Forstweg und asphaltiert
Wanderweg und Pfad
Treppen
Beschreibung:
Bei
der Wanderung Beuthenfall handelt es sich um eine kleine Runde, die ganz
hervorragend als Bogen nach z.B. einem ordentlichen Mittag-/Abendessen
unternommen werden kann. Damit verbraucht man ein paar Kalorien und bekommt
dazu auch noch ein paar tolle Aussichten geboten. Wir haben den Startpunkt
zu dieser Runde auf den Parkplatz zwischen Mittelndorf und Birkenberg
gelegt. Selbst vom Parkplatz aus hat man schon eine schöne Aussicht rüber
auf die Affensteine bzw. die Hintere Sächsische Schweiz. Von dem Parkplatz
geht es auf dem einzigen Feldweg leicht abfallend in die Richtung der
Felsen. Nach ein paar Metern stößt der Panoramaweg mit der
Wanderwegmarkierung gelber Punkt
von rechts dazu. Die Wanderung geht einfach geradeaus weiter, bis man nach
800 Metern (vom Startpunkt aus) mit dem gelb markierten Panoramaweg nach
links abbiegt. Hier müssen ein paar Höhenmeter (15 Meter) bis zum Waldrand
und der ersten schönen Rastmöglichkeit überwunden werden. Dem Panoramaweg
wird weiter gefolgt und jetzt geht es durch ein kurzes Waldstück und eine
kleine Senke. Bald erreicht die Wanderung einen kleinen Teich, der ganz
besonders die Kinder auf der Wanderung anzieht. Dadurch, dass der Teich sehr
schön abseits liegt und anscheinend von irgendeinem guten Geist gepflegt
wird, kann man hier so einige Kleinlebewesen beobachten. Nach noch einem
weiteren kurzen Stück erreicht man eine asphaltierte Straße, die aber nur
sehr selten befahren wird.
Auf dieser Straße geht es nach rechts den Hang weiter hinunter. Jetzt
wandert man auf der Wanderwegmarkierung grüner Punkt
direkt auf die Felswände der Affensteine drauf zu.
Dadurch,
dass neben der Straße nur Wiesen sind, hat man einen breiten Blickwinkel auf
die Felsen auf der gegenüberliegenden Seite des Kirnitzschtals. Am Rande der
Wiesen stehen ganz vereinzelt ein paar Häuser. So sind auf der linken Seite
zwei Häuser in einer Senke versteckt und rechts kommen erst im ganz hinteren
Teil ein paar kleinere Häuser. Hier hat man als Bewohner wirklich
vollkommene Ruhe und abends kommen hier bestimmt Hase und Igel gute Nacht
sagen. Der
asphaltierte Weg wechselt im hinteren Teil der Wiesen in einen Waldweg und
biegt ganz leicht nach links ab. Mit dem Erreichen der ersten Bäume, beginnt
eine ganze Ansammlung an Bänken und Rastplätzen. Von jeder der Bänke hat man
eine andere tolle Aussicht und durch die vielen Plätze kann sich die
Wanderzeit schon ziemlich verlängern. Der Wanderweg fällt mit dem
Näherkommen des Kirnitzschtals immer steiler ab. Kurz bevor der Weg ein
zweites Mal im Wald verschwindet,
befindet
sich auf der linken Seite eine versteckte Aussicht, die einen überraschenden
Blick auf den Kuhstall (Neuer Wildenstein) bzw. den dahinterliegenden
Hausberg freigibt. Diese Aussicht ist vermutlich auf der gesamten Wanderung
der romantischste Platz, da die Bank vom Wald umrahmt wird und man einen
eingeschränkten Sichtkorridor hat.
Jetzt kommt das anstrengendste Stück der Wanderung. Es geht auf dem
markierten Wanderweg bis fast ganz runter ins Kirnitzschtal. Kurz bevor die
Wanderung auf der Höhe des Daches des Beuthenfalls ist, biegt die Wanderung
nach rechts auf den Wanderweg grüner Strich
ab. Eigentlich ist es schon ziemlich gemein, eine Wanderung Beuthenfall zu
nennen und dann noch nicht mal bis zu den Gebäuden zu wandern. Ich hoffe
immer noch, dass irgendwann mal der Beuthenfall und die Gebäude wieder aus
dem Dornröschenschlaf geweckt werden. Heute (Anfang 2010) sind die drei
Hauptgebäude zwar noch in einem ganz guten Zustand, aber außer dem Parkplatz
wird hier nichts mehr genutzt. Die
Wanderung biegt also auf die grüne Wanderwegmarkierung ab. Wenn Kinder mit
auf der Wanderung unterwegs sind und bei dem Tümpel am Panoramaweg noch
nicht nass geworden sind, dann bietet sich jetzt gleich die nächste
Möglichkeit. Der
kleine Bach (Beuthenbach), der den Beuthenfall mit Wasser speist, muss über
ein paar Steine überquert werden. Danach geht es mit leichter Steigung ein
Stück weiter, bis eine Bank mit einer Sichtschneise erreicht wird. Hier
beginnt der eigentliche Aufstieg aus dem Kirnitzschtal wieder. Der Wanderweg
ist immer noch grün markiert. Komischerweise ist uns der Aufstieg viel
angenehmer gewesen als der Abstieg und so erreicht man bald wieder die
Wiesenflächen zwischen Kirnitzschtal und Mitteldorf.
Der
Weg hier hoch heißt Schaarwändeweg und es empfiehlt sich, immer mal wieder
zu verschnaufen und einen Blick nach hinten zu werfen. Auf dieser
Wiesenfläche stehen auch wieder ein paar wenige vereinzelte Häuschen, die
über versteckte Zufahrten erreicht werden können. Obwohl der Hin- und
Rückweg zum Beuthenfall ziemlich nah nebeneinander verlaufen, so sieht man
die beiden Wege nicht bzw. erst ganz am Ende. Auch hier stehen immer wieder
einzelne Bänke, die zum Verweilen einladen und von denen man eine tolle
Aussicht auf die Felsen der Affensteine genießen kann. Der Feldweg steig
leicht an und dann erreicht man wieder den Panoramaweg und das letzte
Stückchen bis zum Parkplatz muss noch absolviert werden.
Als ich die Wanderung mit unserer großen Tochter gestartet habe, hätte ich
nicht gedacht, dass es sich um so eine schöne Runde handelt. Falls
irgendwann in der Zukunft sogar der Beuthenfall wieder öffnen sollte, dann
könnte man sogar noch die letzten paar Meter bis ins Kirnitzschtal absteigen
und sich dann für den Rückweg stärken. Das Besondere an dieser Wanderung
ist, dass mehr Bänke und Rastplätze am Wegesrand stehen als auf jeder
anderen Runde.
Anfahrtsbeschreibung:
Öffentlicher Nahverkehr:
Es gibt eine sehr gute Zugverbindung bis nach Bad Schandau und von dort
bietet sich die
Buslinie 260 bis nach
Mittelndorf an. Eine andere Variante wäre die Wanderung am Beuthenfall zu beginnen, dann könnte die Anreise mit der Straßenbahn
geschehen.
Auto:
Auf der B172 bis nach Bad Schandau und dann in die Richtung Sebnitz. Die Hohe Straße führt über Altendorf nach Mitteldorf. Der Parkplatz liegt am Ortsende von Mittelndorf, gleich am Panoramaweg Bad Schandau - Lichtenhain - Saupsdorf.
Empfohlener Parkplatz:
Mittelndorf Birkenberg
GPS Daten:
geplanter Track
aufgezeichneter Track
geplante Route
MapSource
Google Earth
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