Forstweg und aspaltiert
Wanderweg und Pfad
Treppen
Beschreibung:
Diese Wanderung war eine wirklich besondere
Wanderung. Ich habe sie mir Anfang letzten Jahres schön im Wohnzimmer
ausgedacht und auch eine elektronische Variante für das Navigationssystem
erstellt. Leider war ich letztes Jahr aus zeitlichen Gründen nicht mehr zu
dieser Wanderung gekommen. Dieses Jahr habe ich mich dann zum Ausgangspunkt
fahren lassen und bin losgelaufen. Irgendwie war das ziemlich komisch, wenn
man überhaupt nicht weiß, wohin der kleine elektronische Helfer einen
eigentlich führt. Mir war noch nichtmal annäherungsweise klar in welche
Richtungen die Wanderung gehen sollte. Das einzige, das ich noch von der
Wanderungserstellung wusste, dass das Ziel Bad Schandau bzw. Altendorf ist.
Ab jetzt erstelle ich mir zu jeder Wanderung eine Karte mit eingezeichneter
Wegstrecke, damit ich wenigstens ungefähr weis, welche Zwischenstationen
angesteuert werden sollen. Die Wanderung startet wie so häufig in Rosenthal am Erbgericht. Von dort
geht es auf der Hauptstraße den Berg hoch, bis die Wanderwegmarkierung
grüner Strich
die Straße quert. Auf dieser Wegmarkierung geht es nach links auf der
Winterleitenstraße den Berg hoch. Der markierte Weg verlässt nach 1 ½ Kilometern
die Winterleitenstraße und biegt nach links auf einen schmaleren Weg ab. Auf
diesem Weg geht es weiter zum Rotstein.
Der Felsen ist kein wahnsinnig hoher
Felsen, aber er macht seinem Namen alle Ehre. Er ist ein kleiner, roter
Felsen der im Wald steht. Dieser Felsen ist dreigeteilt und genau zwischen
diesen Felsen führt der Weg auch hindurch.
Der Weg geht wieder den Berg runter und kreuzt einen der Ausläufer der
Winterleitenstraße noch einmal. Es geht weiterhin auf dem markierten Weg
entlang. Der nächste Felsen, den man erreicht ist der Katzfelsen bzw. der
Katzstein. Dieser Felsen ist nur ein sehr schmaler hoher Felsen, der aber
über eine praktische Leiter erreicht werden kann. Die kleine Kletterpartie
auf diesem Felsen ist für die Aussicht wirklich lohnenswert. Man kann ganz
hervorragend rüber zu den beiden Zschirnsteinen blicken. Es geht wieder
zurück auf den markierten Wanderweg.
Der Wanderwegmarkierung grüner
Strich
geht es noch die nächsten 450 Meter hinterher. An der nächsten Kreuzung
biegt der markierte Weg nach rechts ab, die Wanderung geht aber nach links
weiter in die Richtung Spitzer Stein. Auch der Spitze Stein liefert eine
schöne Aussicht und ist noch etwas bequemer zu erreichen als der
Katzstein.
Der Weg führt um den Spitzen Stein herum, um dann nach ca. 350 Metern auf
eine Kreuzung zu treffen, an der es vier Möglichkeiten gibt weiter zu gehen.
Es geht auf dem Weg mit dem Namen Hüttenhofweg weiter den Berg runter. Auch
wenn es ungewöhnlich ist, so steht an diesem Weg netterweise eine
Wegbezeichnung. Der Weg erreicht nach ungefähr 900 Metern die Fahrstraße
zwischen Königstein und Cunnersdorf.
Auf
dieser Straße geht es ein kleines Stück (ca. 50 Meter) nach links, um dann
den Berg auf der gegenüberliegenden Seite (also nach rechts) wieder hoch zu
gehen. Wieder ein paar Meter hinter der Straße teilt sich der Weg und es
geht nach rechts auf dem Hüttenhofweg weiter den Berg hoch. Auf dem Berg
erreicht man die Wanderwegmarkierung roter Punkt
.
Diesem
Weg folgt man nach rechts und erreicht bald die Straße zwischen Pfaffendorf
und dem Gohrisch. Zuerst muss man die Straße nur einmal überqueren, um dann
auf der gegenüberliegenden Straßenseite dem roten Punkt ein kleines Stück durch den
Wald zu folgen. Dann erreicht der markierte Weg wieder die schon bekannte
Straße und auf dieser geht es dann bis zum Gohrisch. Zum Glück ist diese
Straße nur wenig befahren, sodass man eine relativ angenehme Wanderung
fortführen kann.
