte: Region: Untergrund:
leicht
lang
Kletterabschnitte
Schrammsteine – Affensteine; Rolf Böhm Kartographischer Verlag Schrammsteine/Affensteine Forstweg
Wanderweg und Pfad Treppen
Leiter
Klettern mit Klammern

Beschreibung:

Die Wanderung ist dadurch entstanden, dass mich ein netter Mitmensch per Mail gefragt hat, welche Strecke ich von der Schrammsteinbaude zum Großen Winterberg empfehlen würde. Na ja, dass es über die Schrammsteine gehen muss, ist selbstverständlich und außerdem bietet sich natürlich die obere Affensteinpromenade an. Da aber eine rein theoretische Wanderempfehlung immer noch ein paar Risiken beinhalten kann, habe ich die Wanderrunde gleich mal durchgeführt. Hier kommt die Beschreibung:
Die Wanderung startet wie schon gesagt an der Schrammsteinbaude bzw. auf dem Wanderparkplatz oberhalb der Gaststätte/Hotel. Der Aufstieg in die Richtung Schrammsteine erfolgt durch den Schießgrund. Diese enge Schlucht ist mit dem grünen Punkt markiert und führt mit einer mäßigen Steigung zum Fuße des Falkensteins. Der Falkenstein ist für mich als "Nicht- Kletterer" immer wieder ein faszinierender Felsen, der leider nur von Kletterern erobert werden kann. Auf der grünen Wanderwegmarkierung geht es solange, bis man die Wanderwegmarkierung gelber Strich erreicht. Auf dieser Markierung geht es nach links am Fuße der Schrammsteinkette entlang. Es ist die so genannte "Hintere Promenade" der Schrammsteine, die in Form eines breiten Forstwegs ausgebaut ist. Dieser Weg ist eigentlich der Zubringer zu allen nördlichen Aufstiegen auf die Schrammsteine. So soll es auch diesmal sein, nur ist der Aufstieg mal etwas anders. Zuerst folgt man fast 2,5 Kilometer dem gelben Strich, bis dieser im Sandloch zu einem Aufstieg über Treppen zu den Schrammsteinen hoch steigt. Auf diesem Weg geht es zwar auch hoch, aber es gibt einen interessanteren Weg. Den Leuten, die sich nicht trauen, ein ganz kleines bisschen zu klettern, empfehle ich den Weg über die Treppen, die anderen müssen an dem Hinweisschild (Bild links) nicht mehr dem markierten Weg folgen. Der Weg ist nur noch als Kletterzugang markiert, aber so schlimm ist er ganz sicher nicht. Vor einem türmt sich der Finger des Domwächters auf, der auf der rechten Seite zu sehen ist. Auch wenn dieser Weg eigentlich überhaupt kein offizieller Weg mehr ist, so muss er früher ein viel benutzter Weg gewesen sein. Im unteren Teil ist er sogar mit Sandsteinplatten ausgelegt. 400 Meter nach dem Hinweisschild erreicht man den Aufstieg. Die Stelle ist überhaupt nicht zu übersehen. In dem einzigen riesigen Felsklotz am Wanderweg ist die Zahl 171 eingeschlagen und einen Meter weiter steht auch noch für den letzten Blinden "gr. Dom". An diesem Felsen steigt man nach rechts den Hang hinauf. Der Aufstieg ist sehr einfach zu finden, da er aus alten Sandsteinstufen, einer ehemaligen Holztreppe und, als Besonderheit, einer steilen glatten Fläche, die als Hilfsmittel ein altes Kletterseil hat, besteht. Ohne dieses alte Seil wäre der Aufstieg bestimmt relativ schwierig, so aber sollte die Stelle wirklich jeder schaffen.
Oben angekommen biegt man nach links auf der oberen Affensteinpromenade ab. Die obere Affensteinpromenade ist ein schmaler Wanderweg, der fast keinen Höhenunterschied bewältigt, aber trotzdem ziemlich anstrengend sein kann, da der Weg keine dieser ausgebauten Wanderautobahnen ist. So muss man einige Male über ein paar Felsen klettern und außerdem ist eine Slalomstrecke nicht das Richtige, um auf dem kürzesten Weg von einem Punkt zum anderen zu kommen. Trotzdem macht dieses Teilstück richtig viel Spaß, da es relativ ruhig ist und man am laufenden Bande eine fantastische Aussicht genießen kann.
