Kohlbornstein

 
 

 

 

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Diese Wanderung gehört zu meinen Lieblingsrunden und kann nur noch begrenzt verbessert werden. Diese Wanderung gehört zu meinen Lieblingsrunden und kann nur noch begrenzt verbessert werden. Diese Wanderung gehört zu meinen Lieblingsrunden und kann nur noch begrenzt verbessert werden. Diese Wanderung gehört zu meinen Lieblingsrunden und kann nur noch begrenzt verbessert werden. Diese Wanderung gehört zu meinen Lieblingsrunden und kann nur noch begrenzt verbessert werden.

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Dauer: Entfernung: Höhenunterschied: beste Reisezeit:
ca. 2,5 Stunden ca. 8,5 Kilometer ca. 443 Meter eigentlich immer
immer, auch am Wochenenden empfehlenswert.
       
Schwierigkeitsgrad: empfohlene Karte: Region: Untergrund:
leicht
Große Karte der Sächsischen Schweiz; Rolf Böhm Kartographischer Verlag Steine Forstweg und asphaltiert Wanderweg und Pfad Treppen

Beschreibung:

Die Wanderung Kohlbornstein startet an der Kreuzung hinter der Ortschaft Krippen. Hier befindet sich ein Parkplatz am Krippenbach bzw. der Straße nach Kleingießhübel. Als wir auf den Parkplatz drauf zu fuhren, haben wir gleich mal eine ordentliche Überraschung erlebt, da auf einmal ein Wildschwein die Straße wenige Meter vor uns überquerte. Da die Straße noch wegen Baumaßnahmen gesperrt war, fuhren wir ziemlich langsam und so konnten wir das Tier hervorragend beobachten. Es hatte keine besondere Eile und verschwand dann über den Bach im Wald. Oh, das war genau die Richtung, in die wir wandern wollten. Aber so ein bisschen Nervenkitzel muss sein.
Von dem Parkplatz startet die Wanderung also in Richtung der Kreuzung. Hier fällt erstmal ganz unangenehm auf, dass der Hang an der rechten Straßenseite anscheinend früher mal eine kleine Müllhalde gewesen sein muss. Über den Müll ist auch eine Minideckschicht Erde gefüllt worden, aber inzwischen kommen so vereinzelt die unverrottbaren Materialien wie z.B. Flaschen wieder heraus. Vielleicht hat auch das Wildschwein etwas damit zu tun. An der Kreuzung wandert man nach links ein paar Meter in Richtung Krippen, bis man auf der linken Straßenseite die ehemalige Schinkenmühle erreicht. Die Mühle ist durch so einige typische Teile im Garten wie z.B. ein riesiges Zahnrad zu erkennen. Gleich hinter der Mühle führt eine Brücke über den Krippenbach und dieser Waldzugang ist mit dem gelben Punkt und dem Malerwegsymbol gekennzeichnet.
Der Waldweg steigt ganz leicht an, bis nach ½ Kilometer die beiden Wanderwegmarkierungen im spitzen Winkel abbiegen. Hier geht es geradeaus auf einem normalen Waldweg weiter. Danach hält man sich gleich zweimal nach links, um auf ziemlich gleichbleibender Höhe oberhalb des Krippenbaches entlang zu wandern. Von dem Mittelhangweg hat man eine gute Aussicht runter auf die Straße durch das Tal. Sehr erfreulich ist, dass die Straße im Jahr 2009/2010 grundlegend saniert worden ist und jetzt wieder einen sehr vertrauenerweckenden Eindruck macht. Nach etwas weniger als 2 Kilometern auf dem unmarkierten Weg beginnt ein Anstieg hoch zum Kinder- und Jugenddorf ERNA. Hier fällt ganz besonders auf, dass die Besucher der Ferienanlage auch häufiger Ausflüge in den Wald unternehmen, aber die Begleiter nicht so ganz drauf achten, dass auch aller Müll wieder mitgenommen wird. Vermutlich verlieren die Besucher der Ferienanlage nicht mehr Müll als andere, aber durch die höheren Besucherzahlen bleibt einfach mehr liegen. Als wir den Waldweg aufwärts gestiegen sind, lagen einige abgebrannte Fackeln auf dem Waldweg und ein paar Süßigkeiten-Verpackungen.
Kurz bevor man das Feriendorf erreicht, stößt man auf die Wanderwegmarkierung roter Punkt , der man ein paar Meter nach rechts folgt. Da wir neugierig waren, wie das Kinder- und Jugenddorf ERNA aussieht, sind wir dann am Zaun der Ferienanlage entlang gewandert. Wenige Meter, nachdem man das Gelände erreicht hat, befindet sich auch ein Tor im Zaun, sodass man auch quer über die Anlage wandern könnte. An dieser Stelle begegnete uns eine gutgelaunte Wandergruppe, die die Anlage gerade verließ. In dem Feriendorf befinden sich unterschiedliche Bereiche, die auch unterschiedlich alt sind. Blöderweise stehen die älteren Häuser gleich am Zaun bzw. dem Wanderweg und so macht die Anlage fälschlicherweise einen etwas ollen Eindruck. Am nördlichen Ende des Zauns erreicht man die Einfahrt, an der ein paar Informationstafeln und ein großer Lageplan hängen. An dem Lageplan kann man dann sehr gut die wahre Größe der Anlage erkennen. Immerhin befinden sich hier 240 Betten, die über das riesige Areal verteilt sind (natürlich in einzelnen Bungalows).
