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Die Wanderung beginnt in Krippen am kleinen Parkplatz neben
den Bahngleisen. Von dem Parkplatz geht es unter der Bahntrasse entlang in
die Richtung der kleinen Krippener Fähre. An dem wieder neu eingerichteten
Kinderspielplatz steht, nach dem Hochwasser seit Frühjahr 2004, auch wieder
die erste
Informationstafel zum Caspar David Friedrich Wanderweg. Auf ihr sind die
ersten allgemeinen Daten zum Maler und dem Wanderweg erklärt.

Der Wanderweg geht am Elbeufer entlang und führt zu den ersten beiden Tafeln
Tafel 2 und
Tafel 3. Leider
war ich zu dämlich die Wanderkarte richtig zu lesen und deshalb bin ich viel
zu früh abgebogen. Ich habe mich zwar gewundert, dass es keine passenden
Hinweisschilder gibt, aber ich hatte beschlossen, dass sie dem Hochwasser zum
Opfer gefallen sind.
So
habe ich die kleine Bastei entdeckt und die alten Überreste der Steinbrüche.
Es ist schon wirklich verwunderlich, wie früher gearbeitet wurde.
Hier
meine ich einerseits, wie man ohne die gewaltigen heutigen technischen
Hilfsmittel diese Klötze bewegte und überhaupt in den Griff bekommen konnte. Was
mich aber noch mehr verwundert ist, warum denn heute noch, mehr als 50 Jahren,
es an manchen Steinbrüchen so aussieht, als wenn man fluchtartig die
Arbeitsstätte verlassen hat. Es liegen noch an einigen Stellen vollständig
behauene Säulen am Hang herum. Es sieht so aus, als wenn irgendjemand gesagt
hat, morgen braucht ihr nicht mehr zu kommen und jetzt alles stehen und
liegen geblieben ist.
So bin ich auf dem Mittelhangweg entlang gegangen, bis
es mir dann irgendwann seltsam vorkam, da hier oben wirklich kein Hochwasser
gewesen sein konnte.
Also habe ich mich den Hang runter gemacht und bin
genau bei Schild Nr. 4
auf den richtigen Weg gestoßen. Weiter geht es also auf dem Hangweg. Vorbei
geht es an der kleinen C.D. Friedrich Quelle zum nächsten
Schild Nr. 5. Hinter
diesem Schild geht es ein paar Meter den Hang hoch. Auf dem Mittelhangweg
angekommen, gibt es etwas Interessantes zu sehen, einen gut erhaltenen
Steinbruch, den heutzutage anscheinend einige Leute als Rast- oder
Lagerplatz benutzen. Er bittet eine große Höhle und kann ohne Probleme auch
als Boofe benutzt werden.
Der C. D. Friedrich- Weg schwenkt in den Hirschgrund ein und wie auf
Bestellung standen dort, bei meiner Wanderung, tatsächlich zwei Rehe am
Hang.
Wenn das nicht eine wenig schwierig wäre diese Viecher abzurichten, so
hätte ich gesagt, irgendjemand hat sie netterweise dort abgestellt. Vorbei
geht es an der Tafel 6
und weiter auf dem asphaltieren Weg mit der Wanderwegmarkierung gelber
Strich
den Berg hoch nach Schöna. Oben in Schöna ist der C. D. Friedrich- Wanderweg
ein wenig irritierend ausgeschildert, aber eigentlich ist es ganz einfach.
Es geht auf dem gelben Strich weiter, bis der rote Punkt
den Weg quert. Auf diesem Wanderweg geht es jetzt nach links weiter zur
Kaiserkrone. Am Fuße der Kaiserkrone findet man die
Tafel 7 mit den,
meiner Ansicht nach, anschaulichsten Beispielen dafür das Herr Friedrich von
der Sächsischen Schweiz inspiriert worden ist. Die Kaiserkrone, bzw.
eigentlich sind es ja drei Spitzen, sollte man sich nicht entgehen lassen.
Alle drei Spitzen lassen sich ohne großen Aufwand erklimmen.