Wer noch nicht auf dem Gohrisch gewesen ist, der sollte unbedingt den
kleinen Aufstieg durchführen. Von hier oben hat man normalerweise einen
schönen, ruhigen Ausblick. Es geht wieder herunter und dem roten Punkt
weiterhin hinterher. Der
Weg kreuzt die Straße und geht dann gegenüberliegend über die Treppe auf den
Papststein. Auch vom Papststein hat man einen fantastischen Ausblick, einzig
und alleine muss man dieser Ausblick häufig mit mehreren anderen Wanderern teilen. Hier oben
ist ein sehr gut besuchtes Ausfluglokal, was natürlich die Besucherzahlen
stark ansteigen lässt. Auf der gegenüberliegenden Seite des Papststeines
geht es wieder herunter. Der markierte Weg kommt an einer Stelle aus dem
Wald, an der man wirklich ins Staunen gerät. Hier ist ein Damwild-
Gehege. Die
Tiere haben sich inzwischen an die Wanderer gewöhnt und schauen einen
meistens recht uninteressiert an. An diesem Gehege geht es am Waldrand
entlang. Der Weg macht einen großen Bogen und führt dann nach
Kleinhennersdorf herunter. Spätestens in Kleinhennerdorf geht es auf der
Wanderwegmarkierung roter Strich
weiter. Der Weg geht fast geradeaus durch Kleinhennersdorf, um auf der
anderen Seite über ein ebenes Feld zu führen. Überraschend ist, dass vor
einem Bad Schandau liegt, man es aber überhaupt nicht sehen kann, weil es
sich im Elbtal versteckt.
Der
Weg geht in einem großen Bogen runter ins Elbtal. Leider ist die kleine
Fähre eingestellt worden, die einen gleich nach Bad Schandau rüber bringt.
Um mit der Fähre aber doch noch auf die andere Seite zu kommen, muss man bis
zum Anlegeplatz der Bahnhofsfähre ca. 1 Kilometer elbabwärts wandern. Die
kleine Fähre liefert einen dann gleich wieder am anderen Elbeufer, genau vor
der Kirche ab.
Zuerst war meine Wanderwegplanung in Bad Schandau zu Ende. Nur da ich meinen
Zweitwohnsitz in dem wunderschönen Altendorf habe, fand ich es eigentlich
schöner das letzte Stückchen auch noch zu wandern, als in einem miefigen Bus
weiter zu fahren. Also geht es über den Markplatz und dann die Markstraße
hoch. Von hier geht der Panoramaweg los. Zuerst geht es den Berg über einige
Stufen hoch. Oben angekommen erreicht man die alte Ruine Schomburg, mit ihrer
Aussicht über Bad Schandau. Von der Ruine geht es über einen Kammweg weiter
zur Kleingartenanlage Kiefricht mit ihren liebevoll gepflegten Gärte. Am
Ende bzw. Anfang der Kleingartenanlage geht es diagonal über den Parkplatz
weiter auf dem Panoramaweg. Der Weg zieht sich in einem riesigen Bogen bis
nach Altendorf. Ein paar Meter vor Altendorf darf man sich noch einmal über
ein wirklich schönes Panorama der Schrammsteine freuen.
In Altendorf angekommen, bin ich selber stolz über die Wanderung gewesen.
Bis jetzt war Rosenthal für mich so unvorstellbar weit entfernt, das man
diese Strecke nun wirklich nur mit dem Auto bewerkstelligen kann. Das dabei
aber auch noch eine schöne Wanderstrecke bei rauskommen konnte, hat mich
wirklich überrascht.
Eins habe ich aber grundsätzlich bei dieser Wanderung auch gelernt: Es ist
zwar schön ein elektronisches Spielzeug namens GPS zu haben, aber eine
Karte, auf der man sieht, wohin einen der Weg führen sollte, ist doch ganz
empfehlenswert.
Anfahrtsbeschreibung:
Hier beginnt das Problemchen.
Öffentlicher Nahverkehr: Buslinie 242 (Königstein -
Rosenthal) oder 245 (Pirna -
Leupoldishain - Rosenthal)
Auto:
B172 - Königstein - Bielatal - Rosenthal. Der Parkplatz befindet sich im Zentrum der Ortschaft vor der Gaststätte Erbgericht.
Empfohlener Parkplatz:
Rosenthal Erbgericht
GPS Daten:
geplanter Track
aufgezeichneter Track
geplante Route
MapSource
Google Earth
Dateigröße:
2,06 kByte
Dateigröße:
3,41 kByte
Dateigröße:
2,22 kByte
Dateigröße:
4,23 kByte
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22,54 kByte
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