Wachtürme

 


       

Ende des 16.Jh. wurden im Zusammenhang mit dem Bau des Wallganges und der Brustwehr an der Südostseite drei Türme errichtet, die wie steinerne Schilderhäuser dem Schutz der Posten und der Beobachtung des Vorgeländes dienten. Außerdem ermöglichte der vorgelagerte Standort den Beschuss der Flanken der Festung, weshalb sich im unteren Teil der Türme Schießscharten befinden. Zur selben Zeit wurden an der Brustwehr vier weitere Türme gebaut. Von diesen sind bis heute der Seigerturm und der Hungerturm (Rösschen) erhalten geblieben. Im Erdgeschoß der Christiansburg (heute Friedrichsburg), früher ebenfalls Flankierungs- und Beobachtungsturm, waren sogar Kanonen zur Verteidigung aufgestellt.