Goldbach

 
 

 

 

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Dauer: Entfernung: Höhenunterschied: beste Reisezeit:
ca. 2,25 Stunden ca. 9 Kilometer ca. 260 Meter eigentlich immer
       
Schwierigkeitsgrad: empfohlene Karte: Region: Untergrund:
leicht
Elbsandsteingebirge; Kompass Sebnitztal Forstweg und asphaltiert Wanderweg und Pfad Treppen

Beschreibung:

Die Wanderung Goldbach ist dadurch entstanden, dass ich das Tal durch die Wanderung Unger 2 entdeckt habe und mir außerdem schon ein paar Leute von diesem ruhigen Tal vorgeschwärmt haben. Die Wanderung startet am Ende des Goldbachtals. Als Parkmöglichkeit empfehle ich den großen Parkplatz vor den Geschäften auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Im Goldbachtal kann man sein Auto nicht abstellen. Von dem Parkplatz geht es ein paar Meter auf der Straße talabwärts bis nach rechts das Goldbachtal startet. Kurz vor dem Eisenbahntunnel steht eine sehr gut gemachte Informationstafel zur Sebnitztalbahn. Diese Bahnlinie wird durch den Tunnel unterquert und dann startet der Heimatkundliche Lehrpfad Goldbachtal. Dieser Lehrpfad ist vor ein paar Jahren von der Stadt Sebnitz eingerichtet worden und leider seit dem nicht mehr gepflegt worden. IIch glaube keine der sehr gut gemachten Informationstafel ist nicht mehr beschmiert oder zum Teil schon vollständig zerstört. Schade dass es immer wieder irgendwelche Idioten gibt, die sich an Eigentum von anderen so auslassen müssen.
Hinter dem Tunnel empfehle ich nach rechts über die kleine Brücke zu gehen. Der Lehrpfad biegt schon nach ein paar Meter auf dem breiten Forstweg nach links ab. Dieser schmale Pfad verläuft parallel zum Goldbach und stößt nach ungefähr 800 Metern wieder auf den Forstweg, der auf der anderen Bachseite verläuft. Auf dem angenehmen Weg, mit der gelben Wanderwegmarkierung , geht es nach rechts bis in Ortschaft Schönbach. In Schönbach geht es nach links auf der Hauptstraße die nächsten 400 Meter, bis der gelb markierte Weg nach rechts den Unger hoch geht. Der Weg steigt ziemlich steil an, was aber auch dazu führt, dass man einen erstklassigen Ausblick über die ganze Ortschaft hat. Auch ist es ganz nett, dass irgendjemand auf der rechten Seite des Weges ein paar unterschiedliche Tiere hält. Als ich im Frühjahr 2005 den Weg herunter gekommen bin, hatten die Ziegen gerade Junge bekommen. Ein wirklich netter Anblick diese kleinen Dinger. Der Weg verschwindet in den Wald des Ungers. Kurz vor der Bahnlinie steht mitten in dem Wald ein einzelnes Haus. Das Haus sieht aus, wie ein richtiges Wohnhaus. Wenn ich mir vorstelle, wie ich über den holprigen Weg meine Einkäufe hoch schleppen müsste, dann wird mir ganz anders. Zum Glück kann ich bei unserem Haus bis an die Türe fahren. Gleich neben dem einsamen Haus geht der Weg über die Bahnlinie Sebnitz - Neustadt. Der Weg steigt die letzten paar Meter noch an, bis man an einen etwas breiteren Weg kommt. Dieser Weg ist mit dem roten Strich markiert. Auf ihm geht es nach rechts wieder den Hang hinunter. Zum Anfang geht der Weg über einen einsamen Waldpfad abwärts, bis der markierte Weg nach rechts in einen dichten Wald abbiegt. Dieser Weg führt auf den neu gebauten Fahrradweg, zwischen Sebnitz und Neustadt. Bei diesem Fahrradweg braucht man sich keine Gedanken zu machen, dass man sich den Weg mit einer Horde wilder Fahrradfahrer teilen muss. Normalerweise ist hier kein Fahrradfahrer unterwegs. Der Weg führt fast die ganze Zeit parallel zur Bahntrasse. Nach ziemlich genau einem Kilometer erreicht man eine Fahrstraße, auf der man nach recht weiterhin dem markierten Weg folgt. Der Weg überquert die Bahnlinie, um gleich dahinter nach links abzubiegen. Diese Straße ist der weitere Verlauf des Fahrradweges. Auf ihm geht es aber auch nur ca. 50 Meter, um dann wieder nach rechts auf das Feld abzubiegen. Die Beschreibung hört sich schwieriger an, als die Praxis ist. Wenn man sich an die Wanderwegmarkierung roter Strich hält, dann ist der Verlauf sehr einfach zu finden.