Von der Kaiserkrone geht es jetzt wieder herunter und auf dem schon
bekannten roten Punkt, quer durch das ganze Dorf Schöna. Der C. D. Friedrich-
Wanderweg ist die ganze Zeit wirklich perfekt ausgeschildert und so wird man
kurz auf den Wanderweg grüner Punkt
geleitet, um dann nach diesem kurzen Stück, auf einen riesigem Bogen zum
Wolfsberg geführt zu werden. Dieser Bogen geht fast die ganze Zeit am
Waldrand auf der Zufahrtsstraße zum Wolfsberghotel entlang. Vom Hotel bzw.
vom Wolfsberg hat man einen wirklich sehr schönen Panoramablick. Dieser ist
auch auf der Internetseite des
www.wolfsberghotel.de
zu sehen. Der Wanderweg ist anders ausgeschildert als auf den ganzen
Schildern zu sehen. Auf den Tafel ist der Weg durch Reinhardtsdorf/Schöna
dargestellt, aber ausgeschildert ist er auf dem großen Bogen über die
Zufahrt des Hotels. Ich empfinde diese Strecke viel schöner als der Weg an
Reinhardtsdorf und Schöna entlang. Gut gemachte Wegänderung. Am Wolfsberg
steht noch einmal die
Übersichtstafel Nr.1 und
Tafel 8.
Vom Wolfsberg geht es wieder runter nach Reinhardtsdorf. Der Weg ist sehr
breit und wenn ich mich richtig erinnere, ist dieser Weg die alte Zufahrt
zum Wolfshotel. In Reinhardtsdorf angekommen, geht es über die Hauptstraße
und gleich auf der gegenüberliegenden Seite dem grünen Punkt
wieder hinterher. Bis vor ein paar Monaten gab es noch eine wirklich tolle
Alternative zu dieser Strecke. Man konnte am Ortsrand von Reinhardtsdorf
entlang wandern. Auf diesem Weg hatte man einen tollen Blick auf die
Schrammsteine und musste nicht durch Dorf. Leider ist anscheinend ganz am
Ende des Weges ein privater Weg und dieser Besitzer verhindert den Durchgang
mit einem Tor.
Es
ist
kein wirklich ernsthaftes Tor, auch nicht abgeschlossen, aber es ist ein
Tor, mit dem der Besitzer irgendetwas bewirken möchte. Ich vermute, dass dort
nur verhindert werden soll, dass irgendwelche Autofahren den Weg benutzen
oder die motorisierten Mofafahrer behindert werden sollen. Leider kann ich
aber durch das Tor den Weg nicht mehr empfehlen. Es geht also auf dem grünen
Punkt durchs Dorf. Der Weg geht bald darauf aus dem Dorf heraus und an einem
Steinbruch vorbei, der auch heute noch in Betrieb ist. Der Wanderweg führt
schnell den Hang runter und führt noch an den beiden
Tafel 9 und
Tafel 10 vorbei. Kurz bevor man Krippen wieder erreicht kommt man noch
durch einen Bereich, an dem noch die alten Spuren von einigen Berghang-
Gärten zu sehen sind.
Die
ökonomische Lage zwang die Einwohner mit beträchtlichem Aufwand die
Berghänge vom Wald zu roden und gartenbaulich zu nutzen. Die
Jahrhunderte alten, überwachsenen und einfallenden Mauern, sowie die
verwilderten Terrassen bezeugen das noch heute. Vor allem wurden Obst und
Gemüse angebaut und Ziegen gehalten. Ich schätze mal, dass es früher 15 bis
20 Gärten gewesen sind. Eine erhaltene Felsinschrift verdeutlicht nachhaltig
den enormen Aufwand bei der Bearbeitung der Berghänge: "Das Urbarmachen der
Parzelle von meiner alleinigen Hände ist begonnen im Jahr 1860. Vollendet
1876. Karl Eduard Salomon." Der grüne Punkt führt noch die letzten paar
Meter durchs Dorf Krippen bis zurück zum Ausgangspunkt am Krippener
Parkplatz. |