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Friedrich malt 1819 das bekannte Ölbild „Zwei Männer in
Betrachtung des Mondes“
Möglicherweise sind hier Eindrücke aus seinem Krippener
Aufenthalt von 1813 verarbeitet. Diese felsige Wegbiegung drängt sich als
gewählte Bildvorlage auf.
Was spricht dafür?
Der romantische Gesamteindruck dieses Wegstückes auf
Friedrichs Bild
Die sicherlich wiederholte Benutzung dieses uralten
Verbindungsweges zwischen Krippen und Reinhardtsdorf auch in den Abendstunden
Der Stand des Mondes und des Abendsternes in
der Monatsmitte (Übereinstimmung mit Friedrichs Aufenthaltszeiten im Juli)
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Willi Geismeier interpretiert das Bild:
Für Friedrich ist die Natur Inbegriff des unverfälscht
Reinen und Ursprünglichen. Über die andächtig verharrenden, bildeinwärts
blickenden Figuren soll sich der Betrachter der Natur nähern und mit ihr
identifizieren. In einem der beiden Männer stellt sich Friedrich selber dar.
Er drückt in der Einbeziehung eines gleich gesinnten
Freundes und Gefährten eine beginnende Vereinsamung aus.“
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