Der
"Fuchs- oder Schleusenteich" wurde im 16 Jahrhundert zum Zwecke der
Holzflößerei angelegt, ebenso der weiter östlich gelegene "Taubenteich".
Zum
Flößen wurde das Wehr gezogen - die bachabwärts brausende Flutwelle
schwemmte die Hölzer über Fuchsbach, Cunnersdorfer Bach und Biela zur
sogenannten "Bindung" in die Elbe bei Königstein.
Nach Einstellung der Flößerei Mitte des 19. Jahrhunderts dienten die Teiche
vorwiegend dem Hochwasserschutz und wurden beliebte Wanderziele.
Nach einer umfassenden Sanierung des "Fuchsteiches" 1992 in der Regie des
"Vereines oberes Bielatal" entstand ein Feuchtbiotoph von ökologischem und
ästhetischem Wert, welches unser aller besonderen Schutz bedarf.