Die Wanderung beginnt auf dem oberen Parkplatz
von Bad Schandau. Wer auch immer die Planung für diesen Parkplatz
vorgenommen hat, er hat auf jeden Fall sehr positiv gedacht. Der Parkplatz
ist wirklich so groß, das selbst wenn am Wochenende mehrere Linienbusse hier
oben parken, immer noch einige Parkplätze für Wanderer frei sind.
Der
Weg geht in der hinteren rechten Ecke des Parkplatzes in die
Kleingartenanlage Kiefricht. Ich freue mich jedes Mal wieder über diesen
Schrebergartenanlage. Die Leute geben sich solch eine liebevolle Mühe mit
ihren Gärten, dass es ein Vergnügen ist dieses Gebiet zu durchqueren. Die
Wanderung geht einfach nur gerade durch die Kleingartenanlage, bis ans
andere Ende, an der bis heute noch die Antennenanlage von Bad Schandau
steht. Der Weg wird viel ruhiger und geht über einen Kammweg bis vor zur
Ruine Schandauer
Schlossberg. Auch wenn das keine echte Ruine mehr ist, sondern nur noch
eine nachgebaute Ruine, so ist es doch immer wieder ein Erlebnis auf ihr
hoch zu klettern.
Von der Ruine geht es auf der anderen Seite wieder runter. Der Weg
schlängelt sich bis auf halbe Höhe nach Bad Schandau runter. Auf dem breiten
Weg angekommen, kann man auf der linken Seite noch zur Aussicht
Schlossbastei gehen.
Von
dieser Aussicht hat man einen schönen Überblick über die Dächer von Bad
Schandau. Es geht wieder ein paar Stufen auf den Ursprungsweg zurück und
wenn man dann von unten (Schlossbastei) kommt, geht es nach links weiter. Es
geht über die so genannte Zaukenpromenade zum Zaukenhorn. Dieses ist nur
eine kleine Aussicht, die oberhalb der Stopstraße Sebnitzer Straße/
Hohnsteiner Straße liegt. Es ist ganz witzig dem Treiben mancher
Autofahrer von ihr oben zuzusehen. Der größte Teil der Autofahrer scheint
das Prinzip des Stopschildes und dem weißen Streifen auf der Straße nicht so
richtig zu verstehen.
Vom Zaukenhorn geht es ein paar Meter zurück und dann
an der linken Seite die alte Treppe den Berg hoch. Diese Treppe gehörte
früher mal zu einem terrassenförmigen Garten, der aber heutzutage nicht mehr
benutzt wird. Oben
angekommen geht es auf dem schmalen Weg nach links, immer hinter den Gärten
der Häuser an der Sebnitzer Straße entlang. Der Weg schlängelt sich immer
auf der gleichen Höhe entlang, bis der Weg nicht mehr weiter geradeaus geht.
Jetzt geht es nach rechts den Berg hoch und man kommt ziemlich genau in der
Mitte der Kleingartenanlage auf den Berg. Auf dem großen zentralen Weg geht
es nach links und man wird automatisch wieder auf den Ausgang der
Kleingartenanlage geführt. Der
Weg geht wieder zurück zum Parkplatz. Kurz vor dem Parkplatz gibt es noch
etwas Sehenswertes. Nach rechts geht die Wanderwegmarkierung blauer Strich
in den Wald. Auf diesem Weg geht man ein paar Meter (ca. 50 Meter) und dort
steht ein altes Schiller- Denkmal mit der Inschrift 18. November 1859. Auf
der Rückseite ist noch eingemeißelt, dass die Säule 1908 erneuert wurde.
Wenn
man sich dann nicht vollständig von der Säule ablenken lässt, stellt man
schnell fest, das sich unter einem noch ein kleine Attraktion befindet. Vor dem
Denkmal gehen ca. 10 Stufen den Hang runter und man steht vor einer kleinen
künstlichen Grotte. Was sie für eine Funktion hat bzw. hatte, weiß ich leider
nicht, aber sie ist noch in einem sehr gut erhaltenen Zustand. Von diesen
beiden kleinen Attraktionen geht es jetzt endgültig zurück zum Platzplatz.
Anfahrtsbeschreibung:
Öffentlicher Nahverkehr:
Es gibt sehr gute Bahnverbindungen nach Bad Schandau und dann weiter mit der
Buslinie 260 bis zur
Haltestelle Alte Ziegelei.
Auto:
Über die B172 bis Bad Schandau und dann weiter in die Richtung Sebnitz. 800 Meter hinter dem Ortsausgangsschild kommt auf der rechten Seite der großer Parkplatz.
Empfohlener Parkplatz:
Bad Schandau Kiefricht
GPS Daten:
geplanter Track
aufgezeichneter Track
geplante Route
MapSource
Google Earth
Dateigröße:
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