Der Gohrisch (448 m) wurde erst 1886 als einer der letzten
Tafelberge des Elbsandsteingebirges touristisch erschlossen.
Oberförster E. Grünewald (1842 – 1892) ließ die drei noch heute genutzten
Aufstiege und eine (nach 1950 verfallene) Schutzhütte errichten.
Noch um 1940 war der Tafelberg mit dichtem Kieferwald, Preisel- und
Heidelbeersträuchern bewachsen. Infolge Erosion, durch Trittschäden, verstärkten
Luftschadstoffeintrag und darauf folgendem Absterben der Kieferbestockung an
humusarmen Standorten kam es seither an vielen Stellen zu einem enormen
Bodenabtrag, teils bis auf den nackten Felsen. Dies ist besonders deutlich in
Richtung Nord (Wetterfahnenaussicht) erkennbar. Um die Erosion zu vermindern und
um die Vielfalt der naturräumlichen Ausstattung auch für die Zukunft zu
bewahren, bitten wir die Besucher des Gohrisch um Beachtung:
• Nur die Hauptwege zu benutzen
• Vegetation schonen (Heidekraut nicht betreten)
• Totholz und Steine am Ort liegen lassen
• Auchen und Entzünden von Feuer ist gemäß § 15 Sächs. Waldgesetz untersagt
Gebirgsverein Heimatfreunde K. Gohrisch e.V.
Sächsisches Forstamt Cunnersdorf