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Beschreibung:
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Die Wanderung zum Katzstein/Katzfelsen startet
am Cunnersdorfer Freibad. Alleine um den ganzen Parkplatz herum befinden
sich gleich eine ganze Ansammlung interessante Orte. Zu aller erst befindet
sich ein Anschauungsbeispiel eines
Kohlenmeilers. Gleich daneben steht eine kleinere Schutzhütte, die als
Informationsstelle der Waldwacht ausgebaut ist. In dieser kleinen Hütte befinden
sich Informationstafeln zum Thema: Äpfel (Vergessene Vielfalt - auf den
Spuren der Äpfel), Heimische Eulen, eine Landkarte mit dem eingezeichnetem
Forstrevier Cunnersdorf, Speisepilze, Heimische Schmetterlinge und ein Blatt
zum Thema Giftpilze. An der linken Seite des Parkplatzes liegt der Cunnersdorfer Bach mit einer Hinweistafel des Cunnersdorfer Lehrpfades auf
einen alten
Mühlgrabeneinlauf. An der Stelle bietet der Cunnersdorfer Bach eine
erstklassige Möglichkeit für kleiner Kinder im Bachlauf zu spielen. An
der Stirnseite des Parkplatzes befindet sich nochmal eine große Anzahl
Hinweistafel über die Themen: Bäume unserer Wälder (zwei Tafel), heimisches
Wild, Reptilien und Lurche und zwei Tafel über Vögel unserer Fluren.
Außerdem ist an der Stirnseite des Parkplatzes noch ein Steingarten, der einerseits über die Cunnersdorfer Heimatgeschichte
informiert und außerdem eine der vielen
Wettinplatten der
Sächsischen Schweiz beherbergt. Die letzte Attraktion an diesem Parkplatz
ist das Freibad von Cunnersdorf. Es sieht sehr gut gepflegt aus und ist bei
schönem Wetter mit humanen Preisen geöffnet.
Die Wanderung startet in die Richtung des Cunnersdorfers Bachs. Obwohl diese
Strecke ziemlich beliebt für die Region der Steine ist, hat dieser Forstweg
keine Wanderwegmarkierung. Trotzdem ist es sehr einfach den Weg zu finden,
da man sich einfach nur am Cunnersdorfer Bach orientieren muss. Den Bach
geht es die nächsten 3 Kilometer bergaufwärts. Zwischendurch passiert man
ein paar unauffällige Stellen, die aber trotzdem erwähnenswert sind. Zu
aller erst kommt man an zwei Informationstafeln der Cunnersdorfer
Forstverwaltung vorbei. Leider habe ich nur den Inhalt der zweiten Tafel
behalten. Auf ihr geht es um die
naturgemäße Waldwirtschaft. Das
nächste Ziel ist der ehemalige Standort der Ortschaft Steinhütte. Eine
kleinere Tafel erinnert mit folgendem Text an die ehemalige Ortschaft:
Hier stand vor 1618 das Dorf Steinhütten. Waldarbeiter, Flößer und
Brettschneider. Durch die industrielle Entwicklung verlor der Ort an
Bedeutung und ging vermutlich durch Abwanderung ein.
Das Einzige, was ich heutzutage noch von dieser Ortschaft gesehen habe, war
ein kleiner unscheinbarer Gedenkstein, dessen Inschrift ich aber nicht mehr
entziffert bekam. Nach ein paar Metern kommt noch eine Quelle mit der alten
Bezeichnung
Steinhüttenborn. Warum auch immer diese eine Quelle ausgerechnet
den Namen Steinhüttenborn erhalten hat, rund um den ganzen Bereich ist eine
riesige Menge an einzelner Quellen. Man sieht auf beiden Bachseiten eine
ganze Anzahl kleiner Rinnsale die Hänge herunterfliesen. Irgendetwas muss in
diesem Bereich besonders sein, da solch eine Häufung doch schon ziemlich
auffällig ist.
Nach den schon besagten 3 Kilometern teilt sich der Cunnersdorfer Bach in
die beiden Bäche Fuchsbach und Taubenbach. Den Fuchsbach verfolgt man jetzt
weiter nach rechts. Der Weg steigt die nächsten 900 Meter, bis zur nächsten
Kreuzung, leicht an. Auch an dieser Kreuzung geht es auf dem asphaltierten
Weg nach rechts weiter. Ausgeschildert ist der Weg mit dem Namen Mathens
Hohlweg, in den meisten Wanderkarten wird der Weg Matheusweg genannt. Da
dieser Weg aus dem Tal herausführt, müssen ein paar Höhenmeter überwunden
werden. Dieses geschieht aber trotzdem mit einer angenehmen Steigung, da der
Aufstieg über ein Zickzack verläuft. Nachdem man aus dem Tal heraus gestiegen ist,
erreicht man die Wanderwegmarkierung grüner Punkt
.
