Die Bärensteinwanderung ist eine kleine
Wanderung, die sehr angenehm zu gehen ist, aber
doch ein paar schöne Ausblicke bietet. Sie beginnt am kostenlosen Parkplatz
unterhalb vom kleinen Bärenstein. Man läuft ein paar Meter die Fahrstraße
runter bis die Wegmarkierung roter Punkt
die Straße überquert. Hier geht es nach rechts in den Wald, Richtung kleiner
Bärenstein. Nach sehr kurzer Strecke erreicht man die ersten Ausläufer des
kleinen Bärensteins. Genau an dieser Ecke ist dann auch gleich die
Diebshöhle bzw. heutzutage wird sie auch Götzingerhöhle genannt. Sie ist
eigentlich nichts anderes als eine Spalte zwischen zwei Sandsteinfelsen, die
sich gegeneinander gelegt haben. Dadurch ist aber trotzdem ein ziemlich
großer Raum entstanden, der anscheinend auch sehr gerne zum Boofen benutzt
wird. Auf jeden Fall riecht es in der Höhle sehr nach Lagerfeuer und es sind
schon unendlich viele Namen und Daten in die Felsen geritzt. Von
der Höhle geht es links um den Felsen, weiter dem roten Punkt hinterher.
Wiederum ein paar Meter hinter der Höhle kommt man an einem großen Kreuz
vorbei, das in den Felsen gemeißelt ist. Es soll an eine junge Frau
erinnern, die sich im Dreißigjährigen Krieg an der Stelle das Leben genommen
hat. Dann geht es weiter über ein paar Stufen, bis ein Weg nach rechts auf
den kleinen Bärenstein abzweigt. Auf diesem kommt man zur gigantischen
Aussicht des kleinen Bärensteins, von wo man einen wirklich lohnenswerten
Ausblick auf den großen Bärenstein, den Lilienstein, die Festung Königstein
und die Basteiwände hat, und wo es dazu auch noch relativ ruhig ist. Zurück
geht es wieder auf dem roten Punkt in die Richtung Naundorf. Der Weg kommt
aus dem Wald und man wandert auf Naundorf zu. Genau an dem ersten Haus geht
es, jetzt auf dem Wanderweg mit der Markierung roter Strich
,
rechts bergab weiter, bis kurz hinter dem Waldbeginn ein unscheinbarer Weg
nach links wieder den Berg hoch führt. Irgendwie kann man hier nicht so
richtig einen Weg erkennen, aber das Ziel ist es auf die höchste Stelle an
der vorderen Spitze des Berges zu kommen, weshalb der Wegverlauf nicht
unbedingt festgelegt sein muss. Hier oben gibt es mehrere Stellen, an denen
man sich perfekt zu einer kleinen Rast niederlassen kann, ohne dass einem
Horden von Touristen über den Weg laufen. Leider
ist auch der Weg auf den großen Bärenstein ein Hin- und Rückweg, so dass man
wieder zurück auf die Markierung roter Strich muss. Weiter geht es das
Trockental runter. Wenn der markierte Weg wieder aus dem Wald herauskommt,
verlässt man diesen und geht nach rechts auf dem unmarkierten weiter. Nach
ungefähr 450 Meter, kurz vor dem Parkplatz, erreicht man eine Weggabelung.
An dieser geht es nach links die letzten paar Meter und man hat eine
angenehme Wanderung über zwei aussichtsreiche Steine unternommen.
Anfahrtsbeschreibung:
Öffentlicher Nahverkehr:
Linie R-243 von
Königstein nach Pirna
Auto:
Über die B172 bis hinter Pirna nach links die Straße nach Struppen abbiegt. Auf der Struppener Straße (S168) bis hinter Struppen fahren. Hier zweigt die Straße nach Rathen ab. Auf der Bärensteinstraße 2,4 Kilometer bis der Parkplatz unterhalb des Bärensteins im Wald auf der linken Seite auftaucht.
Empfohlener Parkplatz:
Bärensteine
GPS Daten:
geplanter Track
aufgezeichneter Track
geplante Route
MapSource
Google Earth
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