Die Wanderung beginnt wie fast alle Wanderungen
im Bereich Krippen auf dem kleinen Parkplatz von Krippen. Vom Parkplatz geht
es erst mal bis an den schönen Weg, der an der Elbe entlang läuft. Der Weg
ist der asphaltierte Radwanderweg, der sich an der Stelle sogar auf beiden
Seiten der Elbe durch die Sächsische Schweiz schlängelt. Dadurch dass gleich
zwei Radwege zur Verfügung sind, ist das Radfahreraufkommen überhaupt nicht
unangenehm und so kann man auf diesem Weg elbeaufwärts
wandern. Der Wanderweg ist das erste Stück identisch mit dem Wanderweg
Caspar David Friedrich.
Nach ca. 400 Meter auf dem Elberadweg, stehen
auf der gegenüberliegenden Seite der Elbe sechs sehr gleich aussehende
Häuser. Diese "Sieben Brüder" Häuser sind von einem Vater im Jahre 1650 für
seine Söhne gebaut worden, damit es keine Streitigkeiten um das Vaterhaus
gibt. Heutzutage sehen die sechs Häuser, auch nach der Flutkatastrophe 2002,
sehr gut erhalten aus, nur das Vaterhaus zeigt noch deutliche Spuren und Alterungserscheinungen.
Wenn man dann weiter auf der gegenüberliegenden
Seite an der Elbe entlang schaut, dann kann man auch heute noch die
deutlichen Spuren der Steinbrüche sehen.
Weiter geht es auf dem Elbe- Rad- Weg. Als nächstes kommt man an einer sehr
schönen Einkehrmöglichkeit, das Gasthaus
Ziegelscheune (www.ziegelscheune-krippen.de).
Auf dem Weg geht es weiter, bis ungefähr 1,3 Kilometer hinter der
Ziegelscheune, der Weg genauso wie der Caspar David Friedrich Weg nach
rechts den Berg hoch geht. Hinter der Bahnlinie geht es erst ein paar Stufen
hoch und dann biegt der Weg nach links ab. Hier geht es aber nur 20 - 30
Meter weiter, dann geht ein kleiner Pfad den Berg steil hoch.
Dieser Pfad
führt direkt auf den Mittelhangweg, der parallel zu dem unteren Weg
entlanggeht. Falls man den Pfad nicht findet, ist das auch nicht so schlimm,
da man einfach nur den Berg/Hang hoch muss und der Wald an der Stelle sehr
gut begehbar ist. Auf dem Mittelhangweg geht es jetzt nach rechts in die
Richtung Krippen zurück. Der Weg führt an einigen alten Steinbrüchen vorbei.
Wirklich faszinierend ist, welche Menge an bearbeiteten Felsen noch
herumliegen. Irgendwie macht es den Eindruck als wenn vor ein paar Monaten
die Arbeit eingestellt wurde und bald wieder aufgenommen werden
soll. Wenn man überlegt, dass seit mindestens 100 Jahren in diesen
Steinbrüchen nicht mehr gearbeitet wird, dann sind diese Spuren wirklich
faszinierend. Auch kann man unendlich vielen Stellen die Spuren der
Steinbrecher am Felsen erkennen.
Der Weg ist sehr angenehm zu gehen. Er führt die ganze Zeit auf einer Höhe
am Hang entlang. Ungefähr 1 ½ Kilometer geht es über den Mittelhang Weg.
Dann geht es über ein paar Stufen runter zur Bahnlinie. An der Bahntrasse
geht es ein paar Meter entlang, bis man durch einen kleinen Tunnel zur Elbe
durchgehen kann. Man erreicht wieder den Elberadweg. Auf diesem schon
bekanntem Weg geht es nach links bis zum Ausgangspunkt zurück.
Anfahrtsbeschreibung:
Öffentlicher Nahverkehr: Buslinie 250 (Bad
Schandau - Krippen) oder natürlich die S-Bahn Dresden - Schöna
Auto:
B172 - Königstein - vor Bad Schandau in Richtung Krippen. In Krippen an der ersten abknickenden Vorfahrstraße gerade aus fahren. Der Parkplatz befindet sich gleich rechts.
Empfohlener Parkplatz:
Krippen
GPS Daten:
geplanter Track
aufgezeichneter Track
geplante Route
MapSource
Google Earth
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