| Eigentlich war diese Wanderung nur dazu gedacht,
ein paar elektronische Daten zu sammeln und sollte viel kürzer sein. Tja,
und dann war das ein sehr schöner Tag und die Strecke wurde immer
länger. Die Wanderung beginnt am Parkplatz neben dem Feuerwehrhaus.
Zuerst geht man mal auf den Adamsberg, um eine kleine "optische Stärkung" zu sich zu nehmen. Vom Adamsberg geht es
wieder runter, an den Schrebergärten vorbei und hinter dem
letzten Garten rechts in den Wald hinunter. Der Weg führt ins Sebnitztal
hinab. Im Tal angekommen, erreicht man den Wanderweg roter Punkt
, roter und
gelber Strich
.
Der Weg führt parallel zu der Bahnlinie Bad Schandau - Sebnitz. Man folgt
dem Weg nach links in Richtung Kohlmühle und geht direkt auf eine große
Fabrik zu. Es ist die Firma
Likolit . Die Fabrik stellt Folien, Fußboden- und Treppenbeläge her.
Wenn man die Beschreibung hier liest, stellt man sich einen nach Kunststoff
stinkenden Betrieb vor. So ist es aber nicht. Die Firma hat sich sehr gut in
dieses ruhige Tal eingepasst und erzeugt keinerlei Belästigungen für
Wanderer. Gegenüber der Fabrik mündet der Wanderweg in eine kleine
Straße. Dieser folgt man nach rechts über die Bahngleise. Zu dem roten Punkt kommt
nun noch die
Wegmarkierung blauer Strich
hinzu. Auf diesem Weg geht es jetzt die nächsten 2,6 Kilometer auf der asphaltierten Straße durch das Sebnitztal. Auch wenn es eine ganz
normale Fahrstraße ist, fahren dort unten nur selten Autos. Es begegnen einem durchschnittlich 1 - 3 Autos über die ganze
Strecke, und die Fahrer sind normalerweise nicht besonders schnell
unterwegs, da die Strecke sehr unübersichtlich ist. Der
Weg führt die ganze Zeit neben der Bahntrasse der Strecke Bad Schandau -
Sebnitz entlang. Warum auch immer die deutsche Bundesbahn diese Jahr
(2003) diese Strecke grundlegend saniert, normalerweise würde ich die
Bahn so einschätzen, dass solch eine Strecke geschlossen wird. Es freut
mich, diese Investitionen zu sehen.
Die Straße endet auf der Hohnsteiner Straße. Es ist die
Verbindungsstraße zwischen Bad Schandau und Hohnstein. Es geht nach links
in Richtung Bad Schandau. Dieses kleine Teilstück der Wanderung
(ca. 800 Meter) ist der unangenehmste Teil, da dieser Straße auf 400
Meter der Fußweg fehlt. Ganz interessant ist, dass der Bach neben der
Straße seinen Namen seit 1999 wieder seinen Namen wert ist. Siehe die
separate Seite zu den Lachsen im
Lachsbach.
150 Meter hinter der Straße, die nach Porschdorf und Waltersdorf geht, zweigt das
Sträßchen Am Plan nach rechts ab. Über diesen schmaler werdenden Weg
geht es am Fuße des Berges nach Prossen. Hoch interessant ist die neu
gebaute Fischtreppe
im Lachsbach, damit die Lachse auf ihrer langen Wanderung auch das letzte
Stauwehr überwinden können. Wie schon gesagt, es geht in die Richtung
Prossen. In Prossen angekommen, geht die Wanderung nach links auf der
Hauptstraße weiter. Zur rechten Hand sieht man riesige Lagerhallen der
Bundeswehr. Ich wäre ja eigentlich zu neugierig, was in den Dingern
lagert. Vermutlich nichts besonders Aufregendes, sonst wäre das
Gelände bestimmt ordentlich bewacht. Ab der Hauptstraße ist der Weg mit
der Wegmarkierung gelber Strich
gekennzeichnet. Dieser Markierung folgt man jetzt durch Prossen, unter der
Bahn- und Autobrücke entlang. Am Rande von Bad Schandau angekommen, geht es
nicht der Wegmarkierung hinterher, sondern den viel schöneren Weg am
Elbeufer entlang. Der markierte Wanderweg führt quer durch die Stadt und
am Nationalparkhaus vorbei, welches auch einen Besuch wert ist, aber zum
Wandern ist es auf jeden Fall hier unten an der Elbe entlang der schönere Weg. Vorbei geht es an den schönen
Häusern, die leider beim Elbehochwasser 2002 wirklich stark
betroffen waren. Weiter vorbei an den ganzen Anlegestegen der Fähren und
Schiffe in Richtung Ostrau.
