Die Wanderung beginnt, wie immer bei einer
Altendorfwanderung, am Parkplatz vor dem Feuerwehrhaus. Von dort geht es
Richtung Adamsberg und Kohlmühle. Auf dem Feldweg geht es nach links zum
Adamsberg und nach rechts Richtung Kohlmühle. Hier gibt es die
Möglichkeit einen
kurzen Abstecher auf den Altendorfer Hausberg zu machen
um den schönen Blick rüber zu den Schrammsteinen zu genießen. An der
Weggabelung geht es an den Schrebergärten zur Kohlmühle runter. Hinter
dem letzten Garten geht es rechts den Berg runter. Der Eingang in den Wald
sieht unscheinbar aus, führt aber über einen angenehmen Weg direkt ins Sebnitztal. Unten angekommen, trifft man auf die Bahnlinie Bad Schandau -
Sebnitz. Im Volksmund auch Wildschweinexpress genannt. Der Wanderweg an
der Bahnlinie hat drei Wegmarkierungen roter Punkt
,
gelber und
roter Strich .
Diesen Weg geht es nach rechts nach. An der Stelle, an der der markierte
Wanderweg nach links über die Bahngleise geht, geht man rechts über den
Weg über die große Wiese. Es geht weiter über die kleine Sebnitz-
Brücke und vorbei an dem ehemaligen Bahnwärterhäuschen. Hinter dem
Häuschen geht es noch über die Bahngleise und gleich dahinter rechts den
ausgetrampelten Weg hoch auf die alte Bahntrasse der Schmalspurbahn.
Weiter geht es auf diesem Weg zu einem der aufregenden Stellen der
Wanderung: Das kleine Viadukt
über die Sebnitz. Ich
hoffe, dass von dieser Brücke niemals irgendjemand runterfällt, weil sonst
das Ding bestimmt auch noch gesperrt oder womöglich sogar entfernt wird. Hinter
dieser kleinen Brücke kommt ein Tunnel.
In dem Tunnel sollte man
sich möglichst rechts halten, weil sonst es sehr gut sein kann, dass man
ziemlich nasse Füße bekommt. Die linke Seite ist fast immer matschig.
Hinter dem Tunnel kommt man ins Schwarzbachtal. Man geht noch ein paar
Meter hinter dem Tunnel geradeaus über die Wiese und dann geht es nach
rechts. Wieder mal über eine kleine Brücke, diesmal ist es aber der
Schwarzbach.
Ein
paar Meter hinter dieser Brücke geht es steil nach rechts den Berg hoch.
Zuerst muss man aber mal wieder den Schwarzbach über eine kleine Brücke
überqueren, bevor man sich an den steilen Aufstieg zum Goßdorfer
Raubschloss macht. Auf dem Weg nach oben standen bei meiner Wanderung
Warnschilder, da
eine Last- Seilbahn den Weg kreuzt. Oben am Raubschloss würden gerade ein
paar Reparaturen durchgeführt und ich kann mir sehr gut vorstellen, das
ein Bauarbeiter, oder wer auch immer da oben Ausbesserungsarbeiten
durchführt, keine Lust hat den Sack Zement über den Aufstieg hoch zu
tragen. Oben angekommen sieht man zwei Ruinen, die zwar nicht mehr aus der
Zeit der Ritter stammt, aber trotzdem zum Nachdenken anregen. Mit Kindern
ist das da oben bestimmt ein witziger Spielplatz.
Vom
Raubschloss geht es erst ein paar Meter wieder den Berg runter, um dann
weiter den Berg hoch in die Richtung von Goßdorf zu gehen. Ganz witzig
ist an diesem Weg, das man jetzt wieder über die Wegstrecke geht, die man
eben noch ca. 100 Meter tiefer im Tunnel beschritten hat. Der Weg führt
einen direkt auf Goßdorf zu. Kurz vor der Ortschaft geht auf der linken
Seite ein Weg auf den Goßdorfer Hausberg, den Hankehübel. Dadurch dass
der Berg nur einen Kirchbaum hat, kann man eine Rundumsicht in alle
Richtungen genießen. Zurück geht es wieder über die ersten 100 Meter,
die man gekommen ist. Man überquert den Weg, den man gerade noch den Berg
hochgekrochen ist bis zum nächsten Weg. Hier kam man nur links oder
rechts gehen. Da wir nicht nach Goßdorf wollen geht es rechts ins
Schwarzbachtal runter. Im Tal angekommen geht‘s nach rechts dem Bachlauf
hinterher. Man folgt der Wanderwegmarkierung gelber Strich
und kommt wieder am Goßdorfer Raubschloss vorbei. Der Weg führt unter
der Bahnlinie entlang und führt zur Buttermilchmühle. Hier war früher
ein Ausflugslokal, dass aber durch einen Blitzschlag in die Stromleitung
abgebrannt ist. Hinter der Buttermilchmühle erreicht man die
Wegmarkierung roter Strich
.
Auf diesem Weg geht es nach links den Berg hoch bis nach Altendorf. Auf
der Hauptstraße von Altendorf nach einmal nach rechts geschwenkt und man
ist wieder an der Ausgangsposition angekommen.
Anfahrtsbeschreibung:
Auch wenn ich davon ausgehe, dass die
Wegbeschreibung bis Altendorf bekannt sein sollte, hier
ist sie perfekt beschrieben. Als Parkplatz bieten sich die beiden großen
Parkplätze von Altendorf an. Beide sind kostenlos und normalerweise groß
genug um alle Urlauber aufzunehmen. Das "normalerweise"
bedeutet: Es gibt eine Ausnahme, die heißt Sonnenwendefest. Dann gibt es
keine Parkplätze in Altendorf.
GPS Daten:
geplanter Track
aufgezeichneter Track
geplante Route
MapSource
Google Earth
Dateigröße:
1,37 kByte
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