Nachdem der markierte Weg auf das Feld abbiegt, geht es noch ein paar Meter auf dem markierten Weg, bis dieser nach links in die Richtung des Hasenberges abbiegt. Jetzt geht es gerade aus weiter in die Richtung der Ortschaft Siedlung. Da der Weg eigentlich über die Wiese geht, kann man ihn nur schwer erkennen, aber wenn man sich an die Richtung hält, dann kommt nach ein paar Metern an einem Garagenplatz in die Ortschaft. Es geht bis zur Hauptstraße herunter und dann auf dieser nach links. Auf dieser Straße geht es, bis nach rechts die erste Straße senkrecht abbiegt. Vorher gibt es zwar auch noch eine Straße, die im spitzen Winkel abbiegt, aber diese endet nach ein paar Meter im Nicht. Dieses Sträßchen führt noch an 2 Häusern vorbei und endet dann auf einem kleineren Weg.
Der weitere Verlauf ist irgendwie etwas rätselhaft. Wenn man leicht nach links schaut, dann sieht man, dass dort das Tal des kleinen Goldbaches losgeht und die große matschige Fläche an der Tiertränke ist die Quelle. Die matschige Fläche überquert man am besten rechts davon, um dann auf der gegenüberliegenden Weideseite auf dem Waldweg weiter zu wandern. Der Weg geht auf der rechten Bachseite das kleine Goldbaches herunter. Zwischendurch muss man noch mal ein kleines Stück einer Rinderweide überqueren. Als ich die Strecke gewandert bin, haben die Kühe mich ziemlich überrascht angesehen, was mich zu der Annahme veranlasst, dass nur sehr selten irgendwelche Wanderer hier entlang gehen. Der Weg verläuft sehr angenehm immer weiter runter ins Tal, bis auf der linken Seite ein einzelnes Haus mit ein paar Fischteichen auftaucht. Kurz hinter diesem Grundstück kann man die Eisenbahnlinie wieder durch einen Tunnel über- bzw. eigentlich ist es eher ein unterqueren. Auf der anderen Seite des Bahndamms kommt man gleich hinter der Sebnitzer Feuerwehr wieder auf die Hauptstraße und damit auch wieder zum Ausgangspunkt der Wanderung.
Die Wanderung ist eine sehr angenehme ruhige Runde. Sehr schade ist, dass alle Schilder vom Heimatkundlichen Lehrpfad Goldbachtal inzwischen beschmiert bzw. zerstört sind und der kleine Goldbach ein so verstecktes Dasein fristet.

Anfahrtsbeschreibung:

Öffentlicher Nahverkehr:
Es gibt sehr gute Bahnverbindungen nach Bad Schandau. Von Bad Schandau kann man mit der Regionalbahn bis zum Haltepunkt Amtshainersdorf fahren. Von dem Minibahnhof geht es ca. 400 Meter auf der Fahrstraße nach links bis zum Beginn des Goldbachtals.
Auto:
Mit dem Auto fährt man über B 172 bis Bad Schandau. Von Bad Schandau geht es über Altendorf, Mittelndorf und Lichtenhain nach Sebnitz. Am Kreisverkehr geht es nach links in die Richtung Ulbersdorf, Lohsdorf, Ehrenberg. Einen Kilometer hinter dem Kreisverkehr biegt man links auf den großen Parkplatz von den Geschäften Reno, Penny und Tetac. Empfohlener Parkplatz: Goldbachtal

GPS Daten:

geplanter Track aufgezeichneter Track geplante Route MapSource Google Earth

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