Der Markierung folgt man jetzt nach rechts in die Richtung
Rotstein/Katzstein. Zum Anfang des Weges ist es noch ein breiter Forstweg,
der aber mit der Zeit zu einem Wanderweg schrumpft.
Noch auf dem breiten
Forstweg steht auf der linken Wegseite eine alte Wegsäule aus dem Jahre
1835, die einmal die Straße nach Rosenthal und andererseits den Fußweg nach
Rosenthal ausweißt. Der Weg steigt mit ein paar Stufen (ca. 15 - 20 Stück,
mehr dürften es nicht sein) bis zum Rotstein auf. Der Rotstein selber ist
nichts besonders aufregendes, da er nichts anderes ist, als zwei größere
Felsbrocken, die mitten im Wald liegen und man als Wanderer keine Chance hat
auf sie hochzukommen. Deshalb geht die Wanderung zwischen den beiden Felsen
durch und dann auf der gegenüberliegenden Seite wieder dem grünen Strich
nach.
Der sehr angenehmen Weg geht in ziemlich gleich bleibender Höhe entlang. Ungefähr 300 Meter nachdem man eine breitere Forststraße nur
überquert hat, zweigt nach rechts ein kleinere Pfad ab zur Aussicht
Schneebergblick. Überraschenderweise hat diese Aussicht einen richtig
netten Rastplatz, an dem man mit einem erstklassigen Ausblick eine kleine
Pause einlegen kann. Die Aussicht hat den Namen Schneebergblick, da man den
Schneeberg von der Aussicht ganz gut sehen kann und deshalb gibt es auch
noch eine kleine Erklärungstafel zum
Hoher Schneeberg auf der Aussicht. Der
weitere Streckenverlauf ist, dass man wieder auf den markierten Weg zurück
kehrt und dann ein paar Meter auf dem grünen Punkt entlang wandert, bis ein
Schild auf den Katzstein/Katzfelsen hinweist.
Der Zugang zum
Katzfelsen erfolgt über einen Pfad und ist wirklich lohnenswert.
Der Katzfelsen ist für die Sächsische Schweiz eigentlich ein unauffälliger
Felsen, der aber einen sehr netten Ausblick bietet. Der Felsen ist über eine
lange eiserne Leiter zu erreichen. Da das Felsplateau zu klein und dazu auch
noch ziemlich bucklig ist, hat man über den ganzen Felsen (ca. 2 qm²) eine
eiserne Plattform gebaut. Von der Aussicht hat man ein sehr schönes Panorama
von den Schrammsteinen, über den Großen Winterberg und die beiden Zschirnsteine.
Nach dem Abstieg vom Katzfelsen gibt es zwei Möglichkeiten weiter zu
wandern. Der schnellere Weg ist wieder auf den markieren Weg zurück zu gehen
und dann dem grünen Punkt nach rechts zu folgen.
Der aussichtsreichere und
informativere Weg ist dem Lehrpfad hinter dem Katzfelsen zu folgen. Gleich
ein paar Meter hinter dem Katzfelsen stehen zwei weitere Informationstafel
des Cunnersdorfer Lehrpfades zum Thema:
Europäische Lärche und
Rote Waldameise.
Nach einer kurzen Strecke erreicht man die Aussicht des Katzsteins.
Obwohl
ich im Bereich des Katzfelsens schon mehrmals herumgewandert bin, hatte ich
bis dahin diese schöne Aussicht noch nie gesehen. Von dem der sehr einfach
zu erreichenden Aussicht hat man einen sehr schönen Ausblick auf die Steine
im Bereich Königstein, Pfaffenstein, Lilienstein, Papststein und Gohrisch.
Dadurch dass die Aussicht auch nicht an einem der bekannten Wanderwege liegt,
scheint sie auch nur sehr selten besucht zu werden und damit bietet sich
auch diese Aussicht für ein geruhsames Picknick an.
Von der Aussicht geht es dann über eine Treppe vom Felsen herunter.
Unterhalb des Felsens befindet sich eine der Boofen der Sächsischen Schweiz.
