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Der Wanderung auf dem Caspar-David-Friedrich-Weg wird mit
einem einzigartigen Blick auf die malerische Felsen- und Bergwelt, bis weithin
ins Böhmische, gekrönt.
Die Vielfalt und das Ensemble der Landschaftselemente
müssen bereits Friedrich nachhaltig beeindruckt haben. Im Ölgemälde „Der
Wanderer über dem Nebelmeer“ ist dieser Fernblick in seiner Gesamtwirkung
nachvollziehbar.
Dieses Bild ist ein klassisches Beispiel der Arbeitsweise
und Kunstauffassung Friedrichs. Es ist eine Komposition auf der Grundlage
früherer Skizzen und Zeichnungen. |
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Mehrfach zeichnete Friedrich den böhmischen Rosenberg und den kleinen
Zirkelstein. Das seitenverkehrt dargestellte Foto belegt die Verwendung des
Motivs im "Wanderer". |

Diesen Felsblock am Aufstieg zur Kaiserkrone zeichnet Friedrich am
03.06.1813. Auf ihm steht der "Wanderer". |
Carl Gustav Carus:
„Tritt denn hin auf den Gipfel des Gebirges,
schau hin über die langen Hügelreihen,
betrachte das Fortziehen der Ströme und alle Herrlichkeit,
welche deinem Blick sich auftut,
und welches Gefühl ergreift dich?
Es ist eine stille Andacht in Dir,
dein ganzes Wesen erfährt eine stille Läuterung und Reinigung.
Dein Ich verschwindet, Du bist nichts, Gott ist alles.“
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Was ist noch wissenswert?
Auf dem Gipfel des Wolfsberges entsteht 1865 als Vorgänger
des heutigen Hotels ein Berggasthaus, das in der Mitte des 20.Jahrhunderts vor
allem Dresdner Kunstmalern als Sommersitz dient. Bekannte Namen aus dieser Zeit
sind:
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Otto Dix, Maller (1891 – 1969)
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Erich Hering, Maler (1923 – 1978)
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Walter Hahn, Fotograf (1889 – 1969)
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Irmgard Uhlig, Malerin (geb. 1910)
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