Caspar-David-Friedrich-Weg

 

 

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Dauer: Entfernung: Höhenunterschied: beste Reisezeit:
ca. 3,75 Stunden ca. 14 Kilometer ca. 520 Meter eigentlich immer
       
Schwierigkeitsgrad: empfohlene Karte: Region: Untergrund:
leicht
Große Karte der Sächsischen Schweiz; Rolf Böhm Kartographischer Verlag Steine Forstweg und aspaltiert Wanderweg und Pfad Treppen

Beschreibung:

Die Wanderung beginnt in Krippen am kleinen Parkplatz neben den Bahngleisen. Von dem Parkplatz geht es unter der Bahntrasse entlang in die Richtung der kleinen Krippener Fähre. An dem wieder neu eingerichteten Kinderspielplatz steht, nach dem Hochwasser seit Frühjahr 2004, auch wieder die erste Informationstafel zum Caspar David Friedrich Wanderweg. Auf ihr sind die ersten allgemeinen Daten zum Maler und dem Wanderweg erklärt.

Der Wanderweg geht am Elbeufer entlang und führt zu den ersten beiden Tafeln  Tafel 2 und Tafel 3. Leider war ich zu dämlich die Wanderkarte richtig zu lesen und deshalb bin ich viel zu früh abgebogen. Ich habe mich zwar gewundert, dass es keine passenden Hinweisschilder gibt, aber ich hatte beschlossen, dass sie dem Hochwasser zum Opfer gefallen sind. So habe ich die kleine Bastei entdeckt und die alten Überreste der Steinbrüche. Es ist schon wirklich verwunderlich, wie früher gearbeitet wurde. Hier meine ich einerseits, wie man ohne die gewaltigen heutigen technischen Hilfsmittel diese Klötze bewegte und überhaupt in den Griff bekommen konnte. Was mich aber noch mehr verwundert ist, warum denn heute noch, mehr als 50 Jahren, es an manchen Steinbrüchen so aussieht, als wenn man fluchtartig die Arbeitsstätte verlassen hat. Es liegen noch an einigen Stellen vollständig behauene Säulen am Hang herum. Es sieht so aus, als wenn irgendjemand gesagt hat, morgen braucht ihr nicht mehr zu kommen und jetzt alles stehen und liegen geblieben ist.
So bin ich auf dem Mittelhangweg entlang gegangen, bis es mir dann irgendwann seltsam vorkam, da hier oben wirklich kein Hochwasser gewesen sein konnte. Also habe ich mich den Hang runter gemacht und bin genau bei Schild Nr. 4 auf den richtigen Weg gestoßen. Weiter geht es also auf dem Hangweg. Vorbei geht es an der kleinen C.D. Friedrich Quelle zum nächsten Schild Nr. 5. Hinter diesem Schild geht es ein paar Meter den Hang hoch. Auf dem Mittelhangweg angekommen, gibt es etwas Interessantes zu sehen, einen gut erhaltenen Steinbruch, den heutzutage anscheinend einige Leute als Rast- oder Lagerplatz benutzen. Er bittet eine große Höhle und kann ohne Probleme auch als Boofe benutzt werden.
Der C. D. Friedrich- Weg schwenkt in den Hirschgrund ein und wie auf Bestellung standen dort, bei meiner Wanderung, tatsächlich zwei Rehe am Hang. Wenn das nicht eine wenig schwierig wäre diese Viecher abzurichten, so hätte ich gesagt, irgendjemand hat sie netterweise dort abgestellt. Vorbei geht es an der Tafel 6 und weiter auf dem asphaltieren Weg mit der Wanderwegmarkierung gelber Strich den Berg hoch nach Schöna. Oben in Schöna ist der C. D. Friedrich- Wanderweg ein wenig irritierend ausgeschildert, aber eigentlich ist es ganz einfach. Es geht auf dem gelben Strich weiter, bis der rote Punkt  den Weg quert. Auf diesem Wanderweg geht es jetzt nach links weiter zur Kaiserkrone. Am Fuße der Kaiserkrone findet man die Tafel 7 mit den, meiner Ansicht nach, anschaulichsten Beispielen dafür das Herr Friedrich von der Sächsischen Schweiz inspiriert worden ist. Die Kaiserkrone, bzw. eigentlich sind es ja drei Spitzen, sollte man sich nicht entgehen lassen. Alle drei Spitzen lassen sich ohne großen Aufwand erklimmen.