Hinter
dem Schrammsteinbad geht man noch über die Mündungsbrücke der
Kirnitzsch. Knapp hinter der Brücke geht es durch einen kleinen Park zum
Personenaufzug nach Ostrau. Für mich als Maschinenbauer ist der Aufzug natürlich ein
Pflichtbesuch. Er ist fast 100 Jahre alt (Baujahr 1904) und fährt
50 Meter hoch. Die Öffnungszeit ist 9:00 bis mindestens 17:00. Im Sommer
bis 19:00. Die
einzelne Fahrt nach oben kostet 1,50 EUR (Stand Feb.2003). Hier oben sind zwei kleine Freigehege mit Luchsen und Waschbären zu sehen. Auch
gibt es eine Gedenktafel an Rudolf Sendig. Er ist der
Erbauer/Auftraggeber des Aufzuges. Weiter geht es rechts den Berg hoch
nach Ostrau. Oben angekommen kann man sich an sehr schönen alten
Holzhäusern erfreuen. Leider sind die beiden vorderen in einem sehr
schlechten Zustand. Aber ich schätze, es kann nur noch eine Frage der
Zeit sein, bis sich irgendjemand der beiden annimmt.
Weiter geht es auf der Straße, die zur Hangseite liegt (rechts). An der hinteren
Straße stehen zwar die neueren Häuser, aber die alten sind interessanter
anzusehen. Die Wanderung geht weiter in Richtung Ortsmitte. Im Zentrum von
Ostrau steht die Falkensteinklinik
. Sie ist eine Rehabilitationsklinik für Innere Medizin. An ihr vorbei
geht‘s bis man die Wegmarkierung roter
und blauer Strich
erreicht. Auf dieser Straße geht es nach links den Berg hinunter ins
Kirnitzschtal. Fast ganz unten angekommen, geht ein kleines Sträßchen nach rechts. An
diesem Sträßchen mit dem Namen Niederweg stehen
wieder einmal ein paar Häuser, die sehr nett aussehen und mit viel Liebe
fürs Detail hergerichtet worden sind. Diese Straße kommt kurz vor dem
Straßenbahndepot wieder auf die normale Kirnitzschtalstraße. Auf der
gegenüberliegenden Straßenseite ist eine schöne Promenade. Sie geht von
Bad Schandau bis zur Ostrauer Mühle. Wir gehen diesen Weg nach rechts, aber nur bis kurz
vor das Restaurant Waldhäus´l. Hier geht der alte Steinbrecherweg hoch.
Leider ist der Pfad nicht ganz so perfekt zu erkennen, aber eigentlich ist
die Wegbeschreibung sehr einfach: Zuerst geht es auf der linken Seite von
dem Bachlauf und auf halber Strecke wechselt der Weg nach rechts. Oben
angekommen geht es den Pfad nach rechts zum Altendorfer Dorfbachklamm.
Wenn man den Bach erreicht hat, geht es den letzten Aufstieg zum
Lieblingsdorf hoch. In Altendorf angekommen geht es auf der Hauptstraße
nach links und man hat den Ausgangspunkt wieder erreicht.
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