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| Caspar David Friedrich zeichnet an dieser Stelle am 27.
September 1802 den naturgetreuen Blick zum Lilienstein. Durch Antuschen mit brauner Aquarellfarbe (Lavieren) erzielt Friedrich zusätzliche Schattenwirkungen und damit eine verblüffende Tiefenwirkung in der Landschaft. Erkennbar sind der Treidelweg für die Schiffszieher, dahinter die Ziegelscheine, am Horizont der Lilienstein und rechtselbisch der Schandauer Kirchturm. Der markante aufsitzende Felskopf rechts im Bild heißt "Königsnase". Er erinnert mit seinem Profil an August den Starken (1670 - 1733), Kurfürst von Sachsen und König von Polen. Dem späteren Steinbruchbetrieb fällt diese Felspartie zum Opfer. |
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| Was ist noch wissenswert? In den 1907 endgültig stillgelegten 2,5 km langen Postelwitzer Steinbrüchen würde über 500 Jahre lang mühevoll Sandstein gewonnen. Dieses feste und witterungsbeständige Material ist Baustoff für berühmte Bauwerke, wie zum Beispiel:
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Beide Blätter (1802, großes Bild) und 1806, wo die "Ortschaft im Tal" entsteht (es ist Schandau von der Prossener Elbinsel her), sind Belege für Friedrichs Anwesenheit in der Sächsischen Schweiz. Wenn auch die Zahl der Elbsandsteingemälde im Werk Caspar David Friedrichs nur klein ist, so bezeugen die vielen Zeichnungen die enge Beziehung des Malers zu unserer Landschaft. |
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