Von der Kaiserkrone geht es jetzt wieder herunter und auf dem schon bekannten roten Punkt, quer durch das ganze Dorf Schöna. Der C. D. Friedrich- Wanderweg ist die ganze Zeit wirklich perfekt ausgeschildert und so wird man kurz auf den Wanderweg grüner Punkt geleitet, um dann nach diesem kurzen Stück, auf einen riesigem Bogen zum Wolfsberg geführt zu werden. Dieser Bogen geht fast die ganze Zeit am Waldrand auf der Zufahrtsstraße zum Wolfsberghotel entlang. Vom Hotel bzw. vom Wolfsberg hat man einen wirklich sehr schönen Panoramablick. Dieser ist auch auf der Internetseite des www.wolfsberghotel.de zu sehen. Der Wanderweg ist anders ausgeschildert als auf den ganzen Schildern zu sehen. Auf den Tafel ist der Weg durch Reinhardtsdorf/Schöna dargestellt, aber ausgeschildert ist er auf dem großen Bogen über die Zufahrt des Hotels. Ich empfinde diese Strecke viel schöner als der Weg an Reinhardtsdorf und Schöna entlang. Gut gemachte Wegänderung. Am Wolfsberg steht noch einmal die Übersichtstafel Nr.1 und Tafel 8.
Vom Wolfsberg geht es wieder runter nach Reinhardtsdorf. Der Weg ist sehr breit und wenn ich mich richtig erinnere, ist dieser Weg die alte Zufahrt zum Wolfshotel. In Reinhardtsdorf angekommen, geht es über die Hauptstraße und gleich auf der gegenüberliegenden Seite dem grünen Punkt wieder hinterher. Bis vor ein paar Monaten gab es noch eine wirklich tolle Alternative zu dieser Strecke. Man konnte am Ortsrand von Reinhardtsdorf entlang wandern. Auf diesem Weg hatte man einen tollen Blick auf die Schrammsteine und musste nicht durch Dorf. Leider ist anscheinend ganz am Ende des Weges ein privater Weg und dieser Besitzer verhindert den Durchgang mit einem Tor. Es ist kein wirklich ernsthaftes Tor, auch nicht abgeschlossen, aber es ist ein Tor, mit dem der Besitzer irgendetwas bewirken möchte. Ich vermute, dass dort nur verhindert werden soll, dass irgendwelche Autofahren den Weg benutzen oder die motorisierten Mofafahrer behindert werden sollen. Leider kann ich aber durch das Tor den Weg nicht mehr empfehlen. Es geht also auf dem grünen Punkt durchs Dorf. Der Weg geht bald darauf aus dem Dorf heraus und an einem Steinbruch vorbei, der auch heute noch in Betrieb ist. Der Wanderweg führt schnell den Hang runter und führt noch an den beiden Tafel 9 und Tafel 10 vorbei. Kurz bevor man Krippen wieder erreicht kommt man noch durch einen Bereich, an dem noch die alten Spuren von einigen Berghang- Gärten zu sehen sind. Die ökonomische Lage zwang die Einwohner mit beträchtlichem Aufwand die Berghänge vom Wald zu roden und gartenbaulich zu nutzen. Die Jahrhunderte alten, überwachsenen und einfallenden Mauern, sowie die verwilderten Terrassen bezeugen das noch heute. Vor allem wurden Obst und Gemüse angebaut und Ziegen gehalten. Ich schätze mal, dass es früher 15 bis 20 Gärten gewesen sind. Eine erhaltene Felsinschrift verdeutlicht nachhaltig den enormen Aufwand bei der Bearbeitung der Berghänge: "Das Urbarmachen der Parzelle von meiner alleinigen Hände ist begonnen im Jahr 1860. Vollendet 1876. Karl Eduard Salomon." Der grüne Punkt führt noch die letzten paar Meter durchs Dorf Krippen bis zurück zum Ausgangspunkt am Krippener Parkplatz.

Anfahrtsbeschreibung:

Öffentlicher Nahverkehr:
Buslinie  250 (Bad Schandau - Krippen) oder natürlich die S-Bahn Dresden - Schöna
Auto:
B172 - Königstein - vor Bad Schandau in Richtung Krippen. In Krippen an der ersten abknickenden Vorfahrstraße gerade aus fahren. Der Parkplatz befindet sich gleich rechts. Empfohlener Parkplatz: Krippen

GPS Daten:

geplanter Track aufgezeichneter Track geplante Route MapSource Google Earth

Dateigröße:
1,84 kByte

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