Auf dem Weg kommt man auch an einigen Stellen vorbei, die man sich nicht entgehen lassen sollte bzw. die unumgänglich sind. So liegt fast auf dem Weg die Idagrotte. Eigentlich ist die Idagrotte selbst gar nicht so das wahnsinnig Aufregende. Viel interessanter ist der wirklich coole Zugang. Es geht auf einem Felsvorsprung am Felsen entlang, an dem es bestimmt 100 Meter senkrecht abwärts geht. Die Stelle ist ganz sicher nur etwas für Leute, die nicht ganz so große Höhenangst haben. Ein wenig hilfreich sind an der Stelle ein paar Drahtbügel, an denen man sich auch noch festhalten kann. Die Stelle kann aber auch ohne Probleme ausgespart werden, da der Zugang zur Idagrotte sowieso nur eine Sackgasse ist und man auch wieder zurückgehen muss. Von der Idagrotte selber gibt es dann wieder mal einen dieser fantastischen Blicke auf die gegenüberliegenden Felswände.
Apropos fantastische Blicke, auf der gesamten oberen Affensteinpromenade hat man immer wieder die Chance von Aussichtpunkten die Felslandschaft zu genießen. An einigen Stellen kann man von ruhigen Plätzen in die einzelnen Talkessel blicken oder einen Blick auf die beiden Wildensteine auf der gegenüberliegenden Seite genießen. Von der Affensteinpromenade kann man auch, bei guter Sicht, das Felstor namens Kuhstall am Neuen Wildenstein sehen.
Die Wanderung verläuft weiterhin auf der oberen Affensteinpromenade. Ungefähr ab der Idagrotte ist der Weg mit dem grünen Strich markiert. 1,3 Kilometer hinter der Idagrotte steigt von der linken Seite die Wanderwegmarkierung roter Punkt auf. Diese Wanderwegmarkierung zeigt jetzt den weiteren Verlauf der Wanderung. An der Stelle, an der der rote Punkt auf unseren Wanderweg stößt, sollte man unbedingt mal den Blick nach rechts oben richten. Rechts oben auf dem Felsen steht ein alter kleiner Pavillon. Leider ist der Pavillon auf keinem normalen Weg zu erreichen, oder zumindest habe ich bis heute noch keinen gefunden. Vermutlich liegt das aber auch daran, das der Pavillon schon im Bereich der Kernzone steht und damit kein offizieller Weg hoch führt. Heutzutage ist aber auch der Wald so zugewachsen, dass von dem Pavillon kein besonderer Ausblick mehr möglich ist. Deshalb geht es auf der oberen Affensteinpromenade weiter. Die Wanderwegmarkierung roter Punkt geht zuerst noch über den schmalen Pfad der oberen Affensteinpromenade, um dann aber die letzten paar Meter (1,3 Kilometer) auf einem breiten Weg zum Großen Winterberg zu führen.
Auf dem Großen Winterberg hat man zwei wirklich wichtige Punkte. Als erstes gibt es hier oben eine ungewöhnlich billige Gaststätte, bei der man sehr freundlich bedient wird und dazu noch ein ordentliches Essen bekommt. Wirklich überraschend ist die Internetadresse von dem Hotel/Restaurant www.elbsandstein.de. Die zweite Stelle auf dem Großen Winterberg, die man sich unbedingt ansehen sollte, ist das neue Nationalparkhäuschen. Es ist eingebaut in das alte Eishaus der Berggaststätte und besteht aus zwei Räumen. Im unteren Raum wird anhand von Tafeln alles Mögliche zum Nationalpark und dem Wald erklärt. Der obere Raum ist mehr als Veranstaltungsraum gedacht, der aber noch eine nette Überraschung bietet. Auf dem Aussichtsturm ist eine Kamera installiert, die aus diesem Raum gesteuert werden kann. Leider ist der Aussichtsturm nicht mehr für Besucher besteigbar und deshalb ist das die einzige Möglichkeit, einen Rundumblick vom Großen Winterberg zu bekommen.