Zumindest sieht der Platz danach aus. Das Einzige was dieser Boofe fehlt ist
ein von diesen grün-roten Hinweisschildern, dass offenes Feuer verboten ist.
Dafür lag ein kleiner Zettel (DIN A5) auf einem Balken. Auf ihm war das
Thema
Freiübernachtungen und Feuer im Wald erklärt. Von dieser Stelle verläuft
der Weg am Felsfuß weiter. Der Felsen zeigt an dieser Stelle sehr deutliche
Verwitterungsspuren und deshalb werden die Felsen hier
Wabenwände genannt. An dem Felsfuß
steht auch noch eine Tafel zum letzten
Wilderer Karl Josef Focke
der Sächsischen Schweiz. Leider lässt sich die Tafel nicht darüber aus, ob
er tatsächlich an der Stelle gestorben ist, da er aber aus Schneeberg
stammen soll, ist es gut möglich, dass aus diesem Grunde die Tafel dort
steht. Der Weg steigt von den Hang ab, bis zum schon bekannten grünen Punkt
Weg. Dieser Wegmarkierung (und dem Lehrpfad Zeichen) geht es nach rechts
hinterher. Der Waldweg verläuft durch einen Kiefernwald. Obwohl der Boden in
der Sächsischen Schweiz an einigen Stellen ziemlich sandig ist, sieht man
diese Bäume relativ selten. Der Wanderweg erreicht an einem Rastplatz mit
einer Hinweistafel zur Thema der
Abfallbehandlung im Wald die Winterleitenstraße. Ich finde es vollkommen
selbstverständlich, dass man alles Mitgebrachte (Flaschen, Kronkorken,
Bonbonpapier usw.) wieder mitnimmt. Leider läuft es immer mal wieder bei ein
paar Mitmenschen schief. Irgendwie verwundert mich das immer wieder, da
diese Mitmenschen doch wegen der schönen Natur in die Sächsische Schweiz
kommen und wenn sie ihren Müll dann überall liegen lassen, dann gibt es nur
noch schöne Aussichten, aber keinen natürlichen Wald und keine schöne
Rastplätze mehr.
Die
Winterleitenstraße wird nur überquert und es geht auf der gegenüberliegenden
Seite weiter in Richtung Cunnersdorf. Man sollte sich an dieser Wegkreuzung
nicht irritieren lassen, von dem sehr aufwendig gemachten Hinweis nach
Cunnersdorf. Der Weg verläuft nicht auf dem breiten Forstweg, sondern den
kleinern Wanderweg entlang. Es geht der Lehrpfad- Wegmarkierung weiterhin
hinterher. Der Weg führt auf das Ortsende von Cunnersdorf zu. Kurz vor der
Ortschaft stehen noch drei Informationstafeln zur besonderen Pflanzen der
Sächsischen Schweiz: Wald und Wildfrüchte,
Espe und
Salweide. Der Weg erreicht an der Katzsteinbaude
den hinteren Rand des Cunnersdorfer Freibades. Am Ende der Wanderrunde
informiert noch eine Informationstafel über die imposanten
Roterle, die rechts des Wegesrandes stehen.
Diese Wanderrunde hat mir schon ziemlich gut gefallen, da der Aufstieg
wirklich sehr human gewesen ist und es gleich mehrmals sehr schöne
Aussichten gegeben hat. Die Wanderung ist auch für ein langes Wochenende
empfehlenswert, da sich in diese Ecke der Sächsischen Schweiz kaum eine
Mitmensch verirrt.
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Anfahrtsbeschreibung:
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Öffentlicher Nahverkehr:
Linie R-244 von
Königstein nach Cunnersdorf Haltestelle Deutsches Haus.
Auto:
B172 - Königstein - vor Bad Schandau in Richtung Krippen. Durch Krippen fährt man, bis hinter dem Dorfende eine Straße nach rechts abknickt. Ausgeschildert ist Kleingießhübel und Cunnersdorf. In Cunnersdorf biegt man die erste Straße nach links ab, um dann bis zum Waldbad durch zu fahren.
Empfohlener Parkplatz:
Cunnersdorfer Bad
; Parkplatzgebühr für die Wanderung:
0,5 €
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GPS Daten:
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| geplanter Track |
aufgezeichneter Track |
geplante Route |
MapSource |
Google Earth |
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Dateigröße:
1,43 kByte
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Dateigröße:
2,74 kByte
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Dateigröße:
1,35 kByte
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Dateigröße:
2,88 kByte
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Dateigröße:
16,95 kByte
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