Die Wanderung
beginnt auf dem Parkplatz vor der Pension "Zum Falkenstein". Das
Parken vor der Pension/Cafe ist leider auf 4 – 5 Autos begrenzt. Falls
die Parkplatzkapazität schon erschöpft ist, dann kann man auch auf dem
Ostrauer Wanderparkplatz sein Auto abstellen. Er ist 650 Meter weiter in
die Richtung Ostrau. An
dem Parkplatz führt die Wanderwegmarkierung roter Strich
entlang. Dieser folgt man in Richtung Schrammsteine/ hohe Liebe. Der Weg
führt direkt auf den Berg Hohe Liebe. Nach 160 Höhenmeter Aufstieg
erreicht man die Bergspitze. Oben auf dem Berg befindet sich ein Denkmal
für gefallene Bergsteiger im ersten Weltkrieg.
Von der Hohen Liebe geht es weiter über den roten Strich den Berg wieder
runter. 500 Meter vom Gipfel entfernt kommt man an eine Stelle, an der
fünf Wege in alle Himmelsrichtungen weggehen. Der rote Weg biegt nach
rechts ab. Wir gehen aber auf dem Weg nach rechts weiter. Ausgeschildert
mit Schrammsteine. Nach ein paar Metern teilt sich der Weg noch einmal. Es
geht weiter auf dem linken Weg bis zum Wenzelsweg. Diese asphaltierten
Waldweg überquert man nur und geht auf der gegenüberliegenden Seite ein
paar Meter auf der Wanderwegmarkierung grüner Strich
entlang. Nach 500 Metern geht ein Weg mit dem Namen Mittelwinkel nach
rechts zu den Schrammsteinen hoch. Falls man sich nicht ganz so sicher
ist, kann man auch 150 Meter weiter auf dem Weg gehen und man erreicht die
Wegmarkierung grüner Punkt
.
Auch diesem folgt man jetzt nach rechts. Es geht über eine große Anzahl
Stufen auf die Schrammsteine. Der Aufstiegsweg wird Mittelwinkel genannt.
Oben angekommen geht es nach rechts zur den Schrammsteinaussichten. Leider
sind die Schrammsteine inzwischen eine Pflichtübung für alle Sächsische
Schweiz Besucher geworden, deshalb ist es nicht empfehlenswert diese
Wanderung an langen Wochenenden oder an besonders schönen Wochenenden. Da
ist hier oben mehr Betrieb als auf der Bastei. Da aber einige Wege ganz
sicher nur einzeln begangen werden können, ist es einfach kein
Vergnügen. Auf
den Schrammsteinen entdeckt man sehr schnell, dass man einer optischen
Täuschung erlegen ist, wenn man sich die Schrammsteine aus der Entfernung
ansieht. Steht man oben auf den Aussichten, sieht man sehr gut, dass die
Schrammsteine keine breiten Felsen sind, sondern an manchen Stellen nur 50
Meter breit sind, dafür aber 100 Meter steil in den Himmel ragen. Auf
der Wanderung habe ich meine Tochter Astrid dabei. Netterweise hatte mir
ein Freund so ein Trageding ausgeliehen und so konnte ich sie ganz
hervorragend mit auf die Schrammsteine nehmen. Ich hätte nie gedacht, das
ein Tragegestell so angenehm ist. Nach den zwei 1/2 Stunden habe ich zwar
meine Schultern schon ziemlich gemerkt, aber es ging noch. Für unseren
Zwerg muss es auch angenehm gewesen sein, da er beim Aufstieg auf die
Schrammsteine eingeschlafen ist und erst am Ende vom Abstieg wieder
aufgewacht ist.
Von den Aussichten geht es erst mal ein paar Meter wieder zurück über
den Bergkamm, bis zum zweiten Abstieg auf der rechten (süd-westlichen)
Seite. Der erste Weg ist der Wildschützensteig. Der Weg ist eine
Einbahnstraße nach oben und deshalb kann man den Weg nicht nach unten
gehen. Der nächste Weg ist der Jägersteig. Diesen geht es herunter. Der
Weg führt über einige Leitern und Stufen. Eigentlich klar, weil wie will
man sonst eine solch steile Wand herunterkommen. Der Jägersteig ist schon
mit der Wegmarkierung blauer Strich
gekennzeichnet. Dieser Markierung folgt man durch das Schrammtor bis an
die große Wegkreuzung mit der großen Wandertafel und -Karte. An dieser
Kreuzung geht es die nächsten 500 Meter rechts der Wegmarkierung gelber
Strich nach.
Kurz vor dem Falkenstein biegt nach links die schon bekannte Wegmarkierung
grüner Punkt
nach links in die Richtung Falkenstein ab. Diesem Weg geht es jetzt ganz
kleines Stück (50 Meter) entlang, bis ein kleiner Weg nach rechts den
Berg runter abbiegt. Es geht über den Elbleitenweg bis wieder mal zum
Wenzelweg. Diesen überquert man und geht auf der gegenüberliegenden
Seite auf dem Weg mit der Wegmarkierung grüner Strich
.
Der Weg führt sehr angenehm immer auf einer Höhe über einen Wandweg.
Kurz vor dem Endpunkt erreicht man wieder den Weg, auf dem man schon in
die Richtung Hohe Liebe gewandert ist. Jetzt geht es die letzten paar
Meter über den roten Strich
zum Parkplatz.
Anfahrtsbeschreibung:
Öffentlicher Nahverkehr:
Es gibt sehr gute Bahnverbindungen nach Bad Schandau. Von Bad Schandau mit
dem Bus 252b weiter
bis Ostrau.
Auto:
Über die B172 bis knapp hinter Bad Schandau die Straße aus dem Elbetal hoch nach Ostrau geht. Wenn man oben aus dem Wald herauskommt, befindet sich der Parkplatz nach 250 Meter auf der linken Seite.
Empfohlener Parkplatz:
Ostrauer Scheibe
GPS Daten:
geplanter Track
aufgezeichneter Track
geplante Route
MapSource
Google Earth
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