Auf diesem Strang einer der vielen „Eisenstraßen“ in unserer Gegend wurde
das qualitativ hochwertige Eisenerz aus dem Berggießhübler Erzrevier im 16.
U. 17. Jh. Zu den Schmelzhütten und Hammerwerken des mittleren Bielatales
(Reichstein und Neidberg) durch Lohnfuhren hießiger Bauern (Anspänner)
transportiert.
Eine weitere Eisenstraße von lokaler Bedeutung führte über Bahra, Raum und
Brausenstein zum Hohen Ofen und Hammerwerk Brausenstein, von da weiter über
Neidberg und Reichstein nach Cunnersdorf. Nach dem 30-jährigen Krieg kam der
Berggießhübler Bergbau zum Erliegen und damit auch das Ende der
„Eisenstraßen“.