Nachdem man sich ausreichend informiert hat, geht es die Fahrstraße den Berg herunter. Vorbei kommt man an dem neu angelegtem Feuerlöschteich, um dann nach ungefähr einem halben Kilometer die ausgebaute Zufahrt zum Winterberg nach rechts zu verlassen. Nach einer sehr kurzen Strecke (< 100 Meter) erreicht man erneut einen sehr breiten Forstweg. Dieser führt in einem Bogen um den Großen Winterberg, um dann wieder auf den breiten Wanderweg zu gelangen (roter Punkt), den man von dem Hinweg zum Großen Winterberg schon kennt. Auf ihm geht es nach links in die Richtung der Schrammsteine. Jetzt hält man sich an die Wanderwegmarkierung blauer Strich . Zum Anfang ist der Wanderweg ein breiter, sehr angenehm zu gehender Weg, der mit einigen fantastischen Aussichtspunkten ausgestattet ist. Eigentlich ist es so, dass die Anzahl der schönen Aussichten mit der Annäherung an die Schrammsteinaussichten zunimmt, da der Felsgrat immer schmaler wird. Dadurch gibt es an einigen Stellen die Möglichkeiten, nach links und nach rechts herunter zu sehen und den wunderbaren Ausblick zu genießen. Mit dem Genießen ist es natürlich so eine Sache. Leider gehören die Schrammsteinaussichten zu den beliebtesten Punkten von Wanderern. So kann eine Wanderung an einem langen Wochenende oder bei besonders schönem Wanderwetter schon mal eine Geduldsfrage bedeuten. Auf dem Schrammsteinweg sind einige Stellen, die sehr schmal sind und über Leitern oder Treppen bewältigt werden müssen. Wenn einem an solch einer Stelle Horden von Wanderern entgegenkommen, dann weiß man, warum ich diese Wanderung nur für werktags empfehle. Auf jeden Fall sollte man sich nicht die Schrammsteinaussichtspunkte entgehen lassen. Es gibt keinen besseren Platz, um einen Blick auf die grandiosen Sandsteinformationen zu werfen. Von der vordersten Aussicht geht es ca. 400 Meter zurück, um dann über den Jägersteig auf der Elbeseite abzusteigen. Dieser Abstieg geht über eine ganze Ansammlung von Treppen und Leitern zum Fuße der Schrammsteine. Der Weg ist weiterhin mit dem blauen Strich markiert. Auch am Fuße der Schrammsteine geht es auf dieser Wanderwegmarkierung weiter. Der Weg führt durch das Schrammtor. Meiner Ansicht nach ist eigentlich der Ausdruck Schrammtor falsch. Hier ist kein Tor vorhanden, sondern nur ein gewaltig aussehender Durchgang durch die Felswände der Schrammsteine. Von dem Schrammtor steigt man auch weiterhin auf dem blauen Strich runter durch den Lattengrund zur Schrammsteinbaude (www.schrammsteinbaude.de). Hier unten könnte man sich noch mal von der langen Wanderung stärken. Ganz besonders ist die Terrasse/Biergarten der Schrammsteinbaude zu erwähnen. Von der Schrammsteinbaude geht es die letzten paar Meter die Fahrstraße den Berg hoch, bis man den Ausgangspunkt der Wanderung erreicht.
Ein kleiner Nachtrag zu dieser Wanderung: Leider ist im Jahr 2006 das Seil unterhalb des Großen Doms entfernt worden. Dadurch ist der Aufstieg über die Felsfläche viel schwieriger geworden und zumindest mit kleinen Kindern nicht mehr empfehlenswert. Auch sollte man dieses Teilstück bei feuchter oder glatter Witterung meiden und lieber über den markierten Weg die Treppen hoch gehen.

Anfahrtsbeschreibung:

Öffentlicher Nahverkehr:
Es gibt sehr gute Bahnverbindungen nach Bad Schandau. Von Bad Schandau mit dem Bus 252b weiter bis zur Schrammsteinbaude.
Auto:
Über die B172 hinter Bad Schandau hoch in die Richtung Ostrau. Kurz hinter der Schrammsteinbaude befindet sich auf der rechten Seite ein kostenloser Wandererparkplatz. Empfohlener Parkplatz: Schrammsteinbaude/Schießgrund

GPS Daten:

geplanter Track aufgezeichneter Track geplante Route MapSource Google Earth

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