Forstweg und asphaltiert
Wanderweg und Pfad
Treppen
Beschreibung:
Tja eigentlich wollte ich nur, nachdem ich
vorher 630 Kilometer Auto gefahren bin, noch eine kleine
Nachmittagswanderung machen. Auf einmal war es die zweitlängste Wanderung
die ich bis dahin gemacht habe. Ich habe mir schon eine ganze Weile
vorgenommen einmal auf der kompletten Strecke der ehemaligen
Schmalspurbahn zu wandern. Diese Bahnlinie ging vom Bahnhof Kohlmühle bis
nach Hohnstein und wurde von 1898 bis 1951 benutzt. Genauere Informationen
kann man auf der Seite www.lokomotive.de
bekommen.
Aber jetzt geht es endlich los. Von Altendorf geht es erst mal ins
Sebnitztal runter. Dazu wählt man den Weg über die Buttermilchmühle,
das heißt am Dorfende (die Seite mit dem Blumenladen) geht es auf dem
Wanderweg mit dem roten Strich
ins Tal runter. Auf dem Weg nach unten geht es am Pinsenberg vorbei. Der
Berg ist jahrzehntelang zum Abbau von Basalt genutzt worden. Leider hat
man dann in den achzigen Jahren die Löcher mit Müll zugeschüttet. Jetzt
wird diese Müllkippe in mühseliger Kleinarbeit wieder zurückgebaut und
wieder renaturalisiert. Das hört sich schlimmer an, als das es ist. Ein
normaler Wanderer wird von dieser Arbeit nichts merken und in einem Jahr
wird man hoffentlich mit der Arbeit fertig sein. Es geht als weiter runter
in Richtung Sebnitztal.
Unten angekommen geht es nach rechts auf der
Wegmarkierung gelber Strich
weiter. Diese Wegmarkierung geht durch das Schwarzbachtal und die ganze
Zeit irgendwie auf oder neben dem ehemaligen Bahnkörper. An
einigen Stellen kann man noch die alten Brückenbauten der Bahnstrecke in
unterschiedlichen Zuständen sehen. Es geht von dem Zustand, dass nur noch
die Wiederlager vorhanden sind, über die Stahlträger bis zu dem Zustand,
dass der Wanderweg gut gesichert mit einem Geländer drüber geht. Auch
gibt es an zwei Stellen gut erhaltene Viadukte. Das eine Viadukt befindet
sich in der Nähe von der Buttermilchmühle bzw. vom Goßdorfer
Raubschloss und das zweite ist am Anfang von Hohnstein. Man folgt der
Markierung auch noch durch Lohsdorf hindurch bis 300 Meter hinter dem Dorf
der Wanderweg an dem kleinen Wasserwerk über die Landstraße geht. Vor
dieser Stelle geht der alte Bahndamm auf der linken Seite weiter. Jetzt
verläuft der Bahndamm die ganze Zeit parallel zum Ehrenberger Bach. An
den ersten Häusern in Ehrenberg geht es nach links über die kleine
Straße. Man könnte zwar auch weiter an der Hauptstraße entlanggehen,
aber eine kleiner Abkürzung ist doch ganz angenehm. Die kleine Straße
kommt nach kurzer Strecke wieder auf die Hauptstraße und jetzt muss man
auf dieser den Berg hoch gehen. Im oberen Teil des Dorfes knickt die
Hauptstraße dann nach links in die Richtung Hohnstein ab. Man geht nach
rechts weiter im Dorf hoch. Bei dem ersten Knick der Straße nach rechts
geht links die ehemalige Bahntrasse weiter den Berg hoch. Hier kann man
nur noch dadurch die Trasse erahnen in dem die Bauern bis heute dieses
Stückchen Land noch nicht bearbeiten. Die Trasse macht mitten auf dem
Feld einen Haken nach links und führt auf auf eine Straßenkreuzung.
Jetzt ist leider ein Stück von ca. 900 Metern auf einer Landstraße
notwendig. Vor Hohnstein geht eine Fahrstraße Richtung Bad Schandau.
Diese geht man nach links. Vorbei geht es an einem Stall bis auf der
rechten Seite zwei Wege abzweigen. Man geht den linken von beiden an der Schräbergartenkolonie vorbei, immer weiter geradeaus, bis man am
Sportplatz auf eine asphaltierte Straße trifft. Diese geht es den Berg
nach rechts runter. Hinter dem ersten Haus auf der linken Seite geht die
Bahntrasse jetzt wieder weiter. Jetzt hat man das letzte Stückchen der
Bahnlinie erreicht. Es geht über ein gut erhaltenes Viadukt und man
erreicht den Hohnsteiner Bahnhof. Heutzutage ist der Bahnhof in Privatbesitz
von einem Busunternehmen. Deshalb ist ein passieren vor dem
Bahnhofgebäude nicht so richtig möglich, aber man kann das Gebäude auf
der Rückseite umrunden und man kommt über die Max-Jacob-Straße auch zur
Vorderseite des Bahnhofsgebäude.
Vom ehemaligen Bahnhof geht es jetzt auf den Nachhauseweg Richtung Brand.
Es geht über einen vollkommen ebenen Wanderweg mit der Wegmarkierung
blauer Strich
2,8 Kilometer bis zum Brand. Am Brand angekommen kann man bei einer
kleinen Erfrischung eine wunderbare Aussicht genießen. Nach dieser Pause
geht es die weiter über den Wanderweg mit der blauen Markierung die
Brandstufen runter. Wenn man ganz gemein sein möchte, dann zählt man die
Stufen von oben und erzählt jedem der einem entgegen kommt, was er noch
vor sich hat. Insgesamt sind es über 850 Stufen.
Jetzt geht es weiter die Fahrstraße über den nächsten Kilometer den
Berg runter. Unten angekommen geht es nach links in Richtung Kohlmühle
der blauen Wegmarkierung hinterher. Auch dieses ist eine normale
Fahrstraße, die aber fast keinen Verkehr führt (ca. 2 Autos auf die
ganze Strecke). In der Kohlmühle angekommen, geht es weiter an der
Bahnlinie auf der Wegmarkierung roter Strich
entlang. Dieses Teilstück ist aber nur sehr kurz, da 250 Meter hinter dem
Bahnübergang ein unmarkierter Wanderweg nach rechts den Berg hoch geht.
Nach diesem letzten steilen Aufstieg hat man Altendorf wieder erreicht.
Anfahrtsbeschreibung:
Auch wenn ich davon ausgehe, dass die
Wegbeschreibung bis Altendorf bekannt sein sollte, hier
ist sie perfekt beschrieben. Als Parkplatz bieten sich die beiden großen
Parkplätze von Altendorf an. Beide sind kostenlos und normalerweise groß
genug um alle Urlauber aufzunehmen. Das "normalerweise"
bedeutet: Es gibt eine Ausnahme, die heißt Sonnenwendefest. Dann gibt es
keine Parkplätze in Altendorf.
GPS Daten:
geplanter Track
aufgezeichneter Track
geplante Route
MapSource
Google Earth
Dateigröße:
2,28 kByte
Dateigröße:
3,40 kByte
Dateigröße:
2,87 kByte
Dateigröße:
4,79 kByte
Dateigröße:
23,80 kByte
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