Bergbau Königstein

 


Inhalt der Informationstafel in Leupoldishain zum Thema: Der Bergbau-/Sanierungsbetrieb Königstein der Wismut:

Das Uranbergbaurevier Königstein wurde seit Beginn der 60iger Jahre auf Abbauwürdigkeit untersucht. Der Aufschluss der Lagerstätte begann 1964, die Uranerzgewinnung 1967.
Bis Anfang der 80iger Jahre dominierte die Gewinnung des Uranerzes mit konventionellen Abbauverfahren (Kammer-Pfeilerbau mit Versatz).
Ab 1984 wurde das Laugungsverfahren (schwefelsaure Laugung des Gesteins) als ausschließliche Gewinnungsmethode angewandt.
Bis 1990 waren ca. 18.000 t Uran gefördert worden. Die maximale Jahresförderleistung erreichte das Bergwerk im Jahre 1975 mit über 1.200 t Uran bei ca. 2.300 Beschäftigten.
Der offene Grubenhohlraum betrug max. 1,47 Mio. m³ und umfasste ein Streckennetz von ca. 118 km. Es wurde ein Gesteinsvolumen von 8,71 Mio. m³ abgebaut.
Im Jahre 1990 wurde die Urangewinnung eingestellt und mit der Sanierung der Grube begonnen.