Von der Einfahrt geht es über die asphaltierte Zufahrt weiter. Wenn man nicht gerade das Pech einer An- bzw. Abreisezeit erwischt hat, dann lässt sich sehr gut auf der Straße wandern. Die ersten paar hundert Meter erfolgen noch durch den Wald und dann geht es an einem Waldrand entlang. Hier hat man schon die erste Aussicht über die Felder. Nachdem auch auf der rechten Seite das Feld beginnt, hat man noch ein paar Meter auf der Straße zu gehen und dann biegt die Wanderung nach rechts ab. Schon bald erreicht man den Waldrand und hier befinden sich mehrere Bänke, die eine schöne Aussicht auf die drei Felsen Gohrisch, Papststein und Kleinhennersdorfer Berg bieten. Aber das eigentliche Ziel der Wanderung liegt nur noch ein paar hundert Meter entfernt und deshalb geht es weiter in den Wald hinein. Nach ungefähr ½ Kilometer erreicht man eine Kreuzung, an der es auf der gegenüberliegenden Seite an den Aufstieg zum Kohlbornstein geht. Der Aufstieg ist zwar etwas sehr hubbelig, aber nicht besonders schwer. Um zur Aussicht des Kohlbornsteins zu gelangen, folgt die Wanderung einfach dem ausgelatschten Pfad bis zur nordöstlichen Spitze. Hier befindet sich eine sehr nette Aussicht auf Krippen und das Elbetal. Ein bisschen nach rechts sind die Felsen der Schrammsteine in einer sehr schönen Perspektive zu sehen. Wir haben diese Wanderung am Karfreitag unternommen und so waren leider noch einige andere Besucher hier oben auf der Aussicht. Insgesamt waren es etwas mehr als 20 Wanderer und dann wird es schon relativ schwierig, den Ausblick zu genießen. Normalerweise ist der Kohlbornstein aber einer der ruhigeren Felsen der Sächsischen Schweiz.
Nach dieser schönen Aussicht geht es auf dem bekannten Weg bis zum Felsfuß wieder zurück, um dann nach rechts abzubiegen. Der offizielle Weg geht über die Wanderwegmarkierung roter Punkt abwärts. Genauso kann man aber auch den als Pferdeweg markierten Abstieg wählen. Irgendwie können wir uns nur schwer vorstellen, dass heutzutage irgendein Reiter sein Pferd hier den Berg herunter bzw. hoch treibt. Beide Wege stoßen am Ende des Hanges wieder aufeinander und dann geht es rot markiert weiter. Genau an dieser Stelle stand dann wieder die große Gruppe vom ERNA Gelände und schaute ziemlich fragend drein, wie sie denn jetzt weiter gehen wollten. Nachdem wir ihnen erklärt hatten, dass der Kohlbornstein ein lohnenswerter Ausflug wäre und sowieso auf dem Weg zu ihrer Ausgangsposition läge, machten sie sich auf den Weg. Ziemlich überraschend war, dass die gesamte Gruppe ohne eine einzige Karte durch den Wald unterwegs war. Da kann es sich nur um einen etwas zu groß geratenen Spaziergang gehandelt haben. Wir haben ihnen unsere Wanderkarte überlassen, damit sie wenigstens zum Abendbrot wieder rechtzeitig im ERNA ankamen.
Schon nach wenigen Metern auf unserer weiteren Wanderung mussten wir dann aber feststellen, dass so eine Wanderkarte doch ganz vorteilhaft ist, weil auf einmal war uns die Wanderwegmarkierung roter Punkt verloren gekommen. Zum Glück konnten wir uns dran erinnern, dass ein paar Meter vorher ein ganz unscheinbarer Pfad nach links abbog und so ging es dann doch nach links weiter hinunter. Der Pfad führt runter ins Tal bzw. zur Kleinhennersdorfer Straße. Da es aber viel schöner ist, durch den Wald zu wandern, geht es an der bekannten Wanderwegmarkierung gelber Punkt nach rechts weiter. Dieser Waldweg verläuft sehr angenehm ein paar Meter oberhalb von Krippen, bis nach etwas mehr als einem Kilometer der markierte Weg im spitzen Winkel abbiegt. Jetzt hat man die schon vom Anfang der Wanderung bekannte Stelle, wo es hinunter zur Schinkenmühle geht, erreicht. Der Abstieg hinunter zum Krippenbach und damit auch zum Ausgangspunkt der Wanderung ist schnell geschafft.
Diese Wanderung ist eine sehr schöne Runde, die eigentlich überraschend ruhig ist, solange man nicht versucht, an einem der Hauptwandertage kurz nach Mittag loszulaufen. Die Aussicht vom Kohlbornstein ist wirklich lohnenswert und sehr einfach zu erreichen.
 

Anfahrtsbeschreibung:

Öffentlicher Nahverkehr:
Buslinie  252a (Bad Schandau - Krippen) Haltestelle "Krippen Gasthof Linde"
Auto:
B172 - Königstein - vor Bad Schandau in Richtung Krippen. In Krippen der Vorfahrstraße bis zum Ortsausgang folgen. Hier ist der Parkplatz auf der rechten Straßenseite. Empfohlener Parkplatz: Krippenbach Abzweig Reinhardtsdorf/Schöna

GPS Daten:

geplanter Track aufgezeichneter Track geplante Route MapSource Google Earth

Dateigröße:
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