Barbarine

 
 

 


1755

In der Königsteiner Chronik wird der Felsen  unter dem Namen Jungfernstein im Zusammenhang mit folgender Sage genannt:
“Der Tradition nach aber ist die steinerne Jungfer das immerwährende Merkmal eines Strafgerichts, nach welchem es geschehen seyn soll, dass eine Mutter ihre Tochter Sonntags habe heißen in die Kirche gehen, die Tochter aber sey währender Kirche auf den Pfaffenstein in die Heydelbeere gegangen, und als die Mutter daselber angetroffen, habe sie die Tochter im Zorn verwünscht, dass sie müsse auf der Stelle zum Stein werden; worauf solches augenblicklich also geschehen, und daher diese zum Stein gewordene Jungfer auf immer allhier stehe, und mit ihrem Steinbilde alle ungehorsame Kinder warne.“

1826

Bezeichnung als „die hohe Berberine“

1905

Erste klettersportliche Besteigung der Felsnadel durch Rudolf Fehrmann und Oliver Perry-Smith.

1924

Erste Begehung der besonders schweren Talseite durch den Schandauer Alfred Herrmann und Gefährten.

1944

Blitzeinschlag in den oberen Gipfelkopf

1946

Der drohende Absturz von Teilen des Gipfelkopfes hat erste Sicherungsarbeiten zur Folge.

1964

Erneute Verwitterungsschäden bedingen wiederum Ausbesserungsarbeiten in den oberen Felsbereichen.

1975

Für die Barbarine wird ein Kletterverbot ausgesprochen.

Ab 1979

Umfassende Sanierung