Das
Feuchtbiotop "Krähenpfütze" wurde im Jahre 1993 renaturiert.
Feuchtbiotope sind in unserer auf- und ausgeräumten Natur äußerst
wichtige "Trittsteine", um Pflanzen und Tieren, deren Lebensabläufe ganz
speziell auf Wasserflächen angewiesen sind, das Überleben zu
ermöglichen. In der Pflanzenwelt stellen sich in Uferbereichen
charakteristische Pflanzen der Feuchtgebiete ein, u.a. Binsengräser und
Rohrkolben (s.r.). Wichtig zum Überleben in der Tierwelt sind
entsprechende Wasserstellen für die gefährdeten und unter Schutz
stehenden Lurche, bei denen Paarung, Laichablage und das Larvenstadium
("Kaulquappen") im Wasser ablaufen. Beispiel:Grasfrosch

Erdkröte
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Zur Tierwelt von Feuchtgebieten gehört auch die große Gruppe der
Insekten. Viele Arten davon halten sich fast das gesamte Leben im Wasser
auf, z.B. der stattliche und große Gelbrandkäfer.

Andere Arten durchlaufen nur ihre Entwicklungsstadien im Wasser, die
allerdings Jahre dauern können, während das fertige Insekt ("Imago") nur
wenige Wochen oder Monate außerhalb des Wassers lebt, z.B. die Libellen.

Larve, im Wasser lebend, beim Beutefang. |